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Beratung zur MTB-Navigation per GPS

GPS-Beratung in 4 Teilen

Marc Schneider am 31.07.2009

Nie mehr Ärger mit der Karte – die Navigation der Zukunft ist digital. Wir zeigen, worauf Sie beim GPS-Kauf achten müssen.

TEIL 1: Marktübersicht GPS-Geräte

Ein Bike-GPS muss gar nicht so viel können – das aber ziemlich gut. Es muss Touren (sogenannte Tracks) zeigen und aufzeichnen, robust und wetterfest sein und eine stabile Bike-Halterung haben. Toll ist ein großes Display für die Darstellung digitaler Landkarten. Fertig! Unsere Auswahl bietet einen recht guten Marktüberblick. Zwar gibt es noch weitere Garmin-Geräte, ansonsten ist auf dem Markt für handliche Outdoor-Geräte nicht mehr viel los. Wer ins Thema GPS einsteigen will, dürfte bei den hier vorgestellten Modellserien fündig werden – mit Blick auf die individuellen Ansprüche. Kein Ersatz sind kleine KFZ-Navis. Die setzen im Gelände aus und können keine Tracks anzeigen.

GPS-Basics: Nie mehr Ärger mit der Karte – die Navigation der Zukunft ist digital. Wir zeigen, worauf Sie beim GPS-Kauf achten müssen.

TEIL 2: GPS-Daten laden, bearbeiten & übertragen

Download, Upload und los! GPS-Daten aus dem Netz sind im Nu aufs Gerät geladen und die Tour kann beginnen. Die wichtigsten Klicks und Handgriffe sind schnell aufgezählt: Download der GPS-Daten, das Gerät mit dem Computer verbinden und die Daten mit der mitgelieferten PC-Software ans Gerät senden. Nun im Gerät den Track (ggf. Wegpunkte) auf dem Display anzeigen lassen. Fertig!

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Teil 2 der GPS-Beratung: Digitale Pfade und System-Check von GPS-Software.

Alle hier vorgestellten Systeme beherrschen diese Grundfunktionen. Die Geräte-Software und die zugehörigen PC-Applikationen unterscheiden sich zwar wesentlich, doch können sich Nutzer an jedes System gewöhnen. Etwas aus dem Rahmen fällt das SatMap Active 10, das digitale Karten nur auf dem Handgerät anzeigt. Andere Systeme tauschen auch Kartenmaterial mit dem PC aus.

TEIL 3: Digitale Karten für GPS-Geräte

Digitale Karten verfügen über Fähigkeiten, von denen professionelle Kartographen noch vor wenigen Jahrzehnten träumten. Heute zeichnen Biker am heimischen PC ihre GPS-Tracks Punkt für Punkt in Kartenwerke ein – sei es offline mit speziellen Programmen oder mit den immer besser werdenden Online-Tools. Das Internet nimmt den Schrecken vor allzu viel Technikspielerei. Auf der Basis von Google Earth ein paar Punkte entlang eines Weges zu setzen, ist ein Kinderspiel.

Orientieren, planen, korrigieren und in Zukunft wie im Auto „navigieren lassen“. Digi-Maps machen die GPS-Navigation auf Basis von Tracks richtig komfortabel - online wie offline.

Wer sich sogar dazu entschließt, ein PC-Programm und die passenden Karten zu erwerben, kann nicht nur komfortabler zeichnen, ihm bieten sich auch viele Möglichkeiten, eigene GPS-Aufzeichnungen fürs Privatarchiv oder für die Weitergabe in Internet-Communitys zu korrigieren – Punkte löschen, verschieben oder hinzufügen, das Höhenprofil von Messfehlern befreien, so entsteht eine 1A-Aufzeichnung, die Freude macht.

TEIL 4: Handy-GPS

Der Gedanke, der Entwickler von Navigations-Software für Mobiltelefone antreibt, ist einleuchtend: Wer ein GPS-Handy hat (oder es mit GPS-Maus aufrüstet), braucht kein Gerät mehr zu kaufen. Clever! Doch gibt es einiges zu beachten: Selbst “Outdoor-Handys” halten einem kräftigen Regenguss nicht wirklich stand. Hilfsmittel wie Schutzhüllen sind gefragt. Gleiches gilt für vernünftige Lenker-Clips, die es von den Handy-Herstellern (noch) nicht gibt. Dennoch: Wer bei Auswahl seines Telefons einige Dinge berücksichtigt, kommt einer guten Navigationslösung sehr nahe.

Die wichtigsten Kriterien, die von der Hardware erfüllt sein müssen, lauten: gute Bedienbarkeit der Knöpfe oder des Touchscreens auch mit Handschuhen, optimalerweise acht Stunden Akku-Standzeit im GPS-Betrieb bei einem möglichst großen Bildschirm, der bei der Navigation öfter leuchten muss, als beim Telefonieren, also deutlich mehr Strom frisst. Abgesehen von “Outdoor”-Nachteilen lassen sich Mobiltelefone (auch Smartphones und PDAs) zum Navigator mit voller Funktion aufrüsten. In diesem Punkt müssen Nutzer gegenüber “richtigen Navis” keine Abstriche machen.

Wer sein Handy zum GPS umfunktionieren will, muss einige Dinge beachten.

Die Software muss nach Tracks und Wegpunkten navigieren, Tracks und Wegpunkte aufzeichnen und digitale Karten anzeigen können. Ob diese Karten gekauft werden und zu Hause aufs Gerät übertragen werden (z. B. Apemap), oder besser, wenn benötigt, per Telefonverbindung von einem Server geladen werden (z. B. Bike GPS mobile) hängt von der individuellen Nutzung ab. Wenn es aber um Touren-Downloads geht, ist der Austausch mit dem Internet-Portal (z. B. Trackspace) sicherlich der Weg der Zukunft.

Alle vier Teile der GPS-Beratung finden Sie unten als kostenlose PDF-Downloads. 

Marc Schneider am 31.07.2009