Sebastian Brust
· 21.02.2024
Specialized präsentiert mit der Frühjahrskollektion 2024 neue Fahrradbekleidung für Race- und Gravity-Biker und -Bikerinnen. Pünktlich zum Frühlingsanfang – also dem ursprünglichen meteorologischen am 1. März, minus der durch die Erderwärmung bedingten Toleranz von knapp zwei Wochen – und mit den jetzt schon blühenden Schneeglöckchen, Krokussen und den ersten Haselkätzchen. Und die Farben des Frühlings erkennt man in den neuen Specialized-Teilen der Mountainbike-Kollektion Gravity und der rennsportlich hautengen Lycra-Reihe Prime für Race, Road & Gravel.
Zusammen mit den brandneuen Farben Coastal Frog (das Grün?), Valley Floor (mit Lila?) und Desert Plains (das Ocker?) präsentieren sich die Langarmtrikots und Shorts der neuen Gravity Training Mountainbike-Kollektion. Keine Geringeren als der fünffache Downhill-Weltmeister Loic Bruni und Teamkollege Finn Iles lieferten den Input für die Anforderungsliste an eine leichte und luftige Trainingskluft. Bequem und angenehm zu tragen, sollte sie sein, robust genug für intensive Trainingsrunden im Gelände und – natürlich – besonders schick aussehen.
Auf das Ergebnis ist man bei Specialized wohl ziemlich stolz. Lässig und bequem seien Trikots und Shorts der neuen MTB-Bekleidung Gravity Training geworden, gleichzeitig robust und strechy. Das Material so weich und angenehm, wie es nur eine spezielle Weberei in Japan hinbekommen konnte. Nahtlose Unterarmzonen des Langarmtrikots reduzieren mögliche Falten und damit optische und haptische Irritationen.
Die Nähte der leichten Gravity Training Hosen sind vollständig verklebt, um neben minimalem Gewicht maximale Bewegungsfreiheit zu erlauben, auch auf der Trail-Hatz mit Knieschonern. Und weil es dabei ruhig heiß zur Sache gehen soll, sind die Gravity Training Radtrikots und Bike-Shorts aus besonders schnell trocknendem Material, das obendrein zu 100 Prozent recycelt ist.
Die langärmligen Gravity Training Jerseys kosten durch die Bank für Frauen und Männer 70 Euro, die Gravity Training Short gibt’s für 170 Euro.
Den Namen Prime der neuen Race-Bekleidung spricht man französisch aus, also “Priem”, wie der Preis bei französischen Radrennen. Für Englischsprachige “preem”, wie es im sonst in Deutsch geschriebenen Pressematerial hieß.
Verbesserte Kompression, eine neue Struktur sowie verstärkte Trikottaschen und Hosenträger zeichnen die neue Prime-Serie von Specialized aus. Die neuen Reißverschlüsse sind leichter und auch leichter bedienbar als die bisherigen. Damit das Gewebe – der PR-Meldung nach ist es angeblich so fein, dass man sich “Bettlaken aus dem Nylon-Elastan-Mix” wünschen würde – nicht so schnell reißt, verstärken jetzt Bänder die Nähte. Kleine zusätzliche Netztaschen in der Prime SWAT Rennradhose nehmen kleine Dinge mit. Die exponiertesten Stellen der Kleidung sind mit einem Lichtschutzfaktor von 30 gegen UV-Strahlung behandelt.
Auf der Jagd nach Bestzeiten stört jede Ablenkung, jedes Zwicken oder Kneifen. Die Specialized Prime Radsportkleidung ist also keine Wochenend-Freizeit-Klamotte, um damit so cool wie möglich durch den Biergarten zu schlendern. Die Schnitte seien für die Sitzposition auf dem Fahrrad gemacht und betont race-orientiert, heißt es von Specialized. Bei den Radhosen hat man die Wahl aus den bewährten Body Geometry Sitzpolstern in drei unterschiedlichen Dichten. Aber hey, zum Anschauen wurden die Teile schließlich auch entwickelt.
Highlight der Reihe ist das supersportliche Prime LT Trikot, das mit nur 82 Gramm laut Specialized 37 Prozent weniger auf die Waage bringt als das einfache Prime Trikot. Ultraleicht also und ultraschnell trocken. Um 17 Prozent soll der Feuchtigkeitstransport durch den Hauch von Stoff beschleunigt worden sein.
Die Specialized Prime Jerseys sind für 140 Euro zu haben, das ultraleichte Prime LT Jersey zehn Euro mehr. Die Bib Shorts kosten 170 Euro, die Prime SWAT Bib Short 180, und die passende Windweste wandert für 100 Euro über die Ladentheke.
Redakteur