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Spätestens wenn man mit Karacho durch die erste Pfütze donnert, ist es einem egal, ob es Hunde oder Katzen regnet. Versprochen! Hat man den inneren Schweinehund erst mal überwunden, können Regenfahrten zum absoluten Highlight werden. Nasse Wurzeln. Rutschige Kurven. Glitschige Felsen. Und keine Ahnung, wie tief die Pfütze da vorne wirklich sein wird. Biken im Regen fordert alle deine Sinne. Biken im Regen stärkt deine Skills. Biken im Regen kann mystisch sein. Wolkenfetzen wabern durch den Wald. Die Stimmung ist düster, manchmal fast schon bedrohlich. Also trittst du in die Pedale, als wäre der kopflose Reiter von Sleepy Hollow persönlich hinter dir her. Hast du es tatsächlich bis nach Hause geschafft, bist du trotz Regenausrüstung klatschnass, ausgepowert bis auf die Knochen und - einfach nur glücklich. Garantiert!
Schotten dicht
Rain, drizzle, smirr, haar, dreich, downpour – die Schotten haben viele Begriffe für Regen. Was sie eint? Alles, was sie beschreiben, macht Biker nass. Wer selbst bei schottischem Wetter trocken bleiben will, schlüpft in die wasserdichte Latzhose von Endura. Die 20 000er Wassersäule übersteht selbst downpour, also starken Platzregen. Der Latz hält zudem Wasser vom Rücken fern und besitzt eine DropSeat-Funktion für die Pinkelpause. Preis 230 Euro >> hier reduziert erhältlich.
Belgische Waffen
Belgien ist nicht nur für leckere Waffeln und Pommes bekannt, denn das Königreich ist auch noch Radsportverrückt. Wenn die Nordsee mal wieder Regen schickt, zücken die Belgier einfach die neuen Pro Guards von RRP. Die mattschwarzen Schützer aus schlagfestem Polypropylen sind per Kabelbinder schnell montiert, vorne in drei und hinten in zwei Längen zu haben. So schützen sie nicht nur den Fahrer, sondern auch Dämpfer und Gelenke vor Schlammbewurf. Preis ab 34,99 Euro.
Tiefschutz
Die Trail Storm ist der Regenklassiker von Scott. Sie besteht aus besonders robustem Drei-Lagen-Gewebe und funktioniert auf der Trail-Runde ebenso wie an Regentagen im Bikepark. Der Clou: Dank hohem Stretch-Anteil macht die Hose jede Bewegung auf dem Trail mit. Angst, dass einem die Suppe beim Pfützensprint in die Hose läuft, braucht man also nicht zu haben. Belüftungsreißverschlüsse verhindern, dass man sich im Anstieg fühlt wie im tropischen Dschungel. Preis 169,95 Euro >> hier reduziert erhältlich.
Finger-Fön
Nasse Finger werden schnell kalt – und kalte Finger bremsen nicht gerne. Was hilft? Die Fox Ranger Water zum Beispiel. Der wasserdichte Handrücken lässt Regen abblitzen wie die Highshool-Schönheit deine Date-Anfrage. Auch die Innenseite ist wasserdicht, dank AX Suede aber auch am feuchten Lenker schön griffig. Das lange Bündchen schließt den Übergang zur Regenjacke hermetisch ab. Leitfähige Fäden erlauben die Smartphone-Bedienung – wer weiß, vielleicht meldet sich ja doch noch jemand zum Trail-Date im Regen? Preis 54,99 Euro >> hier reduziert erhältlich.
Regenrinne
Den Biker schützt seine Regenkluft. Gabel und Dämpfer schützen Mudguards. Nur die Dichtungen der Teleskopstütze müssen selbst bei miesesten Bedingungen Schlamm fressen. Schluss damit, dachten sich die Entwickler bei Riesel Design und konstruierten den Drop:Guard. Das formstabile Schutzblech wird einfach zwischen Sattelgestell und Stütze geklemmt und fährt mit dem Standrohr rauf und runter. Erhältlich in sieben Designs und passend für Teleskopstützen mit bis zu 250 Millimetern Hub. Preis 19,95 Euro.
