Wer morgens Kaffee trinkt und nachmittags Tee, kennt das Problem: Der Becher erinnert sich mitunter länger an den Espresso als man selbst. Yeti will das mit einer keramischen Innenbeschichtung verhindern. Die Serienbezeichnung Rambler lässt sich ungefähr mit Herumstreifer oder Wanderer übersetzen. Passt schon mal zu robusten Trinkgefäße für Menschen, die viel draußen und unterwegs sind.
Laut Hersteller nimmt die DuraSip-Beschichtung weder Aromen noch Gerüche an. Dazu kommen Edelstahl, doppelwandige Vakuumisolierung und Spülmaschinentauglichkeit. Das in zahlreichen Farben erhältliche und teils sogar personalisierbare Campinggeschirr richtet sich an Menschen, die Ästhetik und Genuss ebenso viel abgewinnen können wie praktischer Effizienz.
Fürs Bikepacking passen die Rambler 6 oz Mugs mit 177 Millilitern. Die kleinen Tassen gibt es im Zweierpack, sie lassen sich stapeln und eignen sich für kleine bis mittlere Kaffeespezialitäten. Für 40 Euro kauft man hier bestimmt nicht die leichteste Lösung, dafür robuste Kaffeekultur für unterwegs.
Noch kompakter sind die 4-oz-Stapelbecher mit 118 Millilitern. Sie kommen ohne Henkel aus und passen zum schnellen Espresso. Doppelter Effekt der doppelwandigen Isolierung: Sie hält den Inhalt möglichst lange warm, die Finger verbrühen sich aber an keiner heißen Tasse.
Wer stattdessen mehr Volumen bevorzugt, findet die DuraSip-Beschichtung auch bei stapelbaren 10- und 14-oz-Bechern mit 295 beziehungsweise 414 Millilitern sowie beim kannenartigen 24-oz-Modell mit 710 Millilitern.
Die größeren Varianten sind Becher mit serienmäßigem Deckel für den Campingalltag, auf dem Rad aber eher Komfortausstattung. Doch wer weiß, bei einer Kaffeetasse gibt es vielleicht Ausnahmen, und bei so mancher geplanten Bikepacking-Tour soll auch der Kaffeewunsch über die Taschenaufteilung entschieden haben.
Der Rambler 10 oz Wine Tumbler fasst 295 Milliliter, kostet 35 Euro und hat einen spritzgeschützten MagSlider-Deckel. Als robuster Becher für kalte Getränke am Campingplatz oder nach der Tour passt er gut ins Konzept. Yeti nennt ihn Weinbecher, vermutlich aufgrund seiner Form. Die Keramikbeschichtung ist wie bei allen anderen Teilen der Rambler-Serie gegen säurehaltige Getränke gewappnet.
Die große Rambler French Press spielt mit 1,9 Litern (64 oz) in einer anderen Liga. Sie versorgt gleich mehrere Personen mit Kaffee und kostet 150 Euro. Auf einer klassischen Bikepacking-Tour wäre sie ungefähr so dezent wie ein Campingstuhl am Rennlenker, es gibt aber auch eine kleinere 1-Liter-Version.
Ihre Stärke liegt im Auto, im Van, am Lagerplatz oder im Gartenhäuschen, wo sie auf den nächsten Einsatz wartet. Für die Kaffeerunde vor oder nach der Tour ist sie wohl am sinnvollsten. Der GroundsControl-Filter stoppt laut Hersteller den Brühvorgang nach dem Herunterdrücken, die Isolierung hält die Temperatur.
Die DuraSip Ceramic Collection ist robustes Outdoor-Geschirr mit klarer Komfortansage. Kleine Becher können auf entspannten Bikepacking-Touren ihren Platz finden, besonders wenn ein Gepäckträger statt großer Satteltasche zusätzlichen Stauraum schafft. Riesenbecher und große French-Press-Kannen sind eher Begleiter fürs Auto, den Campingplatz oder das Basislager.
Und wie handhabst du es mit deinem Becher? Bist du minimalistisch, eher einwandig, dafür vielleicht ultraleicht unterwegs? Oder nimmst du für mehr Genusserlebnis lieber ein paar Gramm mehr und dafür den Thermobecher mit? Schreib uns einen Kommentar, wir freuen uns über inspirierende Gespräche, wie an der Kaffeemaschine.
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