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| SERVICE | Werkstatt | Bike-Pflege: Richtig fetten |
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Bike-Pflege: Richtig fetten
„Wer gut schmiert, der gut fährt“, sagt ein altes Sprichwort. Doch ganz so einfach ist das nicht. Wir sagen Ihnen, welches Mittelchen an welcher Stelle richtig ist. |
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LAGER
Anwendung
Lagerfette sind druckfest und sind höher viskos, haften also zäher an. Geschmiert werden offene Steuersätze und Konus-Lager-Naben. Auch gehören mittlerweile historische, offene Tretlager dazu. Kugelgelagerte Hinterbauten vertragen ebenfalls eine Fettpackung, falls nicht gedichtet. |
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Achtung
Gedichtete Lager sind für ein ganzes Lagerleben gefettet. Hochdruckreiniger können das Fett ausspülen, die Lager sind dann meist zerstört, da die Dichtung beim Öffnen in der Regel kaputt geht. Gleitlager, z. B. im Hinterbau, dürfen, je nach Bauart, nicht gefettet werden. Unbedingt beim Hersteller abklären.
1. Lagerfett von Shimano
2. “Ultra Grease” von RSP |
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SATTELSTÜTZE
Anwendung
Hier werden zäh anhaftende Fette verwendet, die nur schlecht verdrängt werden. Montage-Paste ist das Mittel der Wahl. Reinigen Sie die Sattelstütze regelmäßig, sonst reiben Sie das Sitzrohr aus. Dreck und Fett gehen eine schöne Schmirgelverbindung ein. |
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Achtung
Carbon-Stützen dürfen nie gefettet werden. Stattdessen verwenden Sie eine spezielle Montagepaste mit Kunststoffpartikeln. Diese Partikel erhöhen den Reibwert, sodass die Stütze nicht so stark geklemmt werden muss. Sie wird dadurch weniger belastet. Sinnvoll ist das jedoch nur dort, wo die Stütze dauerhaft geklemmt ist und nicht ständig rauf- und runtergeschoben wird.
1. Montagepaste von Dynamic
2. ”Syn Grease” von Pedros |
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SCHRAUBVERBINDUNGEN
Anwendung
Nur Schraubverbindungen, die nicht über die Vorspannkraft wirken, dürfen überhaupt gefettet werden. An diesen Stellen dient das Fett auch nur der Korrosionsvorbeugung. Mit Montagepaste gefettet werden dürfen: Pedalgewinde, Innen- lagergewinde, Gabelabdeckkappen, Schrauben von Konus-Achsen, zum Beispiel in Shimano-Naben. |
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Achtung
Diese Bereiche sollten fettfrei bleiben: sämtlich Schrauben im Vorbau-/Lenkerbereich, Dämpfer- schrauben, Hinterbauschrauben, Sattelklemmung, Kurbelschrauben.
1. “White Grease” von Motorex
2. “ATB Grease” von Cyclon |
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GABEL/DÄMPFER
Anwendung
Verwenden Sie nur speziell abgestimmte Produkte. Zur Schmierung (Pflege der Dichtung, besseres Ansprechverhalten) eignen sich spezielle Fette und Gabelöle (nur für Gabel). |
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Achtung
Schmiermittel sollten leicht flüchtig sein. Zäh anhaftende Fette sammeln Dreck. Finger weg auch von “Brunox Turbo Spray” und “WD 40”. Gabelöl in geringer Viskosität verwenden, bei Gabeln mit offenem Ölbad auf gleiche Viskosität wie in der Gabel achten.
1. Gabelöl “Ultrashock” von RSP, in verschiedenen Viskositäten
2. “46 Neverstick Forkoil” und Fett von Bionicon |
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KETTE/ANTRIEB
Anwendung
Universalöle eignen sich für jedes Wetter. Öle für trockene Bedingungen ziehen weniger Schmutz an und laufen länger leicht. Bei nasser Witterung empfiehlt sich ein zähes Spezialöl, das nicht so leicht auswäscht. Kette säubern (durch Handtuch laufen lassen), großzügig schmieren, überflüssiges Öl abwischen.
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Achtung
Eine geschmierte Kette läuft leichter, hält aber kaum länger als eine nicht gewartete. Rechtzeitig austauschen. Entfetter entschmiert die Kette dauerhaft.
1. Universalöl von Shimano
2. Für trockene Bedingungen Motorex “Dry Lube”, Hanseline Kettenwachs
3. Rock ’n’ Roll “Extreme Lube” für Nässe |
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KRIECHÖLE
Kriechöle wie ”Brunox Turbo-Spray” (Abb. Links) oder ”WD 40”(Abb. Mitte) lösen festgebackene Verbindungen. Nicht angewendet werden sollten sie an Federgabeln und Dämpfer. Das Öl kann sich mit dem Originalschmiermittel vermischen und dessen Funktion beeinträchtigen.
