In this article, we use so-called affiliate links. With every purchase through these links, we receive a commission from the merchant. All relevant referral links are marked with . Learn more.
Proteinriegel haben ein Imageproblem. Sie liefern zwar Eiweiß für Muskeln und Regeneration, schmecken aber oft nach Kompromiss. Zu trocken, zu fest, zu künstlich und meist auch zu süß. Genau hier setzt Powerbar mit dem neuen Protein Soft Core an. Der Name verrät das Konzept: Unter einer Schokoladenhülle versteckt sich ein weicher, cremiger Kern. Das Ziel: Proteinriegel sollen endlich nach Snack schmecken und wie ein Biss in die Dichtungsmasse.
Drei Sorten stehen zum Start im Regal: Dark Chocolate Brownie, White Hazelnut und Exotic Cream. Jeder 48-Gramm-Riegel liefert zwischen 16 und 17 Gramm Eiweiß bei rund 170 bis 180 Kalorien. Der Zuckergehalt bleibt dabei niedrig: Je nach Sorte enthält ein Riegel lediglich etwa 1 bis 1,5 Gramm Zucker.
Preis: 2,29 Euro >> hier erhältlich.
Die Proteinquelle stammt überwiegend aus Milchprotein, ergänzt durch Kollagenhydrolysat und Sojaprotein. Gesüßt wird mit Zuckeralkoholen und Süßstoffen statt klassischem Zucker.
Interessant für Sportler: Der Riegel ist weniger Energielieferant für die Ausfahrt als vielmehr ein Snack für danach. Wer während einer langen Radtour schnelle Kohlenhydrate sucht, greift besser zum klassischen Energieriegel. Der Soft Core richtet sich an alle, die nach Training, Fitnessstudio oder Feierabendrunde ihren Eiweißbedarf decken wollen – ohne das Gefühl, auf einem Stück Pressspan herumzukauen.
Kurz gesagt: Der Protein Soft Core ist kein Raketenantrieb fürs nächste Rennen, sondern ein Dessert im Tarnanzug eines Proteinriegels.
Haferflocken gelten im Ausdauersport zu Recht als erstklassige Energiequelle. Das Getreide liefert eine hohe Dichte an komplexen (langkettigen) Kohlenhydraten. Im Gegensatz zu reinem Haushaltszucker muss der Körper diese Strukturen erst mühsam aufbrechen. Die Energie wird dadurch schrittweise und über einen längeren Zeitraum in die Blutbahn abgegeben, was den Blutzuckerspiegel stabil hält und fiese Hungeräste mitten in der Ausfahrt verhindert.
Zudem bringt Hafer von Natur aus wertvolle Ballaststoffe (wie Beta-Glucane), pflanzliches Eiweiß und wichtige Mikronährstoffe mit, was ihn zu einer nachhaltigen und magenschonenden Basis für den Sport macht.
Nimmt man das offizielle Datenblatt des neuen Riegels unter die Lupe, zeigt sich ein praxisorientiertes Profil für Radsportler:
Einschätzung für die Praxis: Durch die weiche Konsistenz der Haferrolle mit dem cremigen Kern ("Soft Core") lässt sich der Riegel auf dem Fahrrad deutlich leichter kauen und herunterschlucken als klassische, oft trockene Haferriegel – ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn man bei der Fahrt schwer atmet
Der schlimmste Gegner auf langen Touren ist nicht der Anstieg. Es ist der Hungerast. Wenn die Kohlenhydratspeicher leer sind, wird aus dem Gipfelstürmer ein Rollatorfahrer. Genau hier kommen Energieriegel ins Spiel.
Beim Radfahren verbrennt der Körper vor allem Kohlenhydrate. Nach etwa 60 bis 90 Minuten sind die Reserven oft aufgebraucht. Energieriegel liefern schnell Nachschub und halten den Blutzucker stabil. Gute Riegel kombinieren schnelle Zucker für den Sofort-Effekt mit langkettigen Kohlenhydraten für anhaltende Energie.
