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Test: Tragesysteme für Mountainbikes Test: Tragesysteme für Mountainbikes

Test: Tragesysteme für Mountainbikes

Sherpa-Gene: 3 MTB-Tragesysteme im Kurztest

Stefan Frey am 12.04.2019

Wer hoch hinauswill, kommt oft auf alpinen MTB-Touren nicht um lange Tragestrecken herum. Mit diesen Helferlein soll das Bike-Schultern zum Genuss werden.

Die drei MTB-Tragesysteme erleichtern lange Tragepassagen: sie erlauben freihändiges Tragen und verhindern Druckschmerz an den Schultern. Kein Fehler, wenn man regelmäßig 200 Höhenmeter wegbuckeln will.


Outentic Modular Backpack

Preis   296 Euro
Gewicht   1665 g
Info   www.outentic.com

Als einziges System im Test bringt Outentic einen kompletten Rucksack (modular umbaubar), auf dem das Bike hochkant Platz nimmt. Das Aufsetzen gelingt konkurrenzlos leicht, da das Rad nicht über den Kopf gehievt werden muss. Leider liegt der Schwerpunkt des Bikes weit weg vom Körper, das zieht den Rucksack nach hinten, der Tragekomfort leidet. Der Stauraum fällt mit knapp acht Litern begrenzt aus, für große Personen ist das Rückenteil sehr kurz.

Handling   6 von 6 Punkten
Tragekomfort   3 von 6 Punkten 

Test: Tragesysteme für Mountainbikes

Outentic Modular Backpack


Peakrider

Preis   79 Euro
Gewicht   207 g
Info   www.peak-rider.com

Eine Teleskopstange wird im Rucksack installiert und durch die Trinkschlauchöffnung herausgeführt. Das geht nur, wenn die Öffnung mittig oben liegt. Das Hütchen wird am Unterrohr fixiert. Das Aufsetzen des Bikes (Hütchen trifft Stange) erfordert Übung, dann liegt das Bike sicher und zentral über dem Nacken. An Hindernissen lässt sich das Rad besser vorbeimanövrieren als beim Hookabike. Der Tragekomfort hängt stark vom genutzten Rucksack ab.

Handling   4 von 6 Punkten
Tragekomfort   5 von 6 Punkten   

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Peakrider


Push Components HookaBike

Preis   49,99 Euro
Gewicht   147 g
Info   www.pushcomponents.com

Eine Plastikplatte wird mittels Klett an den Schultergurten fixiert, ein dazu passender Montagezapfen kommt ebenfalls per Klett ans Unterrohr. Das Aufsetzen klappt intuitiver als beim Peakrider, erfordert aber auch etwas Gewöhnung. Die Befestigung funktioniert an allen Rucksäcken. Das Bike hält stabil auf dem Rücken, die Trägerplatte drückt allerdings etwas auf die Schultern. Sonst hoher Tragekomfort, allerdings stark vom genutzten Rucksack abhängig. Leicht und günstig.

Handling   5 von 6 Punkten
Tragekomfort   4 von 6 Punkten 

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Push Components Hookabike


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Stefan Frey am 12.04.2019