Lazer CompactAlltagshelm mit Rotationsschutz zum Einstiegspreis

Stefan Frey

 · 19.07.2026

Lazer bringt mit dem neuen Compact DLX einen Helm für preisbewusste Pendler und City-Biker für unter 50 Euro auf den Markt.
Foto: Lazer
Guter Kopfschutz muss nicht teuer sein. Mit dem neuen Compact DLX KinetiCore erweitert Lazer sein Sortiment um einen Helm, der sich voll auf die Kernaufgaben konzentriert: Sicherheit, Komfort und einfache Handhabung. Die Belgier kombinieren ihre hauseigene KinetiCore-Schutztechnologie mit einer unkomplizierten Ausstattung und einem attraktiven Preis von unter 50 Euro.

Themen in diesem Artikel

Der neue Compact DLX KinetiCore richtet sich an Alltagsradler, Pendler und Freizeitsportler, die einen unkomplizierten Helm für den täglichen Einsatz suchen. Statt auf besonders sportliche Features oder aufwendige Aerodynamik-Konzepte setzt Lazer auf eine klare Ausrichtung mit möglichst viel Schutz bei einfacher Bedienung.

Rotationsschutz serienmäßig

Mit der hauseigenen KinetiCore-Technologie, die mittlerweile in zahlreichen Modellen der Marke eingesetzt wird, verfügt der neue Compact bereits über einen zusätzlichen Rotationsschutz - und das zu einem Preis von weniger als 50 Euro.

Dabei nutzt Lazer speziell entwickelte Knautschzonen innerhalb der EPS-Innenschale. Diese kontrolliert verformbaren Strukturen sollen bei einem Aufprall sowohl lineare als auch rotierende Kräfte reduzieren. Ziel ist es, die auf den Kopf wirkende Energie möglichst effektiv abzuleiten und damit den Schutz unter realen Fahrbedingungen zu erhöhen.

Im Gegensatz zu nachträglich integrierten Schutzsystemen ist KinetiCore direkt Bestandteil der Helmkonstruktion.

Fokus auf Alltagstauglichkeit

Auch bei der Ausstattung verfolgt Lazer einen pragmatischen Ansatz. Das Visier ist fest in die Helmschale integriert und bildet eine saubere optische Einheit mit dem Helm. Gleichzeitig entfällt das Risiko von klappernden oder locker werdenden Anbauteilen auf schlechten Wegen.

Die DLX Version des Compact KinetiCore ist bereits mit einem integrierten LED-Rücklicht ausgestattet und erhöht dadurch die Sichtbarkeit im Straßenverkehr, insbesondere bei Dämmerung und schlechten Lichtverhältnissen. Zusätzlich sorgt das integrierte Insektenschutznetz dafür, dass kleine Eindringlinge zuverlässig fernbleiben

Für die Anpassung an unterschiedliche Kopfformen sorgt ein leichtgängiges Drehrad, mit dem sich die Passform schnell und unkompliziert regulieren lässt – auch während der Fahrt.

Ganzjahreseinsatz möglich

Wer den Helm ganzjährig nutzt, kann ihn mit einem optionalen Winter Kit ergänzen. Die zusätzliche Ausstattung schützt die Ohren vor Kälte und erweitert den Einsatzbereich auf die Wintermonate.


Lazer Compact - Infos & Preis

  • Alltags- und Freizeithelm für Pendler und Tourenfahrer
  • Integrierte KinetiCore-Schutztechnologie
  • Reduzierung von linearen und rotierenden Aufprallkräften
  • Fest integriertes Visier
  • Integriertes Rücklicht und Insektenschutzgitter
  • Optionales Winter Kit erhältlich
  • Größe: M/L (54–61 cm)
  • Gewicht: 290 Gramm
  • Preis: 49,99 Euro

Fazit aus Redakteurssicht

Mit dem Compact DLX KinetiCore bringt Lazer eine interessante Neuheit für preisbewusste Radfahrer auf den Markt. Besonders bemerkenswert ist, dass die KinetiCore-Technologie nicht länger ausschließlich höherpreisigen Modellen vorbehalten bleibt.

Der Helm verzichtet bewusst auf spektakuläre Features und konzentriert sich stattdessen auf die Dinge, die im Alltag wirklich zählen: guter Sitz, einfache Bedienung und zeitgemäßer Schutz. Das integrierte Visier sowie Rücklicht und Insektengitter unterstreichen den praktischen Ansatz.

Kleine Wermutstropfen gibt es allerdings auch: Der Compact DLX wiegt zwar lediglich 290 Gramm, ist jedoch nur in Einheitsgröße verfügbar und dürfte damit nicht auf jedem Kopf optimal sitzen. Außerdem ist der neue Lazer erst ab Januar 2027 verfügbar - Interessenten müssen sich also noch gedulden.

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Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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