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Cube setzt bei der Artline auf ein strapazierfähiges, elastisches Funktionsmaterial mit Lycra-Anteil, das abriebfest ist und gleichzeitig schnell trocknet. Damit eignet sich die Hose gut für längere Ausfahrten und wechselnde Bedingungen, ohne an Tragekomfort einzubüßen.
Die frauenspezifische Passform ist auf viel Bewegungsfreiheit ausgelegt, während eine reduzierte Nahtführung mögliche Reibungspunkte minimieren soll. Ergänzt wird das durch elastische, anschmiegsame Träger sowie einen atmungsaktiven Mesh-Einsatz im Oberkörperbereich, der wie ein leichter Baselayer wirkt und die Belüftung verbessert.
Ganz speziell an der Cube Fahrradhose ist der Neckholder-Träger, der die Pinkelpause erleichtern soll. Der Träger soll sich bequem nach vorne durch das Trikot fädeln lassen und verhindert, dass Frau sich im Gelände vollständig entblößen muss.
Ein in Italien gefertigtes Sitzpolster soll gezielte Dämpfung und eine ausgewogene Druckverteilung bieten. Zudem ist es für längere Strecken und sportliche Trainingsfahrten ausgelegt.
Für sicheren Halt sollen Beinabschlüsse mit breitem, silikonisiertem Band sorgen, die die Hose zuverlässig in Position halten sollen, ohne einzuengen. Reflektierende Elemente erhöhen zusätzlich die Sichtbarkeit bei schwierigen Lichtverhältnissen.
| Note | |
| Tragekomfort (40%) | 3,0 |
| Sitzpolster (30%) | 2,0 |
| Ausstattung (20%) | 2,7 |
| Qualität (10%) | 1,5 |
| BIKE-NOTE | 2,5 |
Anfangs blickten wir den Neckholder-Trägern mit einer ordentlichen Portion Skepsis entgegen – auf dem Trail relativiert sich dieser Eindruck jedoch schnell. Dank Silikonstreifen sitzt die Hose am Rücken stabil, allerdings nur dann wirklich zuverlässig, wenn kein zusätzlicher Baselayer darunter getragen wird. Ein echtes Praxis-Plus: Für den Boxenstopp unterwegs reicht es, das Trikot zu öffnen, die Träger über den Kopf zu ziehen und die Hose herunterzustreifen – ein komplettes Entkleiden entfällt.
Weniger überzeugend fallen die Beinabschlüsse aus. Die vergleichsweise kurzen Hosenbeine schließen stramm ab, können dabei aber unangenehm einschneiden, zumal die rundumlaufenden Nähte deutlich spürbar sind. Das Sitzpolster sitzt tendenziell etwas weiter vorne, was nicht jeder Fahrposition gleichermaßen entgegenkommt. Punkten kann die Hose dagegen mit dem doppelt ausgeführten Stoff im Gesäßbereich, der für ein sicheres, blickdichtes Tragegefühl sorgt.
Unterm Strich ist das Konzept durchdacht, hat aber seine Eigenheiten: Wer sensibel auf Druck im Nacken reagiert, sollte sich besser nach einer Alternative umsehen.

Redakteur