Laurin Lehner
· 29.08.2026
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BIKE-Tester können die unterschiedlichsten Produkte unter die Lupe nehmen, ganz gleich, ob Laufräder, Rucksack oder Handschuhe. Erst der Vergleich zeigt, ob ein Produkt wirklich zur Spitze zählt. BIKE-Redakteur Laurin nutzt die Troy Lee Designs Skyline Pro Vest schon seit längerer Zeit. Er schätzt sie sehr und würde sie sogar zu seinem Lieblingsteil erklären, gäbe es nicht diesen einen Haken.
Die Skyline Pro Vest gibt es in zwei Farben: Mono Army (Foto) und Carbon (schwarz). Die US-Amerikaner rufen ganze 145 Euro für die Weste auf. Die Größe MD passte bei einer Körpergröße von 1,78 Meter und mittelbreiten Schultern sehr gut.
Ganz einfach, weil Westen die Achseln freilegen und man so weniger ins Schwitzen gerät. Der Rumpf ist dagegen isoliert und schützt vor Kälte. Zudem besitzen sie aufgrund des geringeren Materials ein kleineres Packmaß und weniger Gewicht.
Westen sind ideal für jede Jahreszeit. Nur die Dicke der Isolierung sollte man variieren. Die Skyline Pro Vest Mono Army von Troy Lee Designs ist eine sehr dünne und leichte Weste, die für frische Sommerabende konzipiert wurde. Die 4-Wege-Stretch-Außenhülle enthält Isolierung im Brustbereich für Wärme, während der Netzrückenbereich für Belüftung sorgt.
Super: Die Weste wiegt gerade mal 160 Gramm und lässt sich super easy in die Rückentasche stopfen. Das nur faustgroße Packmaß ist ein weiterer Trumpf der Weste. Doch die Troy Lee Klamotten-Designer haben noch weiter gedacht. Sie haben ein Band mit einer Schnalle an die Weste genäht. So lässt sich die Weste theoretisch irgendwo am Bike verzurren. Gemacht habe ich das noch nie, doch die Idee finde ich spannend.
Die Skyline Pro Vest gibt's in 5 Größen. MD (Medium) passt bei einer Körpergröße von 1,78 m mit mittelbreiten Schultern sehr gut. Die Weste liegt weder ganz dicht an, noch ist sie zu weit. Ein angenehmer Mittelschnitt. Das Stretch-Material sorgt für zusätzlichen Komfort. Auch gut: Der Hals ist im komplett verschlossenen Zustand mit abgedeckt und schützt vor Fahrtwind.
Jetzt kommt der Haken. Im Grunde sind es zwei. a) Der Preis von 145 Euro UVP ist komplett überzogen. Und b) Die Weste besitzt keine seitlichen Reißverschluss-Taschen – auch keine Taschen ohne RV. Da ist nix. Nur die Rückentasche, in die man allerdings ungern Schlüssel und Telefon verstaut, weil der Inhalt der Tasche hier unangenehm am unteren Rücken liegt und weil sie nicht mit einem Reißverschluss gesichert ist.
Klar, die Weste ist auch auf geringes Gewicht ausgelegt, doch zumindest eine Tasche mit Reißverschluss wäre schön gewesen und hätte die Weste bestimmt nicht unerträglich schwer gemacht.
Sehr leichte Sommer-Weste. Egal ob für kühle Sommermorgen oder frische Abende auf dem Mountainbike oder Gravelbike. Auch super: Das kleine Packmaß und der Schnitt. Doof dagegen: Der Haken, warum die Weste nur ein Fast-Lieblingsteil in meiner Garderobe ist,sind die fehlenden Reißverschluss-Taschen an den Seiten.
Laurin Lehner, BIKE-Tester

Redakteur
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