Neues Whyte SyphonTrailspaß und lebenslange Garantie für nur 2599 Euro

Max Fuchs

 · 02.07.2026

2.599 Euro, ein schicker Alu-Rahmen und durchdachte Ausstattungsdetails: Das Whyte Syphon setzt einen wohltuenden Kontrast zu den zahlreichen und immer teureren E-Mountainbike-Neuheiten.
Photo: Whyte
Whyte krempelt sein Trail- und Enduro-Portfolio komplett um. Mit dem Syphon steigt der Nachfolger des vielfach ausgezeichneten T-140 ein – neue Geometrie-Philosophie, verstellbare Kinematik und wandelbare Laufradgröße inklusive. Wir haben alle Infos rund um das Alu-Trailbike ab 2.599 Euro.

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Einschätzung von Max Fuchs, BIKE-Redakteur

Whytes Trailbike T-140 zählte über Jahre zu den Trailbikes mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem britischen Markt. Das Nachfolgerbike Syphon tritt in große Fußstapfen – mit mehr Verstellbarkeit, überarbeiteter Geometrie-Philosophie und einem Ausstattungspaket, das auf dem Papier keine Wünsche offenlässt. Ob das Bike auch im Gelände überzeugt, klären wir, sobald ein Testrad bei uns steht.

Whyte Syphon: Trailbike-Thronfolger

Das Syphon ersetzt das bewährte T-140 im Whyte-Portfolio und ist Teil einer kompletten Relaunch-Welle des UK-Labels: Zusammen mit dem langhubigeren Sythe und dem neuen E-Mountainbike Karve schickt Whyte gleich drei komplett neue Plattformen ins Rennen. Alle drei teilen sich die gleiche technische Basis – die Quad-Link-Kinematik, ein progressiv abgestimmtes Viergelenker-Hinterbausystem, das Whyte über Generationen verfeinert hat, und das Total-Geometry-Konzept. Dahinter steckt ein Größenkonzept, bei dem Whyte die Proportionen von Hauptrahmen und Hinterbau für jede Rahmengröße einzeln anpasst, um allen Fahrertypen dieselben Fahrqualitäten zu garantieren.

ModellPreisRahmenFederweg v/hLaufräderGeometrieGrößen
Syphon S2.599 € 6061-Aluminium140/135 mm29" (Gr. S: MX)High/Low (Flip-Chip)S, M, L, XL

Die Qual der Wahl beim Setup: Flip-Chip, Mullet-Option

Das Syphon fährt mit 140 Millimeter Federweg vorne und 135 Millimeter hinten – so, wie es sich für ein Trailbike gehört, sauber im hydrogeformten 6061-Aluminiumrahmen verpackt. Über einen Flip-Chip, genauer gesagt eine exzentrische Dämpferbuchse, wechselt die Geometrie je nach Position zwischen einer höheren, effizienteren und einer tieferen, laufruhigeren Einstellung. Wer lieber Mullet statt einheitlicher 29-Zoll-Bereifung fährt, tauscht einfach die gesamte Dämpferanlenkung und montiert ein 27,5-Zoll-Hinterrad. Das geht allerdings nur bei den Größen M, L und XL. Die Größe S kommt ab Werk mit kleinem Hinterrad.

Funktional ausgestattet, nur ein Modell

Neben den vielseitigen Einstellungsmöglichkeiten punktet das Syphon mit Details, die im britischen Regen entstanden sind: abgedichtete Kabel- und Leitungsdurchführungen, eine abgedichtete Sattelklemmschelle, 2,5 Zoll Reifenfreiheit, damit sich kein Matsch festsetzt, sowie Unterrohr- und Kettenstrebenschutz gegen Steinschlag und Kettenschlag. Die Lager sind phosphatbeschichtet und laufen mit Meeresfett – so geht Wetterfestigkeit auf britisch. Dazu gibt es eine ISCG-Aufnahme für eine optionale Kettenführung oder einen Bash-Guard sowie Montagepunkte für Trinkflaschen und Werkzeug. In Sachen Fahrwerk vertraut das Bike auf eine RockShox Pike in der Base-Ausstattung an der Front und einen RockShox Deluxe-Dämpfer in der Select-Variante. Antrieb: eine Deore-12-Fach-Schaltung von Shimano, gebremst wird mit der frisch vorgestellten TRP EVO Comp.

Nicht überall erhältlich

Ein Punkt, den deutsche und österreichische Interessenten im Blick behalten sollten: Laut Whytes eigener Verfügbarkeitsliste ist das Syphon aktuell für Kroatien, Tschechien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien und Großbritannien gelistet – Deutschland, Österreich und die Schweiz tauchen dort bislang nicht auf. Wer trotzdem Interesse hat, sollte sich direkt beim jeweiligen Länder-Distributor erkundigen, ob und wann eine Erweiterung ansteht.

Fazit von Max Fuchs, BIKE-Redakteur

Auf dem Papier liefert das Syphon ein rundes und durchdachtes Trail-Paket zum äußerst fairen Preis – Verstellbarkeit, Lifetime-Garantie und eine Ausstattung, die nichts dem Zufall überlässt. So etwas findet man in dieser Preiskategorie heutzutage nur noch selten.

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Max Fuchs

Max Fuchs

Editor

Max Fuchs hat seine ersten Mountainbike-Kilometer bereits mit drei Jahren gesammelt. Zunächst Hobby-Rennfahrer und Worldcup-Fotograf im Cross-Country-Zirkus, jetzt Testredakteur und Fotograf bei BIKE. Sein Herz schlägt für Enduros und abfahrtsstarke Trailbikes – gern auch mit Motor. Bei der Streckenwahl gilt: je steiler und technischer, desto besser.

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