Der Mini-Drehmomentschlüssel Nano Torqbar im Test Der Mini-Drehmomentschlüssel Nano Torqbar im Test Der Mini-Drehmomentschlüssel Nano Torqbar im Test

Test Topeak Nano Torqbar

Der Mini-Drehmomentschlüssel Nano Torqbar im Test

  • BIKE Magazin
 • Publiziert vor 5 Jahren

Beim Schrauben an Carbon- und Titanteilen sind Drehmomentschlüssel Pflicht. Doch meist sind sie teuer und klobig. Nicht so der Nano Torqbar von Topeak, den wir getestet haben.

Immer mehr Biker vertrauen auf Rahmen oder Komponenten aus Carbon. Denn die Kohlefaser-Teile sind meist leichter und steifer als aus Aluminium und dennoch robust. Doch einer zu festen Klemmung kann ein Bauteil aus diesem Leichtbaumaterial nichts entgegensetzen: Egal ob Rahmen, Lenker oder Sattelstütze – alle Teile geben bei einer zu starken Klemmung nach. Das ist nicht nur teuer, sondern auch gefährlich. Deshalb sollte man beim Schrauben damit nie auf einen Drehmomentschlüssel verzichten! Drehmomentschlüssel sind jedoch meist teuer und unhandlich.

Perfekt für den Rucksack: Der Nano Torqbar wiegt ohne Box gerade mal 65 Gramm.

Hier schafft der Nano Torqbar von Topeak Abhilfe. Das ist ein zwölf Zentimeter langes Werkzeug, in welches an einem Ende ein voreingestellter Drehmomentaufsatz eingesteckt wird. Der Käufer kann für 30 Euro zwischen vier, fünf und sechs Newtonmetern wählen. Nachträglich kann man einen weiteren Drehmomentaufsatz (mit den gleichen Bits) für 20 Euro nachkaufen. Wir haben die Variante mit fünf Newtonmetern getestet. Im Lieferumfang ist neben dem eigentlichen Werkzeug eine kleine Box enthalten, in der sich der Drehmomentaufsatz und fünf Bits (3, 4, 5 mm Innensechskant und Torx T20 & T25) befinden. Zwei der fünf Bits und der Drehmomentaufsatz lassen sich platzsparend im Werkzeug verstecken. So passt das Tool leicht in die Trikot- oder Satteltasche und wiegt nur 65 Gramm. Komplett mit Box und allen Bits wiegt es 98 Gramm.

Die fünf gängigsten Bits, die man mit fünf Newtonmetern anziehen soll, sind beim Topeak-Tool im Lieferumfang enthalten.

Die Handhabung ist simpel: Den Drehmomentaufsatz aus der Box oder dem Ende des Torqbar nehmen und einstecken. Anschließend kann das gewünschte Bit entnommen und ebenfalls eingesteckt werden. Die Bits sind entweder fest in der Box aufgehoben oder per Magnet im Tool gesichert. Das Erreichen des Drehmoments markiert das Werkzeug mit einem akustischen Klacken. Das ist nicht nur ungewohnt – normalerweise haben Drehmomentschlüssel ein haptisches Signal –, sondern kann auch leicht überhört werden. Doch nach einer kurzen Umgewöhnungsphase kamen wir damit gut zurecht. Mittlerweile hat sich der Nano Torqbar zum zuverlässigen Begleiter auf Bike-Touren sowie zum festen Werkstattbestand gemausert.

Der Nano Torqbar im Einsatz: Wenn man das Drehmoment erreicht, klackt es kurz.

Test-Fazit zum Topeak Nano Torqbar

Der hochwertige Nano Torqbar von Topeak ist nicht nur ein zuverlässiger Begleiter für Touren, sondern auch eine günstige Alternative zum „normalen“ Drehmomentschlüssel für die Werkstatt.

Themen: DrehmomentschlüsselMinitoolTestToolTopeak


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