Bozen, 10. September 2026. Wenn auf der Auffahrt noch kurze Trikotärmel reichen, kann die Abfahrt im Herbst schnell nach Windweste, langem Jersey und zusätzlicher Isolationsschicht verlangen. Genau für diese wechselhaften Bedingungen präsentiert Q36.5 sein neues Hybrid System. Die Kollektion soll Radfahrerinnen und Radfahrern ermöglichen, ihren Wetterschutz flexibel an Temperatur, Intensität und Strecke anzupassen.
Der Ansatz: Statt einer möglichst dicken Schicht setzt Q36.5 auf eine körperzonenorientierte Konstruktion. Unterschiedliche Materialien und Materialstärken sollen dort schützen, wo Fahrtwind und Auskühlung zum Thema werden, gleichzeitig aber Feuchtigkeit bei hoher Belastung zügig nach außen transportieren. Im Mittelpunkt steht die UF Hybrid Shell. Das hochdichte Gewebe soll Windschutz ohne klassische Membran bieten und damit die Atmungsaktivität bewahren.
Kern der Neuheiten ist die Dottore Hybrid Collection. Sie richtet sich an ambitionierte Rennradfahrer, die auch bei wechselnden Bedingungen im Herbst und zu Winterbeginn mit hoher Intensität trainieren oder Rennen fahren. Vier Produkte sollen sich je nach Wetter und Belastung kombinieren lassen.
| Produkt | Gewicht | vorgesehener Einsatz |
| Dottore Hybrid Langarmtrikot | 229 g | Windschutz, Atmungsaktivität und Thermoregulation bei 8 bis 18 °C |
| Dottore Hybrid Thermo-Trägerhose | 255 g | Wärme, Muskelunterstützung und schnelles Trocknen |
| Dottore Hybrid Weste | 160 g | Zusätzlicher, klein verpackbarer Windschutz |
| Dottore Hybrid Bibs | keine Angabe | Für kalte, wechselhafte Bedingungen und die verlängerte Saison |
Die Dottore Hybrid Thermo-Trägerhose ergänzt das Konzept an den Beinen. Vorgeformter Schnitt, minimalistische Konstruktion und ein auf Wärme sowie schnelle Trocknung ausgelegtes Material sollen bei längeren Touren in der Übergangszeit Komfort bringen. Mit der Dottore Hybrid Weste kommt eine besonders leichte Zusatzschicht dazu, die sich bei steigenden Temperaturen in der Trikottasche verstauen lassen soll.
Damit führt Q36.5 einen Ansatz fort, der bei den bisherigen Q36.5-Langarmtrikots und der aktuellen Air Jacket und Air Vest bereits erkennbar war: möglichst wenig Material, aber gezielt platzierter Schutz vor Wind und Auskühlung.
Neben der Dottore-Reihe ergänzt Q36.5 die neue Kollektion um die Gregarius Hybrid Collection. Sie ist als leichtere, vielseitige Option für das tägliche Training im Herbst gedacht.
Das Gregarius Hybrid Racing Car Langarmtrikot kombiniert ein atmungsaktives Microfleece mit einer body-mapped Konstruktion. Je nach Körperzone soll die Materialstärke variieren. Gerippte Aero-Ärmel und die enge Racing-Passform unterstreichen den sportlichen Anspruch. Dazu kommt die Gregarius Hybrid Racing Car Weste, die eine zusätzliche Windschutz- und Isolationsschicht liefern soll.
Optisch setzt die Linie auf eine neue „Racing Stripe“-Grafik. Das Design nimmt Anleihen beim Automobilrennsport, bleibt aber dem eher reduzierten Q36.5-Look treu.
Für echte Wetterumschwünge erweitert Q36.5 das System um eine neue Rain Shell. Die Jacke wiegt laut Hersteller 129 Gramm und soll als kompakte Notfall-Schicht immer mitfahren können.
Zum Einsatz kommt eine dreilagige Konstruktion mit 20.000-mm-Wassersäule, 7-Denier-Ripstop-Nylon und komplett versiegelten Nähten. Damit ist die Rain Shell klar als Schutz gegen anhaltenden Regen gedacht, während Weste und Hybrid-Trikot vor allem bei Wind, kühlen Abfahrten und wechselnden Temperaturen ihre Stärken ausspielen sollen. Laut Q36.5 wurde die Jacke bereits vom Q36.5 Pro Cycling Team genutzt. Die neue Rain Shell knüpft an das bestehende Konzept ultraleichter Wetterschutzschichten der Marke an.
Ein funktionierendes Bekleidungssystem beginnt direkt auf der Haut. Deshalb ergänzt Q36.5 die FW26-Neuheiten um zwei neue Baselayer:
Beide Unterhemden sind körpernah geschnitten und sollen Feuchtigkeit vom Körper wegtransportieren. In Kombination mit Trikot, Weste oder Regenjacke entsteht so ein variables Schichtsystem, das auf Temperaturwechsel während einer Ausfahrt reagieren kann.
Das Hybrid System ist klar auf sportlich orientierte Rennradfahrer zugeschnitten, die im Herbst und frühen Winter nicht bei jeder Ausfahrt zwischen dicker Winterjacke und dünnem Langarmtrikot wählen möchten. Besonders auf Strecken mit langen Anstiegen, schnellen Abfahrten und wechselnden Wetterlagen kann das modulare Prinzip sinnvoll sein.
Für Mountainbiker kann der technische Layering-Gedanke ebenfalls interessant sein. Die enge Racing-Passform der Dottore- und Gregarius-Teile dürfte allerdings eher zu XC-, Marathon- und Gravel-Einsätzen passen als zu lockerem Trailriding mit Protektoren. Wer auf dem Mountainbike bei nassem, kaltem Wetter unterwegs ist, findet in unserem Beitrag zu winterfester MTB-Bekleidung weitere Orientierung.
Die neuen Produkte der Q36.5-FW26-Kollektion sind laut Hersteller ab sofort online und im ausgewählten Fachhandel erhältlich.

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