​Die Top 3 Trailpants für den HerbstFox, Monserat und Endura

Stefan Frey

 · 07.10.2026

Leichte Trailpants sind die ideale Wahl für den Herbst. Wir haben die Modelle der wichtigsten Hersteller getestet und zeigen unsere Top 3.
Foto: Max Fuchs

In diesem Artikel verwenden wir sogenannte Affiliate Links. Bei jedem Einkauf über diese Links erhalten wir eine Provision vom Händler. Alle vermittlungsrelevanten Links sind mit gekennzeichnet. Mehr erfahren.

Kühle Starts, feuchte Wiesen und Fahrtwind in der Abfahrt: Im Herbst spricht vieles für eine lange Bike-Hose. Sie schützt die Beine auf dem Trail und erspart oft zusätzliche Beinlinge. Doch warm allein reicht nicht. Was eine gute Trailpants auszeichnet, und welche Modelle im Test am besten abschneiden, klären wir in diesem Artikel.

Themen in diesem Artikel

Was eine gute Trailpants auszeichnet

Wer nur auf die Optik achtet, greift bei Bike-Hosen schnell daneben. Modelle, die im Spiegel top aussehen, sitzen auf dem Bike oft nur mäßig. Entscheidend ist die Passform auf dem Bike. Stretch-Material gibt beim Treten und in aktiver Fahrposition nach. Ein verstellbarer, hinten möglichst etwas höherer Bund hält die Hose an Ort und Stelle. Vorgeformte Knie schaffen Raum für Protektoren, während schmal zulaufende Beine nicht im Fahrtwind flattern. Praktisch sind Reißverschlusstaschen, deren Inhalt beim Pedalieren möglichst wenig wippt. Wer auch an milden Herbsttagen fährt, sollte außerdem auf Belüftung achten. Und vor dem Kauf lohnt der Test in Fahrposition: Rutschen die Beine hoch oder reibt eine Naht am Knie? Dann lasst die Hose besser hängen und sucht nach einer Alternative.

Die aus unserer Sicht besten drei Trailpants haben wir in diesem Artikel für euch zusammengefasst.

1. Fox Ranger: Der vielseitige Allrounder

Die Fox Ranger verbindet robustes Ripstop-Gewebe mit Stretch und einem körpernahen Schnitt. Im BIKE-Test gefielen besonders die schmalen Beinabschlüsse: Sie flattern kaum und halten Abstand zu den Kurbeln. Vorgeformte Knie bieten Platz für Schoner, eine Ratsche reguliert den Bund, zwei Reißverschlusstaschen nehmen Kleinigkeiten auf. Für die Größen 32, 34 und 36 wurde auch eine längere Variante getestet.

Meistgelesen

1

2

3

4

5

Damit ist die Ranger eine gute Wahl für alle, die im Herbst zwischen Trailtour, Enduro-Runde und Bikepark wechseln. Ganz ohne Abstriche geht es nicht: Der Bund könnte hinten höher sein, und eine zusätzliche Belüftungsmöglichkeit fehlt. Wer lange Beine hat, sollte eher die Long-Version in Betracht ziehen.

  • ​​Preis: 109,99 Euro >> hier reduziert erhältlich
  • Gewicht: 281 Gramm (32)
  • Zwei Längen verfügbar (Größe 32, 34, 36)
  • vorgeformte Kniepartie
  • weitenregulierbarer Bund
  • 2 Reißverschlusstaschen

​Vorteile

+ robustes und stretchiges Gewebe + einfache Weitenregulierung + eng anliegende Beinabschlüsse + vorgeformte Kniepartie für Schoner

Nachteile

- Bund könnte am Heck höher abschließen - Taschen wenig praktisch platziert - Beinabschlüsse etwas eng beim Ausziehen

2. Monserat Trailpants TP3: Komfort und viele Größenoptionen

Die Monserat TP3 punktet vor allem beim Tragegefühl. Ihr weiches Stretch-Material macht Bewegungen auf dem Bike mit; die Beine liegen eng an, ohne beim Treten ständig hochzurutschen. Der hinten etwas höhere Bund sitzt stabil. Dazu kommen Platz für Knieschoner, zwei Reißverschlusstaschen und eine unkomplizierte Weitenverstellung per Ratsche. Zwischengrößen und zwei Beinlängen erleichtern die Suche nach einer passenden Größe. Die Hose besteht zu 88 Prozent aus Econyl und wird in Europa gefertigt.

