Lupine Rotlicht Pro BTRücklicht mit Bluetooth und 120 Lumen

Stefan Frey

 · 08.04.2026

Passend zur neuen StVZO-Lampe SL Grano F nimmt Lupine mit dem Rotlicht Pro BT ein smartes und besonders helles Rücklicht ins Programm.
Foto: Lupine
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Lupine bringt das Rotlicht Pro BT mit Bluetooth-Steuerung und 120 Lumen Leuchtkraft auf den Markt. Das StVZO-konforme Rücklicht erzeugt mit 22 AMS OSRAM Synios LEDs eine 360-Grad-Abstrahlcharakteristik für gleichmäßige Ausleuchtung. Ein Bremslicht-Sensor erhöht die Helligkeit beim Abbremsen automatisch, während ein Helligkeitssensor die Lampe bei Dunkelheit eigenständig aktiviert. Das 55 Gramm schwere Gehäuse aus CNC-gefrästem Aluminium ist wasserdicht und schlagfest.

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Während sich die meisten Hersteller mit 50 oder 60 Lumen bei ihren Rücklichtern zufriedengeben, schickt Lupine mit dem Rotlicht Pro BT ein Rücklicht ins Rennen, das mit 120 Lumen neue Maßstäbe setzen soll. Zudem soll das StVZO-konforme Rücklicht mit intelligentem Bremslicht und 360-Grad-Abstrahlcharakteristik für noch mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

Technische Spezifikationen:

  • Leuchtkraft: 120 lm
  • Akku: 840 mAh / 3,11 Wh / 3,7 V integriert
  • Leuchtdauer: 2 bis 10 Stunden
  • Ladezeit: 2 Stunden
  • Ladeanschluss: USB-C
  • Bedienung: Bluetooth-Fernbedienung (optional) oder Taster am Gehäuse
  • Besonderheiten: 360-Grad-Abstrahlcharakteristik; Bremslicht-Sensor; Helligkeitssensor; Kompatibilität mit SL Grano F Frontlicht; Gehäuse aus Aluminium CNC-gefräst, schwarz eloxiert
  • Schutzklasse: IPX6 (Wasserdichtigkeit), IK09 (Schlagfestigkeit)
  • StVZO-Zulassung: Ja (ohne Blinkmodi)
  • Gewicht: 55 g
  • Preis: 139 Euro >> hier erhältlich

22 LEDs ultimative Sichtbarkeit

Das Geheimnis der enormen Leuchtkraft liegt in der LED-Bestückung. Lupine verbaut 22 Synios LEDs von AMS OSRAM, die ursprünglich für den Automobilsektor entwickelt wurden. Diese Emitter besitzen eine 360-Grad-Abstrahlcharakteristik, die in Kombination mit der Linse eine enorme Gleichmäßigkeit in der Ausleuchtung erzeugen soll. Während herkömmliche Lampen mit Hotspots und dunklen Bereichen kämpfen, leuchtet das Rotlicht Pro BT absolut homogen in sattem Rot.

Bluetooth-Steuerung statt Fummelei am Sattel

Die Integration von Bluetooth 5.2 soll zudem die Bedienung wesentlich erleichtern. So lässt sich das Rotlicht Pro BT mit dem ebenfalls neu vorgestellten SL Grano F Frontlicht verbinden und schafft ein vernetztes System, das Front- und Rücklicht synchron schaltet. Die Bedienung erfolgt wahlweise über die Fernbedienung oder den Taster am Gehäuse und schafft so maximale Flexibilität.

Sensoren erkennen Gefahren automatisch

Das Rotlicht Pro BT denkt mit. Ein Bremslicht-Sensor registriert Verzögerungen und erhöht die Helligkeit automatisch – genau wie bei Autos oder Motorrädern. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer werden sofort gewarnt, wenn der Radfahrer abbremst. Ein zusätzlicher Helligkeitssensor aktiviert die Lampe bei einsetzender Dunkelheit eigenständig.

Akku und Gehäuse für Marathon-Einsätze

Der integrierte 840-mAh-Akku liefert bis zu 10 Stunden Leuchtdauer – genug für ausgedehnte Nachtfahrte ohne Nachladen. Bei maximaler Helligkeit reduziert sich die Leuchtdauer allerdings auf 2 Stunden. Über den USB-C-Anschluss ist die Lampe in 2 Stunden dann wieder vollständig geladen. Beim Einschalten zeigen die LEDs im äußeren Lichtring den aktuellen Ladestand an – ein praktisches Feature, das viele Konkurrenzmodelle vermissen lassen. Das Gehäuse aus CNC-gefrästem Aluminium 6061-T6 mit schwarzer Eloxierung wiegt nur 55 Gramm inklusive Sattelstützenhalterung. Die Schutzklassen IPX6 für Wasserdichtigkeit und IK09 für Schlagfestigkeit garantieren Langlebigkeit unter härtesten Bedingungen.

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StVZO-Zulassung ohne Kompromisse

Das Rotlicht Pro BT erfüllt die StVZO-Anforderungen ohne Blinkmodi und darf in Deutschland am Fahrrad montiert werden. Lupine verzichtet bewusst auf Blinkfunktionen, um die Straßenzulassung nicht zu gefährden. Die Lampe wird komplett bei Lupine in Deutschland gefertigt. Der Preis von 139 Euro mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, ist aus unserer Sicht angesichts der Leistungsdaten und der Verarbeitungsqualität sowie der umfangreichen Features angemessen.


Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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