Aero-Helm mit abnehmbarem HeckDer neue Limar Air Atlas UAP

Matthias Borchers

 · 30.03.2026

Der neue Aero-Helm Air Atlas UAP von Limar
Foto: Limar
Der neue Air Atlas UAP von Limar kommt mit abnehmbarem UAP-Heckspoiler, der den Luftstrom um den Kopf des Fahrers lenken soll. Der Aero-Helm eignet sich fürs Rennrad und schnelle Gravel-Rides.

Der italienische Hersteller Limar entwickelte den Air Atlas UAP aus der bestehenden Air Atlas-Schale weiter. Das Unternehmen analysierte das Verhalten des Helms im Luftstrom bei verschiedenen Geschwindigkeiten und Einsatzszenarien. Die Entwicklungsabteilung konzentrierte sich dabei auf die Aerodynamik und das Belüftungssystem. Der UAP-Aufsatz ist abnehmbar.

Unsere Einschätzung

Die erste Frage, die uns in den Sinn kommt, ist: Macht das Sinn? Will man nicht immer aero? Gleichzeitig kann man durch das Abnehmen des Heck-Spoilers aus dem extravaganten Helm einen machen, der weniger Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der FidLock-Magnetverschluss ist praktisch und lässt sich auch einhändig gut bedienen.

Verstellsystem und Heckaufsatz

Die UAP-Erweiterung soll laut Hersteller den Luftstrom am Hinterkopf kontrollieren und Turbulenzen reduzieren. Limar testete die Konstruktion im Windkanal und auf der Straße. Das Air Fit Evo Verstellsystem sitzt im Helminneren, der Fidlock-Magnetverschluss ersetzt den klassischen Klickverschluss. Der Helm basiert auf der Air Atlas UFO-Form, die Limar bereits für Belüftung und Komfort entwickelt hatte.

Air Atlas UAP x Reverb

Parallel zum Standard-Modell erscheint der Air Atlas UAP x Reverb als Sonderedition. Sein Farbfinish orientiert sich am Design der Team-Bekleidung und zeigt dynamische Linien über die gesamte Helmoberfläche. Das Muster stellt Schallwellen dar und verbindet technische Leistung mit der Team-Identität. Beide Versionen sind ab Ende März 2026 verfügbar.

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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