Nino Schurter im Ziel bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio Nino Schurter im Ziel bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio

Video: Nino Schurter "The Hunt for Glory"

Gold in Rio: Nicht das letzte Kapitel

Sebastian Brust am 12.10.2016

Mit der Goldmedaille in Rio belohnte sich Nino Schurter endlich für eine jahrelange akribische Vorbereitung. Und trotzdem gingen ihm vor dem Start fast die Nerven durch. Warum, erklärt er im Video.

Die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen von London 2012 beschreibt Nino Schurter als größte Niederlage seiner Karriere. Damals musste er sich nach einem starken Rennen auf den letzten Metern Jaroslav Kulhavy geschlagen geben. In Rio 2016 sollte es unbedingt mit Gold klappen.

Nino Schurter Training

Das spezielle Kraft- und Koordinationstraining war Teil von Schurters Olympia-Vorbereitung. Nichts wollte der Schweizer dem Zufall überlassen. In Rio musste es einfach Gold werden.

Um sein Ziel zu erreichen, hat der Schweizer in den vergangenen vier Jahren mit MTB-Legende und Team-Manager Thomas Frischknecht in seinem Umfeld jedes Detail hinterfragt und optimiert. Er hat Kleinigkeiten in seiner Ernährung umgestellt, Leistungstests absolviert und mit seinem Coach Nicolas Siegenthaler ein spezielles Programm für sein Kraft- und Koordinationstraining entwickelt. Zudem hat sich Schurter auf einem übergroßen Laufband samt Leinwand regelmäßig virtuell über die Runde des Olympia-Rennens gequält, um die Belastungen zu simulieren. Das alles und wie es jetzt für ihn weitergeht, schildert Schurter in diesem Video:

Sebastian Brust am 12.10.2016