Es gibt Menschen, die planen alles: Route, Pausen, Wetterfenster und den Espresso danach. Und es gibt jene, die morgens losziehen und abends irgendwo landen.
Vielleicht an einer Strandbar. Vielleicht unter Palmen, wo selbst die Uhr langsamer läuft. Vielleicht mit einem kühlen Bier in der Hand. Vielleicht aber auch auf dem Mountainbike im Unterholz oder mit einem Finger am Sandstein der Sächsischen Schweiz.
Die besten Tage halten sich selten an den Plan. Für genau diese Tage macht DZBR Sonnenbrillen. Der Leitsatz passt: „Sunglasses for the wild side of your life.“
Die Brillen sollen weder empfindliches Modeaccessoire noch reinrassiges Sportgerät sein. Sie wollen beides: lässig genug für den Alltag, funktional genug für Bewegung. Eine Brille für Menschen, die morgens noch nicht wissen, ob der Tag auf der Caféterrasse, im Bikepark oder am Fels endet.
Beim Radfahren schützt eine Brille nicht nur vor Sonne. Sie hält Wind, Staub, Insekten und aufgewirbelte Steinchen von den Augen fern. Wer bei Tempo 30 schon einmal eine Fliege ins Auge bekommen hat, braucht keine weitere Kaufberatung.
Entscheidend sind vier Punkte:
Passform: Die Brille darf weder drücken noch rutschen. Besonders wichtig ist das Zusammenspiel mit dem Helm. Stoßen die Bügel an Schale oder Gurte, wird aus leichtem Druck schnell ein ausgewachsener Kopfschmerz.
Abdeckung: Große Gläser sehen nicht nur sportlich aus. Sie halten Zugluft und Fremdkörper besser ab. Gleichzeitig sollte zwischen Glas und Gesicht genug Luft zirkulieren.
Belüftung: Beim langsamen Anstieg, an der Ampel oder in feuchter Waldluft können Scheiben beschlagen. Belüftungsöffnungen und gute Beschichtungen helfen, den Durchblick zu behalten.
UV-Schutz: Er ist keine Kür, sondern Pflicht. Gute Gläser filtern UVA- und UVB-Strahlung zuverlässig. Eine dunkle Tönung allein sagt darüber nichts aus – ohne wirksamen Filter kann sie den Augen sogar schaden.
DZBR setzt auf großflächige Polycarbonatgläser mit 100 Prozent UV-Schutz. Polycarbonat lässt sich dünn und leicht verarbeiten, ist zugleich ausgesprochen schlagfest und wird deshalb auch für Schutzverglasungen eingesetzt.
Das Gestell einer Sportbrille muss einen schwierigen Spagat schaffen. Es soll kaum zu spüren sein, darf aber weder beim ersten Sturz brechen noch bei sommerlicher Hitze seine Form verlieren.
DZBR verwendet dafür TR90, einen von der Schweizer Firma EMS entwickelten Hochleistungskunststoff. Das Material ist leicht, flexibel und robust. Es gibt unter Belastung nach, ohne sich gleich geschlagen zu geben. Das erhöht den Tragekomfort und macht den Rahmen widerstandsfähig genug für Alltag, Reise und Sport.
Verstellbare Nasenpads und anpassbare Bügel helfen dabei, die Brille auf Kopf und Nase auszurichten. Das klingt nach einem Detail, entscheidet aber darüber, ob sie nach zehn Minuten nervt oder nach drei Stunden vergessen ist. Eine gute Sportbrille sitzt sicher, ohne sich wichtigzumachen.
Aktuell umfasst das Sortiment acht Styles. An speziellen Damenmodellen wird bereits gearbeitet. Preislich liegen die Brillen mit einer unverbindlichen Empfehlung von 79,90 bis 89,90 Euro in der Mittelklasse – deutlich über der Internet-Wundertüte, aber weit unter vielen Premiummodellen.
Der Markt reicht von der 15-Euro-Brille bis zum Hightech-Modell für mehr als 200 Euro. Der Preisunterschied steckt selten allein im Logo. Teurer werden Brillen vor allem durch aufwendigere Gläser, bessere Beschichtungen, präzisere Verarbeitung und komplexe Tönungstechniken.
Besonders deutlich wird das bei photochromen Gläsern. Sie reagieren auf UV-Licht: In der Sonne dunkeln sie ab, im Schatten werden sie wieder heller. Das ist vor allem beim Mountainbiken und Graveln praktisch, wenn sich offene Passagen und dunkle Waldstücke ständig abwechseln.
Günstige Modelle tragen die lichtempfindliche Schicht häufig nur als Beschichtung. Sie reagieren meist langsamer, decken einen kleineren Tönungsbereich ab und können mit der Zeit an Wirkung verlieren. Bei hochwertigen Gläsern sitzen die photochromen Stoffe im Material oder geschützt zwischen mehreren Schichten. Sie reagieren schneller und sind besser gegen Abrieb geschützt.
Premiumgläser bieten darüber hinaus oft:
Das heißt nicht, dass jede günstige Brille schlecht ist. Auch preiswerte Polycarbonatmodelle können einen zuverlässigen UV-Schutz bieten. Wer hauptsächlich bei gleichbleibendem Licht auf offener Straße fährt, braucht nicht zwangsläufig ein optisches Labor vor den Augen.
Im Wald sieht die Sache anders aus. Bleibt eine selbsttönende Brille nach dem Wechsel von Sonne zu Schatten zu lange dunkel, wird aus Sparsamkeit rasch Blindflug. Vielfahrer, Mountainbiker und Menschen mit empfindlichen Augen profitieren deshalb stärker von hochwertigen Scheiben.
Eine Sportbrille sollte man möglichst zusammen mit dem eigenen Helm anprobieren. Dabei helfen fünf einfache Tests:
Außerdem gilt: Gläser nicht trocken mit dem Trikot abreiben. Staub wirkt wie Schleifpapier. Erst abspülen, dann mit einem sauberen Mikrofasertuch trocknen. Aggressive Reinigungsmittel können Beschichtungen angreifen.
DZBR besetzt mit Preisen unter 90 Euro die vernünftige Mitte: hochwertige Rahmenmaterialien, robuste Polycarbonatgläser, anpassbarer Sitz und ein Auftritt, der auch nach der Tour funktioniert. Die Brillen wollen nicht vorgeben, wohin der Tag führt. Sie wollen nur dafür sorgen, dass man unterwegs den Durchblick behält.
Denn Pläne sind gut. Abzweigungen sind oft besser.

Redakteur
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.