Nichts gegen unsere heimischen Trails, aber die echten Big-Mountain Erlebnisse fangen da an, wo der Wald aufhört: in den Hochalpen. Hier steuert man auf Naturpfaden durch sonnige Almwiesen, quert Felsflanken, balanciert über Grate – und kurvt kilometerlang durchs 3D-Panorama. Eine Motivationshilfe....

  • Dolomiten: Gipfeltreffen – Nirgendwo in den Alpen sind die Gipfel so markant wie in den Dolomiten. Schieben sich, wie hier, Sellastock und Marmolada ins Blickfeld, hat man einen der besten Trails mit Lift-Anschluss unter den Reifen. 
  • Wallis: Am Aletschgletscher – Der Blick auf den größten Gletscher der Alpen verschlägt einem den Atem, aber auch die weiteren Trails durch seine abgetauten Seitentäler sind ein großes Erlebnis. So wie hier die Bettmer Alp. 
  • Im Herzen des Wettersteins – Schachenhaus und Reintalangerhütte sind Touren-Fahrern ein Begriff. Das Innere der Wetterstein-Bastion ist Trail-Experten vorbehalten, die bei Schwierigkeitsgrad S3 gerade mal warm werden. 
  • Chamonix: bis zur Eisgrenze – Von Juni bis August sind die Trails am Mont Blanc von Bergsportlern stark frequentiert. Deshalb hat man rund um den französischen Ort Chamonix gepflegte Alternativen für Biker ausgewiesen. Mit Lift!
  • Wallis: alte Trail-Baukunst – Im Hochgebirge sind die Pfade starker Witterung ausgesetzt – gerade in den Westalpen. Wie man diese Wege auf natürliche Weise solide und nachhaltig anlegt, wussten schon die alten Walliser. Foto: David Schultheiß
  • Lenzerheide: am Rothorn – Man könnte den direkten Trail vom Parpaner Rothorn nach Arosa nehmen und mit Lift-Hilfe wieder zurück. Trägt man aber noch weitere 400 Höhenmeter zur Furcletta hinauf, wird man belohnt. 
  • Mont Blanc: einmal rum – Je dünner die Luft, desto schmaler werden auch die Bergwege. Auf der dreitägigen Mont-Blanc-Umrundung kann man nicht oft nebeneinander fahren. Gesprochen wird erst wieder am Pass. 
  • Grödner Joch – sagenhaft: Einschusskrater aus dem Ersten Weltkrieg, skurrile Felstürme, Sagenwelt – die Trails in den Dolomiten erzählen Geschichten. Regenwolken? Machen die Kulisse nur noch interessanter. Foto: Kirsten Sörries