Der größte Fehler: warten, bis der Hunger kommt. Dann ist es meist schon zu spät. Wer länger als 90 Minuten unterwegs ist, sollte frühzeitig nachlegen. Faustregel: Alle 30 bis 45 Minuten ein paar Bissen essen. Je nach Belastung benötigt der Körper etwa 30 bis 60 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde.
Wichtig: Immer einen Schluck Wasser nachtrinken. Das verbessert die Aufnahme und schont den Magen.
Ein guter Energieriegel ist leicht verdaulich. Zu viel Fett, Eiweiß oder Ballaststoffe bremsen die Verdauung und können Magenprobleme verursachen. Außerdem sollte der Riegel bei Kälte nicht steinhart und bei Hitze nicht zur Schokosuppe werden.
Mindestens genauso wichtig: der Geschmack. Wer fünf Stunden im Sattel sitzt, entwickelt schnell einen Süß-Koller. Deshalb lieber verschiedene Sorten einpacken.
Nicht jeder braucht Industrie-Food. Bananen liefern schnelle Energie und Kalium für die Muskeln. Datteln, Feigen und Rosinen sind natürliche Energiebomben für die Trikottasche. Wer es herzhaft mag, greift zu gesalzenen Pellkartoffeln oder den berühmten Rice Cakes aus dem Profi-Peloton.
Bei hoher Belastung fällt Kauen oft schwer. Dann kann die Trinkflasche den Job übernehmen. Ein einfaches Isogetränk besteht aus halb Fruchtsaft, halb Wasser und einer Prise Salz. Es liefert Energie, Flüssigkeit und Elektrolyte zugleich.
Übrigens: Niemals am Renntag experimentieren. Neue Riegel, Gels oder Getränke gehören zuerst ins Training. Der beste Energieriegel nützt nichts, wenn dein Magen anderer Meinung ist.
Maurice Garin, Sieger der ersten Tour de France 1903, machte es einfach: Er stieg während des Rennens vom Rad, kehrte ins Wirtshaus ein und bestellte Käse, Wurst, Baguette und eine Flasche Rotwein. So sah Sporternährung einst aus.
Später kauten deutsche Piloten auf koffeinhaltiger Schokolade namens Scho-Ka-Kola, Ausdauersportler stopften Datteln, Rosinen und Bananen in sich hinein. Energie-Riegel? Gab es nicht.
Erst das Raumfahrtzeitalter brachte die Idee kompakter Hochenergie-Nahrung auf den Tisch. Die US-Astronauten brauchten viele Kalorien auf wenig Raum. Was die Wissenschaft entwickelte, blieb jedoch unter Verschluss. Für Normalsterbliche gab es Granola-Bars oder Schokoriegel wie Mars und Milky Way.
Der Durchbruch kam aus einer kalifornischen Küche. Als dem Langstreckenläufer Brian Maxwell bei einem Marathon der Saft ausging, begann er gemeinsam mit seiner Freundin Jennifer Biddulph zu experimentieren. 1983 entstand der erste echte Energie-Riegel. Drei Jahre später gründete das Paar PowerBar.
Der Ur-PowerBar war legendär – und berüchtigt. Klebrig, zäh und bei Kälte nahezu unkaubar. Manche Sportler behaupteten, der Riegel ziehe Zahnfüllungen schneller als jede Karies. Doch die goldene Verpackung und das Image von Hightech-Nahrung für Ausdauerhelden trafen den Nerv der Zeit.
Aus dem Küchenexperiment wurde ein Millionen-Geschäft. Im Jahr 2000 verkaufte Maxwell PowerBar für 375 Millionen Dollar an Nestlé. Die Konkurrenz ließ nicht lange auf sich warten. Clif Bar und zahllose Nachahmer folgten. Heute biegen sich die Regale unter Protein-Bars, Vegan-Bars, Recovery-Bars, Gels und Energy-Chews.
Die Ironie der Geschichte: Brian Maxwell starb mit nur 51 Jahren an einem Herzinfarkt. Sein Vermächtnis aber lebt weiter. Wer heute auf dem Rad, beim Laufen oder Wandern zum Riegel greift, hat das einem Marathonläufer zu verdanken, der einst mit leerem Tank am Streckenrand stand.

Editor