Jan Timmermann
· 25.07.2026
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Dass Cross-Country-Worldcup-Sieger Christopher Blevins auf den neuen Specialized Evade 4 Helm setzt ist natürlich kein Zufall. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten im XC-Weltcup sind inzwischen auf 24 Kilometer pro Stunde gestiegen. In diesen Dimensionen rückt der Luftwiderstand immer mehr in den Fokus und übernimmt in vielen Situationen gar die Rolle der größten bremsenden Kraft. 70 Prozent dieser Kraft hängt vom Fahrer ab, nicht vom Bike. Rennfahrer tun also gut daran sich möglichst windschnittig zu kleiden. Genau in diese Kerbe schlägt der neue Specialized Evade 4. Er soll besonders aerodynamisch sein und trotzdem kühle Luft an den Kopf lassen.
Für Cross-Country-Athleten, die Wettkämpfe auf dem höchsten Niveau bestreiten, kann der Specialized S-Works Evade 4 Helm einen kleinen aber feinen Vorteil bieten. Seine aerodynamischen Stärken spielt er vor allem bei hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten aus. Für Mountainbike-Kurse mit vielen Höhenmetern gibt es bessere Helme. - Jan Timmermann, BIKE-Redakteur
Auch im Mountainbike-Sport gewinnt die Aerodynamik für Rennfahrer einen immer wichtigeren Stellenwert. Specialized ist einer der wenigen Bike- und Zubehör-Hersteller, die einen eigenen Windkanal betreiben, um Luftwiderstand und Thermik zu optimieren. Die Verbesserungen des neuen S-Works Evade 4 liegen im Vergleich zu seinem direkten Vorgänger nur im Detail. Glaubt man den Entwicklern soll der Helm den Kopf bei gleichen Aerodynamik-Werten 2,4 Prozent kühler halten.
Nach unseren Tests können wir sagen: Bei schnellen Fahrten vereint der Evade 4 Kühlung und Windschlüpfrigkeit in Perfektion. Gut so, denn die S-Works-Version reißt mit 329 Euro einen großen Krater ins persönliche Budget. Der Helm ist herrlich leicht und trägt sich dadurch auch im Gelände jederzeit unauffällig. Für Runden mit vielen, beziehungsweise langen Anstiegen und damit niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten empfehlen wir den nochmals besser belüfteten Specialized Prevail 3. Der Evade 4 ist und bleibt ein Kopfschutz für kompromisslose Highspeed-Races in der Rennrad-, Gravel- oder Cross-Country-Disziplin.
Wie seht ihr das: Wärt ihr bereit für aerodynamische Vorteile eine Roadbike-Optik am Helm in Kauf zu nehmen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!

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