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Test: Bio-Schmiermittel für die Kette

Test: Wie schlagen sich Bio-Schmiermittel?

Stefan Frey am 16.06.2014

Bio liegt voll im Trend. BIKE wollte wissen, ob die Öko-Öle mit klassischen Schmiermitteln mithalten können und hat zehn Bio-Schmiermittel einem aufwändigen Labortest unterzogen.

Wir braten unser Steak aus biologischer Haltung in Öl aus umweltfreundlicher Produktion. Beißen genüsslich in einen pestizidfreien Granny Smith und schlüpfen in Klamotten, die ökologisch unbedenklich hergestellt wurden. Nur unsere Fahrradkette ertränken wir förmlich in Schmierstoffen, die auf Erdöl basieren und mit synthetischen Stoffen angereichert werden. Regen wäscht das bedenkliche Gemisch von der Kette und schwemmt es ins Erdreich. Dabei gibt es längst unbedenklichere Lösungen. Sonnenblumen und anderes Gewächs erfreuen nicht nur die Liebste daheim. Gepresst und mit den richtigen Zusätzen versehen, schmieren pflanzliche Öle die Fahrradkette zuverlässig und nachhaltig. Ob sie ihren Job so gut erfüllen wie die raffinierten Erdölprodukte, zeigt der Labortest.

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OECD-Label 301 kennzeichnet Bio-Schmiermittel

Verrostete Kette Fahrrad schmieren

Rost auf der Fahrradkette: Um die Schutzwirkung der Bio-Schmiermittel zu prüfen, wurden eingeölte, gleiche Kettenstücke im Beregnungsprüfstand mit Salzwasser beregnet. Nach zwei, vier und zwölf Stunden wurden die Ketten auf verbliebenen Schmierfilm und auf Rostspuren untersucht. 

Bio-Schmiermittel Fahrrad Test

Was können Bio-Schmiermittel für die Fahrradkette im Vergleich zu herkömmlichen Produktion aus Erdöl? Der BIKE-Test gibt Antwort.

Um sich überhaupt das Gütesiegel „biologisch abbaubar“ aufs Fläschchen kleben zu dürfen, müssen die Schmiermittel aufwändige Tests durchlaufen. Die OECD-Verfahren (Organisation for Economic Cooperation and Development) der Serie 301 weisen den Produkten einen raschen und vollständigen biologischen Abbau nach. Wobei innerhalb von 28 Tagen mehr als 60 Prozent des Prüfstoffes abgebaut sein müssen. Auch der CEC-Test ist ein anerkanntes Verfahren. Er gibt an, wie viel Prozent der Probe nach 21 Tagen noch vorhanden ist. Alle Hersteller im Test erfüllen zumindest eine dieser beiden Normen. Biotech geht mit seinem Chain Lube noch einen Schritt weiter. Als einziges Kettenöl wurde es mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“ ausgezeichnet und somit als nicht wassergefährdend eingestuft.

Schmiert Bio genauso gut wie klassisches Kettenöl?

Was aber noch mehr interessieren dürfte: Wie schneiden die Bio-Schmierstoffe im Vergleich mit den klassischen Ölen ab? Das wichtigste Kriterium ist dabei die Schmierfähigkeit. Sie soll den Verschleiß der aneinanderreibenden Teile möglichst gering halten. Keine leichte Aufgabe. Die reibenden Teile einer Kette sind rund, die Auflageflächen dementsprechend klein. Bei zu großem Druck reißt der Schmierfilm ab, und die Metallteile reiben sich buchstäblich aneinander auf. Vor Verschleiß wird kein Schmierstoff eine Kette schützen können. Allerdings können Kettenöle mit einem guten Wert beim Brugger-Test die Lebenserwartung einer Kette deutlich verlängern. Welches das beste ist, klärt unser ausführlicher Bio-Schmiermittel-Test, den Sie unten als PDF für 0,99 Euro herunterladen können.

Diese Bio-Schmiermittel finden Sie im BIKE-Test:

Fotostrecke: 10 Bio-Schmiermittel im BIKE-Test


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Stefan Frey am 16.06.2014
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