Lupine SL Grano F Silver EditionStVZO-Frontlicht mit 1.100 Lumen

Matthias Borchers

 · 11.08.2026

Lupine SL Grano F Silver Edition
Foto: Lupine

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Mit der SL Grano F Silver Edition bringt Lupine ein leistungsstarkes Frontlicht mit sandgestrahltem Aluminiumgehäuse auf den Markt. Die StVZO-Version bietet 1.100 Lumen im zuschaltbaren Fernlicht, eine Leuchtweite von bis zu 230 Metern und drei Lichtmodi. Bedient wird die Fahrradlampe über eine Bluetooth-Fernbedienung, die am Lenker montiert wird.

Themen in diesem Artikel

​Die SL Grano F richtet sich vor allem an Radfahrer, die regelmäßig bei Dunkelheit unterwegs sind und ein StVZO-konformes Frontlicht mit zusätzlichem Fernlicht benötigen. Für kurze Stadtfahrten ist die Lampe technisch eher großzügig dimensioniert. Ihre Vorteile spielt sie auf unbeleuchteten Straßen, schnellen Abfahrten und schlecht ausgeleuchteten Radwegen aus.

​Was unterscheidet die Silver Edition von der Standardversion?

Das sandgestrahlte Aluminiumgehäuse unterscheidet die Silver Edition von der Standard-Version der SL Grano F. Das CNC-gefräste 6061-T6-Aluminium misst 85 x 46 x 53 mm und bringt 170 g auf die Waage. Die Oberfläche soll laut Hersteller eine andere Haptik als das Standard-Finish bieten. Die Montage erfolgt unter dem Fahrradcomputer. Die StVZO-Version kostet 269 Euro, die internationale Variante 279 Euro.

Lichtleistung und Ausleuchtung

Zwei OSRAM OSLON-LEDs erzeugen 1.100 Lumen im Fernlicht mit 130 Lux Beleuchtungsstärke bei 13 Watt maximaler Leistung. Die bikonische TIR-Linse formt das Leuchtbild mit definierter Hell-Dunkel-Grenze. Die Leuchtweite erreicht 230 Meter. Das Frontlicht verfügt über Tagfahrmodus, Abblendlicht und Fernlicht. Ein Umgebungslichtsensor steuert den Automatikmodus.

Akku und Bedienung

Der integrierte Lithium-Polymer-Akku fasst 17 Wh bei 2,3 Ah Kapazität. Die Leuchtdauer reicht von 1:30 Stunden bis 12:00 Stunden in der StVZO-Version, die internationale Variante läuft bis zu 26:00 Stunden. Die Ladezeit beträgt 3:30 Stunden. Eine Bluetooth-Fernbedienung (BLE 5.2) schaltet zwischen den Modi um. Die Lampe ist mit dem Rotlicht Pro BT kompatibel, beide Leuchten lassen sich über eine Fernbedienung steuern. Das Gehäuse erfüllt IPX6 Wasserdichtigkeit und IK09 Stoßfestigkeit, der Arbeitsbereich liegt zwischen -15°C und +50°C.

​Lupine SL Grano F - Infos & Preis

  • Leuchtleistung: 1100 lm (Fernlicht), 900 lm (Abblendlicht)
  • Reichweite: 230 m
  • Beleuchtungsstärke: 130 Lux
  • Akku: Lithium-Polymer, 2,3 Ah, 17 Wh, 7,4 V (integriert)
  • Leuchtdauer: 1,5 h (maximale Helligkeit), 12 h (Tagfahrlicht)
  • Gehäuse: Aluminium CNC gefräst (6061-T6), schwarz eloxiert
  • Gewicht: 170 g
  • Bedienung: Bluetooth-Fernbedienung, Taster am Gehäuse
  • Ladeanschluss: USB-C
  • Schutzklasse: IPX6 (Wasserdichtigkeit), IK09 (Schlagfestigkeit)
  • Besonderheiten: Fernlicht; Automatisches Tagfahrlicht mit Helligkeitssensor; StVZO-Zulassung; GoPro-Mount-Montage
  • Lieferumfang: Lampenkopf, Lightcase S, Bluetooth-Fernbedienung, Ladekabel (wählbar)
  • Preis: 269 Euro >> hier erhältlich

​Fernlicht macht den Unterschied

Das zuschaltbare Fernlicht hebt die SL Grano F von vielen anderen StVZO-Lampen ab. Wo klassische Frontleuchten auf unbeleuchteten Landstraßen an ihre Grenzen stoßen, schaltet die SL Grano F auf 1100 Lumen hoch. Kurven, Schlaglöcher und Wildwechsel werden damit früher sichtbar. Lupine nutzt die SL-Nano-Optik, die sich bereits in anderen Modellen bewährt hat. Damit soll eine homogene Ausleuchtung erzielt werden, die dunkle Flecken und harte Übergänge eliminiert.

​Die zweite Abblendlicht-Stufe erweitert den nutzbaren Bereich zusätzlich. Während die erste Stufe für den Stadtverkehr ausreicht, liefert die zweite Stufe mehr Reichweite für schnelle Abfahrten oder schlecht beleuchtete Radwege. Der Wechsel zwischen den Modi erfolgt über die Bluetooth-Fernbedienung, ohne dass die Hände den Lenker verlassen müssen.

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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