Pivot Mach 6 2018 Pivot Mach 6 2018

Neuheiten 2018: Pivot Mach 6

Pivot legt Enduro-Bike Mach 6 neu auf

Adrian Kaether am 06.10.2017

Mit gleich zwei großen Neuigkeiten überrascht die amerikanische Edelschmiede Pivot. Das neue Mach 6 ist länger, aber nicht extrem geworden und Eddie Masters ist neu im Pivot-Team.

Pivot Cycles. Schon der Name und der obligatorische Phönix auf dem Steuerrohr reichen aus, um Fans den Mund wässrig und die Scheine im Portemonnaie locker zu machen. Nach dem neuen All Mountain Mach 5.5, das im Mai dieses Jahres vorgestellt wurde, schiebt die amerikanische Edelschmiede nun das nächste Bike hinterher: das neue Mach 6.


Das neue Mach 6: Länger und flacher, doch nicht ohne Spieltrieb


Das Mach 6 ist ein legendäres Bike. Es war schon in der Vergangenheit fast so schnell, wie sein Name verspricht und räumte bei verschiedenen Enduro-Rennen vor allem durch sein ausgewogenes Fahrverhalten mächtig ab. Für 2018 soll das Bike noch schneller geworden sein. Gleich geblieben sind 155 Millimeter Federweg im Heck, meistens kombiniert mit 160 Millimeter Federweg an der Gabel. Auch beim Design bleibt sich Pivot weitestgehend treu.

Pivot Mach 6 2018

Das Team Di2 markiert das obere Ende der Fahnenstange des Pivot Mach 6. Komplett XTR Di2, XTR Trail-Bremsen und Carbon, so weit das Auge reicht.


Neu ist dagegen die Geometrie: Länger und flacher ist das Bike, doch die Änderungen gegenüber dem alten Mach 6 bleiben moderat, um den immer wieder gelobten Spieltrieb des Bikes nicht zu stark zu hemmen. Der Lenkwinkel wurde auf 65,8 Grad abgeflacht – fast schon steil im Vergleich zu anderen Herstellern. Der Reach wuchs auf 460 Millimeter in Rahmengröße L, der Sitzwinkel beträgt nun 73 Grad in S und XS und 74 Grad von M bis XL. Die Kettenstreben messen 430,5 Millimeter, auch der Radstand bleibt mit 1204,5 Millimetern moderat. Ansonsten soll sich das Mach 6 treu geblieben sein. Noch mehr Stabilität bei schneller Fahrt durch schweres Geläuf. Treteffizient, wenn es mal bergauf geht. Kurvengierig und gerne auch mit beiden Rädern in der Luft unterwegs. Da sich am Fahrwerk nahezu nichts geändert hat, müsste auch das neue Pivot Mach 6 diese Qualitäten mitbringen.


Erstmals in Alu: Wird Pivot jetzt bezahlbar?

Pivot Mach 6 2018

Das Einstiegsmodell des neuen Mach 6: Aluminiumrahmen, Fox Performance-Fahrwerk, Shimano XT/SLX-Mix, aber „nur“ Deore M6000-Bremsen.


Neu für das Mach 6 ist auch ein Modell in Aluminium. Der Rahmen spart Kosten und macht die Bikes damit bezahlbarer, selbstverständlich setzt Pivot hier auf höchste Qualität in der Fertigung mit hydrogeformten Rohren und verschiedenen Wandstärken, die von S bis XL die gleiche Steifigkeit gewährleisten sollen. Los geht es deswegen schon mit 3899 Dollar für das günstigste Aluminium-Bike mit Fox-Performance-Fahrwerk, und Shimano XT/SLX-Mix. Das obere Ende der Fahnenstange markiert das Carbon-Modell Team XTR Di2 mit Fox-Factory-Fahrwerk und Carbon vom Lenker bis zu den Felgen für 10398 Dollar. Ähnliche Preise in Euro sind zu erwarten, stehen aber noch nicht fest.


Alle Informationen zum neuen Mach 6 finden Sie auf der Website von Pivot Cycles.


Eddie Masters wechselt zu Pivot

Eddie Masters wechselt zu Pivot

Eddie Masters fuhr in der EWS in Neuseeland aufs Podium, ist sonst aber eher im Downhill-Worldcup unterwegs.


Mit dem neuen Mach 6 verkündete Pivot gleich noch eine Neuigkeit. Der Neuseeländer Eddie Masters, Downhill-Ass und Dritter bei der EWS Anfang des Jahres in Neuseeland, sowie der ältere Bruder von Wyn Masters (Wyn TV), wird in der nächsten Saison auf dem Downhill-Bike Phoenix, dem Firebird sowie dem Mach 6 in Downhill- und Enduro-Rennen antreten. Darüber freut sich auch Teamchef Bernard Kerr: „Ich habe in den letzten acht Jahren tolle Freundschaften mit Chris (Cocalis – CEO von Pivot Cycles) und allen hier bei Pivot aufgebaut und ich weiß einfach, dass Eddie schon vom Charakter her perfekt zu uns passen wird.“

Adrian Kaether am 06.10.2017
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