Ludwig Döhl
· 04.05.2019
Der Ergonomiespezialist SQlab präsentiert in Riva eine neue Hosenkollektion mit eigenem Sitzpolster. Die Bibshorts sollen alle Radfahrer vom Biker bis zum Rennradfahrer glücklich machen.
Als Ergonomiespezialist kümmert sich SQlab um die Kontaktpunkte zwischen Mensch und Material. In der Vergangenheit brachten die Oberbayern deshalb vor allem Lenker, Griffe und Sättel auf dem Markt. Jetzt sollen die neuen SQlab-Radhosen unabhängig vom Sattel das Sitzen noch angenehmer machen.
Die jeweilige Hose selbst kommt vom Kooperationspartner Maloja, die Sitzpolster werden individuell für den jeweiligen Einsatzbereich (Enduro, Mountainbike, Rennrad) von SQlab selbst entwickelt. Generell folgt man bei den Sitzpolstern der Devise "dünn und hart". So hat die Rennradhose One12 ein nur vier Millimeter dünnes Sitzpolster. Sie ist in sechs Größen erhältlich und kostet 189,95 Euro.
Die Mountainbike-Trägerhose One11 hat ein mit sechs Millimetern etwas dickeres Sitzpolster mit einer integrierten Schicht aus TPE-Gel (TPE: Thermoplastische Elastomere), die Scherkräfte und damit ein Wundreiben verhindern soll. Außerdem hat die One11 seitlich an den Oberschenkeln silikonartige flexible Protektoren eingearbeitet. Bei Stürzen sollen sie Schürfwunden am Oberschenkel verhindern. Wer will, kann die Protektoren-Pads links und rechst auch einfach aus der Hose herausnehmen. Der Schnitt, der Preis und die Größen bleiben im Vergleich zur rennsportlichen SQlab One12 gleich.
Wer eine luftige Unterhose für seine Freeride-Session sucht wird, könnte mit der SQlab One10 glücklich werden. Der Netzstoff ist besonders atmungsaktiv und das Sitzpolster ist mit acht Millimeter sogar doppelt so dick wie bei der sportlichen One12. Die One10-Hose mit der lässigen Aufschrift "No Strava, No Problems" kostet 99,95 Euro.
Neben den eigenen Hosen werden die drei verschiedenen SQlab-Sitzpolster auch in den Hosen von Vaude, Ekoi und Maloja vernäht werden. Angeblich ist man mit weiteren Bekleidungsherstellern in Verhandlung.