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Test 2018: Helmlampen für Mountainbiker von 85 bis 500 Euro Test 2018: Helmlampen für Mountainbiker von 85 bis 500 Euro

Test 2018: Helmlampen für Mountainbiker von 85 bis 500 Euro

Helmlampen: Interview mit Dirk Zedler, Fahrradsachverständiger

Florentin Vesenbeckh am 18.03.2018

Interview mit Dirk Zedler, Fahrradsachverständiger: 
"Explodierende Akkus sind keine Hirngespinste, das passiert tatsächlich."

Im Internet kursieren Lampen, die für rund 50 Euro die gleichen Leistungsdaten versprechen wie die Top-Produkte der Marktführer. Zugreifen, oder Finger weg?
Ich will gar nicht ausschließen, dass manche dieser Produkte im Neuzustand eine gute Leistung bringen. Sobald ein Akku ins Spiel kommt, hört der Spaß allerdings auf. Selbst große Hersteller haben diese heiklen Dinger nicht immer im Griff, berühmtes Beispiel ist das Galaxy Note.

Kann das tatsächlich gefährlich werden?
Explodierende Akkus sind keine Hirngespinste, das passiert tatsächlich. Gerade bei Billigprodukten, die ohne Zulassung auf den Markt kommen, muss man höllisch aufpassen. Zumal der Akku oft am Helm getragen wird.

Gibt es weitere Qualitätsunterschiede?
Helmlampen sind heikle Produkte, da auf kleinstem Raum viel Hitze entsteht. Hochwertige Hersteller legen viel Wert auf eine ausgeklügelte Kühlung. Billiganbieter können diese Problematik nicht so gut im Griff haben. Darunter leidet die Dauerhaltbarkeit, da die einzelnen Bauteile minderwertiger sind und schneller Schaden nehmen.

Dirk Zedler

Dirk Zedler, Fahrrad-Sachverständiger und BIKE-Technikexperte

Wie erkenne ich, ob das Produkt zumindest sicherheitstechnisch auf der Höhe ist?
Das CE-Kennzeichen signalisiert, dass das Pro­dukt allen darauf anzuwendenden Vorschriften entspricht. Ein seriöses Produkt hat aber nicht nur die CE-Kennzeichnung aufgedruckt, sondern auch eine schriftliche Konformitätserklärung aus Europa beiliegen, meistens in der Bedienungsanleitung.


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Florentin Vesenbeckh am 18.03.2018