Trockensack
Der neue Allride ist gleich in mehrerlei Hinsicht ein Highlight: Er ist der erste Rucksack der Münchner mit Rückenpads aus additivem 3D-Druckverfahren, was für unvergleichliche Belüftung sorgen soll. Noch spannender aber ist, dass man die nervige Regenhülle ab sofort zu Hause lassen kann. Regenfeste Reißverschlüsse und verklebte Nähte halten Wasser zuverlässig draußen, selbst wenn man in Pfützen auf Tauchfahrt geht. Wie jeder Evoc ist auch der Allride ein Organisationstalent mit Werkzeugfach und cleverer Aufteilung. Mit 16 Litern Volumen ideal für Trail-Rides. Preis 300 Euro >> hier reduziert erhältlich.
Offene Beziehung
Für die Zuschauer ist es jedes Mal ein Fest, wenn die Downhill-Profis an Regentagen in Leogang die Worldcup-Strecke hinunterschlittern. Weil sich die Reifen mit Schlamm zusetzen wie bei einer Fango-Kur, gibt es in den höllisch steilen Waldpassagen kein Halten mehr. Regenreifen wie der WetScream bieten dank großer Stollenabstände dem Schmodder weniger Halt, die hohen Seitenstollen verankern sich selbst in tiefen Böden. Am besten in Kombi mit griffiger Gummimischung. Preis ab 64,90 Euro >> hier erhältlich.
Taucheranzug
Fehlen nur noch Taucherbrille und Sauerstoffflasche, und man könnte mit seinem Bike auf Schatzsuche mit Galeonen-Entdecker Mel Fisher abtauchen. Oder man shreddet selbst dann noch durch den Bikepark, wenn sich alle anderen längst in die trockene Stube verkrochen haben. 20 000er Wassersäule, helmtaugliche Kapuze, ergonomische Passform – mehr Regenschutz ist auf dem Bike kaum möglich. Preis 399 Euro >> hier reduziert erhältlich.
Gummistiefel
Nach einer langen Regenfahrt ist bestimmt jeder schon mal mit käsebleichen Schrumpelfüßen aus den Radschuhen gestiegen. Das muss nicht sein, denn Shimano hat einen Regenschuh mit Gore-Tex-Membran im Sortiment, der dank hoher Gamasche die Lücke zur Regenhose schließt. Die Ultread-Gummisohle verzahnt sich auch im Nassen perfekt mit den Pins der Pedale. Für sauberen Sitz sorgt ein Boa-Drehverschluss. Preis 209,95 Euro >> hier reduziert erhältlich.
Regenschirm
Die Schweden sind erfinderisch – das weiß jeder. Dem Cularis Pure hat POC ein cleveres Wechselvisier verpasst, das je nach Bedarf mehr Wetterschutz oder bessere Belüftung bietet. Öffnet der Himmel seine Schleusen, wird einfach die geschlossene Variante eingeclipst, und der Kopf bleibt besser geschützt. Praktischer Nebeneffekt: Im Falle eines Sturzes löst sich das Visier und kann so die Aufprallkräfte reduzieren. Preis 180 Euro >> hier reduziert erhältlich.
Leicht durchschaubar
Für Regentage eignen sich am besten klare Scheiben – die Sicht ist eh schon mies genug. Wir empfehlen für Tage, an denen der Schlamm wie beim Hillclimb durchs Gelände fliegt ein preiswertes Modell wie die Henrik von CHPO. Denn: Einmal mit dem Handschuh über die schmutzige Scheibe gewischt und die Beschichtung sieht aus wie nach einer Tiger-Attacke. Top: Die Oversized-Fassung schützt auch die Augen optimal. Preis 45 Euro >> hier reduziert erhältlich.
Friesennerz
Was nützt die beste Regenjacke, wenn sie im Zweifel daheim am Kleiderhaken hängt? Statt die Jacke mit überflüssigen Features zu überladen, reduziert GripGrab die Pacr auf das absolut Nötigste: 15 000er Wassersäule und eine hohe Atmungsaktivität bei minimalem Gewicht und Packmaß. Clever: Die verlängerten Ärmel reichen bis über die Handschuhe. Wird man vom Schauer überrascht, zieht man das faustgroße Päckchen einfach aus Rucksack, Trikottasche oder Rahmenstaufach. Preis 180 Euro >> hier reduziert erhältlich.
Drecksack
Vollgesifft vom Trail kommen und dann ab ins Auto vom besten Kumpel – na, der wird sich schön bedanken. Doch die Schotten haben natürlich auch hierfür eine Lösung: Der Dirt Bag ist Umziehmatte und Wäschesack in einem. Dank Kordelzug verschwindet die schmutzige Ausrüstung wie die Innereien beim Haggis im Magen des Schafes – noch so eine schottische Spezialität. Preis 50 Euro >> hier reduziert erhältlich.

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