Die EKOI Perf Gel Power soll als hochwertige Trägerhose für den Einsatz im intensiven Training als auch im Wettkampf überzeugen. Dank ihres frauenspezifischen Schnitts und des anatomisch angepassten Power-Gel-Sitzpolsters will die Hose hohen Komfort auch bei längeren Touren bieten.
Ein zentrales Feature ist die praktische Rückenöffnung mit Reißverschluss, die schnelle Pausen erleichtert, ohne dass Träger oder Trikot ausgezogen werden müssen – ein besonders hilfreiches Detail für lange Fahrten.
Das bi-elastische, weiche Material soll sich optimal an die Bewegungen beim Pedalieren anpassen und in Kombination mit hoher Atmungsaktivität für ein angenehmes Körperklima sorgen. Feuchtigkeit wird zuverlässig abtransportiert, während Mesh-Einsätze im Rücken- und Bauchbereich zusätzliche Belüftung bieten.
Für sicheren Halt und eine saubere Passform sorgen laser-geschnittene Beinabschlüsse mit Silikon-Grippern, die ein Verrutschen verhindern sollen. Die nahtlosen, elastischen Träger bieten zudem eine ausgewogene Balance aus Stabilität und Bewegungsfreiheit.
Ein weiteres Highlight ist der integrierte UV-Schutz (UPF 50+), der die Trägerin bei sommerlichen Bedingungen vor intensiver Sonneneinstrahlung schützt.
| Note | |
| Tragekomfort (40%) | 2,5 |
| Sitzpolster (30%) | 1,5 |
| Ausstattung (20%) | 1,8 |
| Qualität (10%) | 1,5 |
| BIKE-NOTE | 2,0 |
Die Hose sitzt auf Anhieb erstaunlich ausgewogen: Sie umschließt den Bauch angenehm ohne einzuengen, die Träger liegen komfortabel an, und auch das Polster überzeugt mit stimmiger Positionierung sowie gutem Sitzkomfort. Der hinten niedrig geschnittene Bund macht den ansonsten etwas kratzigen Reißverschluss praktisch überflüssig. Mit der richtigen Technik lässt sich die Hose sogar geschlossen nach unten ziehen: Daumen hinten in die Träger einhaken und beim Hinhocken die Hose über das Gesäß nach unten ziehen – funktioniert im Test erstaunlich gut.
Dann allerdings der Dämpfer: Zumindest in der Farbvariante Sand patzt die Hose bei der Blickdichte. Im Spiegel war das eingenähte Etikett durch den Stoff nahezu lesbar – ein klares No-Go. Immerhin scheint das Problem farbspezifisch zu sein, dunklere Varianten zeigen sich deutlich unkritischer. Unser Fazit fällt damit zweigeteilt aus: Komfort, Sitz und Handling passen – würde der Hersteller statt des Reißverschlusses auf doppellagigen Stoff im Gesäß setzen und die Transparenz in den Griff bekommen, wäre das Gesamtpaket nahe an der Perfektion.

Redakteur