Test City-HelmeKED Reach DT1 MIPS: Pendlerhelm mit Glanzlichtern?

KED schickt den Pendler-Helm Reach DT 1 mit MIPS System in den MYBIKE-Test
Foto: Matthias Borchers

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Der MIPS-Helm Reach DT 1 von KED setzt für mehr passive Sicherheit auf großflächige Reflexelemente. Zur besseren Belüftung müssen diese aber rausgenommen werden. Ist das Konzept für einen Pendlerhelm schlüssig?

Der KED Reach DT 1 im Praxis-Check

Die großen reflektierenden Flächen auf der sonst sehr dezent gehaltenen Helmschale fallen beim KED Reach DT1 gleich ins Auge. Für die Sichtbarkeit im Stadtverkehr ist das ein Pluspunkt. Nur über diese Fläche lässt sich aber auch die Belüftung des ansonsten sehr kompakten City Helms steuern. Um mehr Luft an den Kopf zu bringen, müssen die Reflexelemente herausgenommen werden.

Mehr Luft für den Kopf? Dafür können die großflächigen Reflexelemente aus der Helmschale des 
KED Reach DT-1 entnommen werden.Foto: Matthias BorchersMehr Luft für den Kopf? Dafür können die großflächigen Reflexelemente aus der Helmschale des KED Reach DT-1 entnommen werden.

Einen Schutz vor Insekten gibt es in den dann recht großzügigen Öffnungen nicht. Auf zusätzliche Reflexelemente zum Beispiel in den Gurtbändern wurde beim Reach DT1 verzichtet. Dafür ist in das Drehrad am Hinterrad ein LED-Licht mit Blink- oder Dauerlichtmodus, sowie ein Reflektor verbaut.

Licht am Heck: Per Druck auf das Drehrad kann ein LED-Licht aktiviert werden, wahlweise im Blink- oder Dauerlicht-Modus.Foto: Matthias BorchersLicht am Heck: Per Druck auf das Drehrad kann ein LED-Licht aktiviert werden, wahlweise im Blink- oder Dauerlicht-Modus.

KED spendiert seinem Pendlerhelm Reach DT1 das MIPS Evolve Core System als zusätzlichen Rotationsschutz. Das MIPS-System ist in das Anpassungssystem integriert, das ist eine saubere Lösung. Das Anpassungssystem lässt sich zudem in der Höhe verstellen und der Reach DT1 somit sehr gut auf die Kopfform anpassen.

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Das MIPS Evolve Core ist beim KED Reach DT-1 in das Anpassungssystem integriert.Foto: Matthias Borchers2 in 1: Das MIPS Evolve Core ist beim KED Reach DT-1 in das Anpassungssystem integriert.

Der KED Reach DT1 MIPS im Labor-Test

Das Risiko einer Gehirnerschütterung liegt beim KED Reach DT1 bei 26 Prozent. Damit belegt er in dieser Prüfung den zweiten Platz im MYBIKE-Helmtest. Beim Beschleunigungswert, also der Kraft, die bei einem Aufprall noch auf den Kopf wirkt, liegt der KED mit 127,4 g jedoch an letzte Stelle.

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Bei der Prüfung des Risikos einer Gehirnerschütterung erzielt der KED Reach DT1 den zweitbesten Wert.Foto: MYBIKEBei der Prüfung des Risikos einer Gehirnerschütterung erzielt der KED Reach DT1 den zweitbesten Wert.Mit 127,4 g liegt der KED-Helm beim Prüfstandwert für die Beschleunigung am Ende. Die Norm für die Beschleunigungswerte liegt bei 250 g.Foto: MYBIKEMit 127,4 g liegt der KED-Helm beim Prüfstandwert für die Beschleunigung am Ende. Die Norm für die Beschleunigungswerte liegt bei 250 g.

Info & Preis - KED Reach DT1

  • Preis: 129,95 Euro >> hier erhältlich
  • Gewicht: 367 Gramm
  • Größen: M / 54-58 cm, L / 58-62 cm
  • made in: China
  • Farben: grey-golden, black, grey, cloud-greylight sage, yellow-green
  • Rotationssystem: MIPS Evolve Core
  • Ausstattung: Drehverschluss mit Rücklicht, Visier und Reflexelemente abnehmbar
  • Info: kedahead.de

Messwerte

  • Beschleunigung (g): 127,4
  • Gehirnerschütterungsrisiko: 26 %

Bewertung und Note

Bewertung und Note Helm-Test KED Reach DT1Foto: MYBIKE

Barbara Merz-Weigandt

Barbara Merz-Weigandt

Chefredakteurin

1977 in Ichenhausen bei Günzburg geboren. Aufgewachsen in Tutzing am Starnberger See. Nach Abitur und abgeschlossenem Studium für Grundschullehramt, wagte sie 2004 den Quereinstieg in den Journalismus beim Delius Klasing Verlag. Als Praktikantin und Volontärin sammelte sie erste redaktionelle Erfahrungen in den Special-Interest-Magazinen TREKKINGBIKE, TOUR und BIKE. Ihre große Leidenschaft gehört dem Reisen, so übernahm sie mit Begeisterung das Reiseressort beim Magazin TREKKINGBIKE. Mit dem Tourenrad überquerte sie die Alpen auf der Via Claudia Augusta, der Ciclovia München-Venezia und dem Alpe-Adria-Radweg. Mit Motorsegler und Rad war sie in der Inselwelt Kroatiens und der lykischen Küste unterwegs und hat alle Balearen- und Kanaren-Inseln erradelt. Mit dem Mountainbike ist sie am liebsten auf den Trails in Südtirol unterwegs. Nach Neu-Gründung des Magazins MYBIKE 2018 wurde sie zunächst stellvertretende, 2020 dann Chefredakteurin des Magazins für engagierte Alltags- und Reiseradler.

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