4 Mudguards fürs Mountainbike im Vergleich 4 Mudguards fürs Mountainbike im Vergleich 4 Mudguards fürs Mountainbike im Vergleich

Mini-Schutzblech: Mudguards im Test

4 Mudguards fürs Mountainbike im Vergleich

  • Stefan Frey
 • Publiziert vor 3 Jahren

Wuchtige MTB-Schutzbleche für die Gabelkrone sind Matsch von gestern. Heute schmiegen sich kleine Mudguards unauffällig um den Vorderreifen. Vier Modelle im BIKE-Test.

Per Kabelbinder oder Klett im Nu montiert sind Mudguards die unauffällige, aber zuverlässige Alternative zum klassischen Schutzblech für Mountainbiker, die sich vor Matsch und Spritzwasser schützen wollen. Hier unsere vier Testkandidaten in der Übersicht:

SKS Flap Guard Design


Preis: 9,99 Euro
Gewicht: 45 Gramm

Weil der Flap Guard von SKS Germany erst in Form gebogen werden muss, ist die Montage etwas fummelig. Schließlich sitzt er mit vier Kabelbindern aber sicher an der Gabelbrücke und passt auch noch nahezu an jedes Modell. Optional kann der Flap Guard auch am Hinterbau eingesetzt werden. Durch die verlängerte Front wird Spritzwasser gut vom Gesicht abgehalten. Der ein oder andere Matschklotz rutscht dem Mini-Schutzblech dann aber doch durch. Schmutz wird zudem durch seine Bauform zusätzlich auch von den Gabeldichtungen abgehalten.


Montage    4 von 6 Punkten
Schutz    4 von 6 Punkten

Georg Grieshaber SKS Flap Guard Design


Mudhugger Front Race Long


Preis: 29,95 Euro
Gewicht: 80 Gramm

Der Mudhugger ist größer und robuster als die meisten anderen Schützer auf dem Markt und ist entsprechend schwer. Mit sechs Kabelbindern lässt sich der vorgeformte Fender super-sicher an die Gabel zurren. Das vordere Ende kommt dem Reifen ziemlich nah, lässt aber noch genügend Platz für die dicke Fango-Packung. Durch seine Länge hält der Mudhugger Schmutz sehr zuverlässig vom Körper fern und bietet auch für die Beine und den Oberkörper ein gewisses Maß an Schutz. Optisch Geschmackssache kann die Funktion voll überzeugen.


Montage    5 von 6 Punkten
Schutz    6 von 6 Punkten

Georg Grieshaber Mudhugger Front Race Long


Cube LATZZ Enduro


Preis: 9,95 Euro
Gewicht: 19 Gramm

Der Neopren-Latz von Cube lässt sich besonders schnell und vor allem ohne Werkzeug an die Federgabel kletten. So kann man ihn auch mal während der Tour aus dem Rucksack zaubern, wenn das Wetter unverhofft umschlägt. Das Sichtfeld hält der dehnbare Schützer gut sauber. Dennoch finden immer wieder Matschspritzer ihren Weg ins Gesicht. Die Gabeldichtungen und auch die Beine bleiben dem Schlammbeschuss aber voll ausgesetzt. Der Cube Latzz ist in drei Längen erhältlich und passt so an Cross-Country- bis Downhill-Gabeln.

Montage    6 von 6 Punkten
Schutz    3 von 6 Punkten

Georg Grieshaber Cube LATZZ Enduro


Rock Guardz Mudguardz PG350


Preis: 19,99 Pfund
Gewicht: 60 Gramm

Der 33 Zentimeter lange Frontfender ragt besonders weit unter der Gabelbrücke nach vorne. Dementsprechend gut schützt der PG350 das Gesicht vor Matschpickel. Selbst grobstolliges Profil passt locker unter den robusten Kunststoffschützer. Die Montage des vorgeformten Rock Guardsz PG350 ist kinderleicht. Die Oberseite stützt sich über einen kleinen Buckel an der Gabelbrücke ab. So sitzt der PG350 bombenfest auch in der rumpeligsten Abfahrt. Die Staubdichtungen an der Gabel werden zuverlässig geschützt, der Oberkörper eher weniger.


Montage    5 von 6 Punkten
Schutz    5 von 6 Punkten

Georg Grieshaber Rock Guardz Mudguardz PG 350



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Themen: CubeMudguardMudhuggerRock GuardzSchutzblechSKSTest


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