Umfrage zum Verhalten bei Marathon-Rennen

Umfrage: Sittenverfall bei Marathon-Rennen?

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 6 Jahren

Die Saison beginnt, Marathon-Rennen boomen. Leider gehen auf der Langstrecke immer öfter die Manieren verloren. Warum eigentlich? Wir wollen ihre Meinung hören!

Drängeln, beschimpfen, Hilfe verweigern: Manch ein Hobby-Rennfahrer schießt im Eifer des Gefechts über das Ziel hinaus. Diese Übereifrigen gibt es vom ersten bis zum letzten Startblock. 
Alles halb so schlimm? Dramatisieren wir den Sittenverfall bei Mountainbike-Rennen übermäßig? Ihre Meinung ist gefragt. Klicken Sie sich durch unsere mehrteilige Umfrage.

Gedrängel im Startblock. Eigentlich gilt die Regel: Wer zuerst kommt, steht vorne!

Marathon-Knigge: zehn goldene Regeln für Biker im Rennen

  1. Nichts ist nerviger als Leute, die mit ihrem Bike die Verpflegung blockieren. Lieber so: Bike abstellen, Flaschen nehmen, anstellen, auffüllen.
  2. Gel-Tütchen und Riegelverpackungen zurück in die Trikottasche! Wegwerfen können Sie den Müll an der nächsten Verpflegung.
  3. Auch im Startblock gilt: Wer zuerst kommt, steht vorne. Nachträgliches Vordrängeln können Sie sich sparen. Über das Flatterband steigen? Tabu!
  4. Wenn Sie vor dem Start pinkeln müssen, suchen Sie ein WC. Männer urinieren in Vorgärten oder an Straßenlaternen. Sie sind doch kein Hund!
  5. Wer einen gestürzten Fahrer passiert, hält kurz an und vergewissert sich, ob alles in Ordnung ist. Bei schweren Stürzen rufen Sie den Notarzt und bleiben beim Verletzten.
  6. Wenn an einer Trail-Abfahrt oder an einer Engstelle das gesamte Fahrerfeld steht oder schiebt, dann schieben auch Sie! Überholen können Sie später wieder, wenn die Strecke es zulässt oder es wieder bergauf geht.
  7. Benutzen Sie wiederbefüllbare Gel-Fläschchen statt der Tütchen. Der Vorteil: Man kann die Gel-Menge genauer dosieren und vermeidet Müll.
  8. Es bringt nichts, wenn Sie in einem technischen Trail bis auf wenige Zentimeter auffahren. Ihr Vordermann gibt bereits sein Bestes. Überholen können Sie sich in den meisten Fällen auch schenken. Denn sonst landen Sie oder der Überholte am Ende im Gebüsch.
  9. Wenn Sie sich schon extra verpflegen lassen, dann seien Sie und Ihre Helfer so fair und behindern keine anderen Fahrer. Am besten das Umfeld der Verpflegungsstellen nutzen.
  10. Wer weiß, dass er bergab nicht zu den Schnellsten gehört, lässt andere Fahrer von sich aus passieren. So muss keiner laut rumschreien, und es passieren weniger Unfälle auf den Abfahrten.

So sehen Verpflegungsstellen aus, nachdem das Fahrerfeld da war.

Themen: 2-Meter-RegelCC-RaceMarathonRennenUmfrage


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