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Syncros SP1.0 Dämpferpumpe Syncros SP1.0 Dämpferpumpe

Test: Syncros SP1.0 Digital Shock Pump

Digitale Dämpferpumpe im Test: Besser als analog?

Tobias Brehler am 23.07.2016

Bei modernen Federelementen kann man mittlerweile bei einigen Modellen High- und Low Speed Zug- und Druckstufe einstellen, doch der passende Luftdruck ist immer noch am wichtigsten.

Syncros SP1.0 Dämpferpumpe

Die Syncros SP1.0 liegt gut in der Hand und ist hochwertig verarbeitet.

Was assoziiert man mit Deutschland? Genau: Vernunft, Pünktlichkeit und vor allem Präzision. Und doch verwenden die meisten Mountainbiker eine Dämpferpumpe mit analogem Manometer, mit der schnell ein paar psi mehr oder weniger im Federelement sind. Doch schon fünf psi reichen aus, um das Fahrwerk aus der Balance zu bringen. Deshalb empfiehlt sich besonders für versierte Bikerinnen und Biker der Einsatz einer hochwertigen Dämpferpumpe mit digitalem Manometer.

Syncros SP1.0 Dämpferpumpe

Mithilfe des 2-Step-Ventils entweicht beim Auf- und Abschrauen (fast) keine Luft.

Syncros SP1.0 Dämpferpumpe

Über dieses Rädchen kann der Druck im Federelement dosiert gesenkt werden.

Wir haben die Syncros SP1.0 Digital Shock Pump sowohl in der Werkstatt als auch auf dem Trail getestet. Sie weiß mit einer angenehmen Ergonomie und durchdachten Details zu überzeugen. So lässt sich etwa der Schlauch um 360 Grad drehen, damit auch versteckte Ventile gut erreicht werden können. Dank des speziellen Ventils entweicht beim Abschrauben selbst bei hohem Druck (fast) keine Luft. Den Maximaldruck von 300 psi erreicht man mit dem großen Pumpvolumen und der angenehmen Form sehr schnell. Ist der Druck im Federelement zu hoch, kann er dosiert über ein kleines Rädchen gesenkt werden. Doch kein Vorteil ohne Nachteil: Die Syncros offenbart sich mit 275 Gramm als kleines Pummelchen und belastet mit 90 Euro auch den Geldbeutel.

Test-Fazit:

Die digitale Dämpferpumpe Syncros SP1.0 erwies sich dank hoher Qualität und Präzision als edles Werkstatt-Tool. Für den Trail-Einsatz ist sie etwas zu schwer.

Vorteile:

  • Ergonomie
  • Qualität
  • Digitales Manometer

Nachteile:

  • Preis
  • Gewicht
Tobias Brehler am 23.07.2016