SILIKON-SPRAYS
(Abb. Rechts) ideal zum Schmieren von Pedal-Cleats. Sie verhindern Korrosion und fördern die Gleitfähigkeit des Cleats. Das Ein- und Ausklicken ist viel definierter.
BIKE-TIPP
1. Zu schmierende Bauteile vorher gründlich säubern. Sonst entsteht eine Schleifpaste
2. Öle, Fette und sonstige Schmiermittel weit weg von den Bremsen halten
3. Lieber nicht schmieren als falsch schmieren
(Fotos: Daniel Simon) |
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LAGER
Anwendung
Lagerfette sind druckfest und sind höher viskos, haften also zäher an. Geschmiert werden offene Steuersätze und Konus-Lager-Naben. Auch gehören mittlerweile historische, offene Tretlager dazu. Kugelgelagerte Hinterbauten vertragen ebenfalls eine Fettpackung, falls nicht gedichtet. |
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Achtung
Gedichtete Lager sind für ein ganzes Lagerleben gefettet. Hochdruckreiniger können das Fett ausspülen, die Lager sind dann meist zerstört, da die Dichtung beim Öffnen in der Regel kaputt geht. Gleitlager, z. B. im Hinterbau, dürfen, je nach Bauart, nicht gefettet werden. Unbedingt beim Hersteller abklären.
1. Lagerfett von Shimano
2. “Ultra Grease” von RSP |
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SATTELSTÜTZE
Anwendung
Hier werden zäh anhaftende Fette verwendet, die nur schlecht verdrängt werden. Montage-Paste ist das Mittel der Wahl. Reinigen Sie die Sattelstütze regelmäßig, sonst reiben Sie das Sitzrohr aus. Dreck und Fett gehen eine schöne Schmirgelverbindung ein. |
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Achtung
Carbon-Stützen dürfen nie gefettet werden. Stattdessen verwenden Sie eine spezielle Montagepaste mit Kunststoffpartikeln. Diese Partikel erhöhen den Reibwert, sodass die Stütze nicht so stark geklemmt werden muss. Sie wird dadurch weniger belastet. Sinnvoll ist das jedoch nur dort, wo die Stütze dauerhaft geklemmt ist und nicht ständig rauf- und runtergeschoben wird.
1. Montagepaste von Dynamic
2. ”Syn Grease” von Pedros |
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SCHRAUBVERBINDUNGEN
Anwendung
Nur Schraubverbindungen, die nicht über die Vorspannkraft wirken, dürfen überhaupt gefettet werden. An diesen Stellen dient das Fett auch nur der Korrosionsvorbeugung. Mit Montagepaste gefettet werden dürfen: Pedalgewinde, Innen- lagergewinde, Gabelabdeckkappen, Schrauben von Konus-Achsen, zum Beispiel in Shimano-Naben. |
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Achtung
Diese Bereiche sollten fettfrei bleiben: sämtlich Schrauben im Vorbau-/Lenkerbereich, Dämpfer- schrauben, Hinterbauschrauben, Sattelklemmung, Kurbelschrauben.
1. “White Grease” von Motorex
2. “ATB Grease” von Cyclon |
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GABEL/DÄMPFER
Anwendung
Verwenden Sie nur speziell abgestimmte Produkte. Zur Schmierung (Pflege der Dichtung, besseres Ansprechverhalten) eignen sich spezielle Fette und Gabelöle (nur für Gabel). |
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Achtung
Schmiermittel sollten leicht flüchtig sein. Zäh anhaftende Fette sammeln Dreck. Finger weg auch von “Brunox Turbo Spray” und “WD 40”. Gabelöl in geringer Viskosität verwenden, bei Gabeln mit offenem Ölbad auf gleiche Viskosität wie in der Gabel achten.
1. Gabelöl “Ultrashock” von RSP, in verschiedenen Viskositäten
2. “46 Neverstick Forkoil” und Fett von Bionicon |
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KETTE/ANTRIEB
Anwendung
Universalöle eignen sich für jedes Wetter. Öle für trockene Bedingungen ziehen weniger Schmutz an und laufen länger leicht. Bei nasser Witterung empfiehlt sich ein zähes Spezialöl, das nicht so leicht auswäscht. Kette säubern (durch Handtuch laufen lassen), großzügig schmieren, überflüssiges Öl abwischen.
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Eine geschmierte Kette läuft leichter, hält aber kaum länger als eine nicht gewartete. Rechtzeitig austauschen. Entfetter entschmiert die Kette dauerhaft.
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KRIECHÖLE
Kriechöle wie ”Brunox Turbo-Spray” (Abb. Links) oder ”WD 40”(Abb. Mitte) lösen festgebackene Verbindungen. Nicht angewendet werden sollten sie an Federgabeln und Dämpfer. Das Öl kann sich mit dem Originalschmiermittel vermischen und dessen Funktion beeinträchtigen.
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(Fotos: Daniel Simon) |
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| 10. Januar 2008 |
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