Für herbstliche Trail- und Enduro-Tage ist sie besonders interessant, wenn Passform und Komfort ganz oben stehen. Wer ohne Knieschoner fährt, sollte allerdings die Quernaht unterhalb des Knies beachten: Sie kann beim Pedalieren reiben. An warmen Tagen wäre zudem mehr Belüftung willkommen.

  • ​​Preis: 134,95 Euro
  • Gewicht: 302 Gramm (Größe 34)
  • zu 88 Prozent aus Econyl und in Europa gefertigt
  • geräumigere Kniepartie für Protektoren
  • zwei Reißverschlusstaschen
  • Weitenregulierung per Ratsche
  • In Zwischengrößen und zwei Längen erhältlich

​Vorteile

+ viele Größenoptionen + tolle Passform an Bund und Beinen + angenehm stretchiges Material

Nachteile

- etwas teuer - Quernaht unterhalb der Knie kann schubbern

3. Endura MT500 Burner Lite: Die luftige Option

Wer auch im Herbst bei Anstiegen schnell ins Schwitzen gerät, sollte sich die Endura MT500 Burner Lite ansehen. Dünnes Stretch-Material, Mesh-Einsätze und Belüftungsöffnungen im Beinbereich sorgen für ein luftiges Tragegefühl. Der hinten höher geschnittene Bund lässt sich per Klett verstellen; Silikon-Prints verbessern den Halt. Im Test fielen die angenehm langen Hosenbeine positiv auf. Sie rutschen auch beim Pedalieren kaum nach oben. Zwei Reißverschlusstaschen und eine Befestigungsmöglichkeit für eine passende Innenhose ergänzen die Ausstattung.

Ihre Stärke ist die Bewegungsfreiheit auf intensiven Trail- und Enduro-Runden. Das leichte Material hat aber auch Nachteile: Es raschelt hörbar, und schwere Gegenstände wie ein Smartphone können in den Taschen beim Treten mithüpfen. Die Hose fiel im Test eher groß aus. Als besonders luftiges Modell ist sie zudem nicht die erste Wahl, wenn vor allem Wärme bei kaltem Wetter gesucht ist.

  • ​​Preis: 114,99 Euro >> hier reduziert erhältlich
  • Gewicht: 277 Gramm (Größe L)
  • Made in: China
  • 4-Wege-Stretch für maximale Bewegungsfreiheit
  • Bundweite per Klett einstellbar
  • Silikon-Prints am Heck für besseren Halt
  • Mesh und Lasercuts zur Belüftung in den Kniekehlen
  • 2 Zipper-Taschen
  • Clickfast-System zum Anclipsen einer Innenhose

​​Vorteile

+ sehr leicht und luftig + guter Sitz dank hohem Bund und breitem Verstellbereich + angenehme Länge, Hosenbeine rutschen nicht hoch

Nachteile

- Material etwas raschelig - schwere Gegenstände hüpfen in den Taschen - Zipper wenig leichtgängig

Welche der drei passt zu dir?

Fox ist die vielseitige Wahl mit robustem, schlankem Schnitt. Monserat überzeugt, wenn ein bequemer Sitz und mehrere Längen besonders wichtig sind. Endura spielt ihre Stärken aus, wenn Belüftung und geringes Gewicht Vorrang haben. Alle drei sind leichte Trailpants für die Übergangszeit, keine ausgewiesenen Regen- oder Winterhosen. Für die Kaufentscheidung zählt deshalb neben dem Einsatzbereich vor allem die Anprobe mit den Knieschonern, die du tatsächlich fährst.

Artikel teilen:
Kommentare

Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.

Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

Meistgelesen in der Rubrik Ausrüstung

Shorts