Eigentlich hatte sich BIKE-Praktikant Moritz Ablinger auf acht Wochen Kaffeekochen eingestellt. Da fand er sich plötzlich auf einer kompakten, viertägigen Alpenüberquerung von Ischgl nach Val Müstair wieder. Zum Kaffeekochen blieb bei der Singletrail-Orgie natürlich keine Zeit.

  • Mini-Transalp: 4 Etappen von Ischgl ins Val Müstair
  • Wildromantisch: Die Abfahrt durchs Val Sinestra hat es in sich. Ein endloser, recht anspruchsvoller Trail führt durch hochalpines Geläuf ins schweizerische Engadin.
  • Murmelbahn: Der Trail vom Pass da Costainas zur Alp Champatsch hoch über dem Val Müstair (Tag 3) ist gespickt mit unzähligen, natürlichen Anliegerkurven.
  • Kritisch: Eine Reifenpanne kurz vor Sonnenuntergang kann fatal sein. Besonders, wenn man noch eine lange Trail-Abfahrt bis zur Heidelberger Hütte vor sich hat.
  • Zäh: Der Anstieg zum Zeblasjoch ist so steil und verblockt, dass man gar nicht weiß, ob man lieber schieben oder tragen soll. Der Regen macht das Ganze nicht besser.
  • Verblockt: Der Trail durchs Val Sinestra ist flowig, zeigt jedoch an mancher Schlüsselstelle seine Zähne.
  • Erleuchtung: Nach dem kräftezehrenden Tragestück zum Zeblasjoch folgt eine Szenerie wie aus Herr der Ringe: perfekt, wenn sich dann auch noch die Sonne blicken lässt.
  • Aufstiegshilfe: An der Auffahrt von Ischgl zum Idjoch haben sich schon Marathon-Profis die Zähne ausgebissen. Aber es gibt ja Gott sei Dank auch eine Gondel, die Biker transportiert.
  • Urig und lecker: Das Dinner auf der Crusch Alba ist allein schon ein Highlight. Wirt Jon Duri erzählt uns dazu spannende alte Geschichten aus dem Engadin.