Lupine SL Nano AFNeue Premium-Lampe für Gravelbike und Pendler

Stefan Frey

 · 10.10.2026

Lupine hat seiner beliebten kompakten StVZO-Leuchte SL Nano AF ein Update spendiert. Der Winzling leistet nun maximal 1300 Lumen.
Foto: Lupine
Mit der neuen Lupine SL Nano AF präsentiert der deutsche Beleuchtungsspezialist eine kompakte Premium-Lampe für Gravelbiker, Pendler und Vielfahrer. Trotz ihres geringen Gewichts liefert die StVZO-zugelassene Leuchte laut Hersteller bis zu 1.300 Lumen, 150 Lux und eine Reichweite von 250 Metern. Neu sind unter anderem eine verbesserte Kühlung sowie eine erweiterte Bluetooth-Integration.

Themen in diesem Artikel

Gravelbikes werden immer häufiger ganzjährig bewegt. Ob Pendelstrecke zur Arbeit, Wintertraining auf Schotterwegen oder lange Bikepacking-Touren in der dunklen Jahreszeit: Gute Beleuchtung ist längst mehr als ein Sicherheitsfeature.

Genau hier sieht Lupine den Einsatzbereich der neuen SL Nano AF. Die überarbeitete Leuchte soll genügend Lichtreserven für schnelle Passagen auf unbeleuchteten Radwegen und Schotterstrecken bieten, gleichzeitig aber vollständig StVZO-konform bleiben.

​Redaktionelles Fazit

Mit der neuen Lupine SL Nano AF entwickelt der deutsche Lichtspezialist sein kompaktes StVZO-Licht konsequent weiter. Besonders die optimierte Kühlung und die erweiterte Bluetooth-Integration wirken im Alltag relevanter als die reinen Leistungsdaten. Der Preis bleibt mit 429 Euro selbstbewusst, dafür erhält man eine der technisch aufwendigsten StVZO-Lampen am Markt. Stefan Frey, Test-Redakteur

​Fernlicht für dunkle Radwege und Gravel-Abenteuer

Mit bis zu 1.300 Lumen und 150 Lux gehört die SL Nano AF zu den leistungsstärksten kompakten StVZO-Leuchten am Markt. Besonders interessant für Gravelbiker dürfte die Fernlichtfunktion sein. Wer regelmäßig auf unbeleuchteten Wirtschaftswegen, Waldautobahnen oder abgelegenen Schotterpassagen unterwegs ist, profitiert von zusätzlicher Reichweite und einem größeren Sichtfeld.

Dank der speziell entwickelten Optik soll die Ausleuchtung dabei nicht nur weit, sondern auch breit erfolgen. Gerade auf wechselnden Untergründen können seitliche Sichtreserven entscheidend sein, wenn Schlaglöcher, Schotterfelder oder Kurven früh erkannt werden sollen.

Die neue SL Nano AF liefert laut Lupine eine Reichweite von bis zu 250 Metern. Dafür sorgen zwei Automotive-LEDs von ams OSRAM sowie eine überarbeitete bikonische TIR-Optik.

Vor allem die Linse spielt bei modernen Fahrradlampen eine größere Rolle als die reine Lichtleistung. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Licht erzeugt wird, sondern wie gezielt es auf die Fahrbahn gelangt. Lupine verspricht eine breite Ausleuchtung, hohe Reichweite und eine klar definierte Hell-Dunkel-Grenze. Das Fernlicht soll dabei genügend Reserven für schnelle Rennrad-, Gravel- oder Pendelfahrten in völliger Dunkelheit bieten.

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Überarbeitetes Gehäuse soll Hitze besser ableiten

Die größte technische Neuerung steckt dabei im Gehäuse. Kühlrippen und Luftführung wurden für das Update neu gestaltet. Die Kühlflächen liegen nun besser im Fahrtwind und sollen die entstehende Wärme effizienter abführen. Das klingt zunächst wenig spektakulär, ist bei leistungsstarken Fahrradlampen aber ein entscheidender Faktor. Denn nur eine effiziente Kühlung ermöglicht dauerhaft hohe Lichtleistung, ohne dass die Elektronik frühzeitig herunterregeln muss.

Der CNC-gefräste Lampenkopf besteht weiterhin aus Aluminium und bringt lediglich 62 Gramm auf die Waage. Selbst inklusive des 5,0-Ah-SmartCore-Akkus bleibt das System vergleichsweise leicht.

Vernetztes Lichtsystem für Alltag und Tour

Lupine baut die SL Nano AF zunehmend zu einem vernetzten Lichtsystem aus. Über Bluetooth lässt sich die Lampe mit der bekannten Lenkerfernbedienung steuern. Auf längeren Gravel-Touren oder täglichen Pendelstrecken können Fahrer zwischen Tagfahrlicht, Abblendlicht und Fernlicht wechseln, ohne die Hände vom Lenker zu nehmen.

Hinzu kommt die Möglichkeit, kompatible Rücklichter wie das Rotlicht Pro BT ins System einzubinden. Gerade Pendler profitieren von einer zentralen Steuerung aller Lichtfunktionen.

Lange Laufzeiten trotz kompakter Bauform

Die Stromversorgung übernimmt ein externer 5,0-Ah-SmartCore-Akku mit 35 Wh Kapazität. Je nach Betriebsmodus gibt Lupine Laufzeiten zwischen zweieinhalb und 17,5 Stunden an. Im Eco-Modus soll sich die Leuchtdauer gezielt maximieren lassen.

Hinzu kommen eine dreistufige Akkuwarnung, die bekannte SmartCore-Anzeige sowie ein Notfall-Reservemodus. Gerade für Langstreckenfahrer und Pendler dürften diese Funktionen besonders spannend sein.

Technische Daten: Lupine SL Nano AF

Lichtleistung1.300 lm
Beleuchtungsstärke150 Lux
Reichweite250 m
Leuchtmittel2x ams OSRAM Automotive LED
Akku35 Wh / 5,0 Ah SmartCore
Laufzeit2:30 bis 17:30 h
FernbedienungBluetooth 5.2 BLE
Gewicht Lampenkopf62 g
MaterialCNC-gefrästes Aluminium
SchutzklasseIP66 / IK09
StVZO-ZulassungJa
Preis429 Euro

Ist euch bei einer Fahrradlampe maximale Lichtleistung wichtiger oder lange Laufzeit? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare!


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Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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