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Transalp: Noch mehr Tipps...

  • Tomek
 • Publiziert vor 15 Jahren

Ob Sie nun auf Ihrer Route viel tragen müssen oder nicht: Ihr Rucksack sollte nie schwerer sein als sechs bis acht Kilo. Achten Sie auf Funktionswäsche, sie ist leicht und trocknet schnell!

• Am Körper tragen Sie:
Helm, Brille, Unterhemd, Trikot, Handschuhe,
Bike-Hose, Socken, Bike-Schuhe, evtl. Pulsmesser mit Brustgurt.

• In den Rucksack (25 bis 30 Liter) kommen:
Wechselbekleidung zum Biken, also ein Trikot, ein Unterhemd, eine Hose, ein Paar Socken, Beinlinge, Armlinge, eine Regenjacke, Socken, eine dünne Fleece-Jacke und eine Haube für unter den Helm.

• Für abends:
Zweimal Unterwäsche, ein bis zwei T-Shirts eine leichte Hose, leichte Schuhe (Badeschlappen), zwei Paar Socken.

• Körperpflege:
Ein kleines Handtuch, eine kleine Flasche Shampoo, ein Kamm/Bürste, evtl. Rasierer, Gesäßcreme, Sonnencreme, Deo, Zahnpasta, Zahnbürste.

• Orientierung:
Karten, Batterien/Akku (GPS), Roadbook.

• Ersatzmaterial und Werkzeug:
Multi-Tool mit Kettennieter, zwei Ersatzspeichen, zwei Schläuche, Ersatzbremsbeläge, Flickzeug, eine kleine Flasche Öl, eine Minipumpe, falls nötig eine Dämpferpumpe.

• Extra:
Digital-Kamera, Erste-Hilfe-Set, Handy, Ladekabel, Kabelschloss.


Gut schlafen

Urige Hütte, Pension oder komfortables Hotel im Tal – wie Sie sich betten, sollten Sie sich vor Tour-Start gut überlegen und unbedingt reservieren, damit Sie nach einer harten Etappe nicht vor verschlossenen Türen stehen.

Unsere Tipps:
1. Starten Sie Ihre Tour unter der Woche. Am Wochenende fahren die Veranstalter mit ihren Gruppen los und belegen die Betten.
2. In der Woche rund um den 15. August (italienischer Feiertag „Ferragosto“) sind sämtliche Unterkünfte in den italienischen Alpen aus­gebucht. Stellen Sie Ihre Route drauf ein!
3. Wenn Sie Pensionen und Hotels wählen: Buchen Sie mit Halbpension, dann müssen Sie abends kein Restaurant mehr suchen.


Viel trinken

Trinkrucksack oder Flasche? Auf einer Transalp ganz klar die Trinkflasche! Sie belastet den Rücken nicht zusätzlich, läuft im Rucksack nicht aus und ist leichter zu befüllen.

Kann man Quellwasser trinken? Wenn es durch Kühe nicht verunreinigt ist: ja. Es enthält allerdings kein Natrium (wichtig für Sportler).
Ein Bierchen am Abend? Ein Bierchen schon. Größere Mengen Alkohol verzögern jedoch die Regeneration des Körpers. Vor längeren Etappen daher lieber Apfelschorle, alkoholfreies Weißbier, Cola oder Wasser trinken!


Tagesplan

Egal welche Route Sie über die Alpen wählen – mehrere Tage im Sattel sind nur wenige gewöhnt. Hier unsere Tipps, wie Sie jeden Tag wieder kraftvoll in die Pedale treten können:

• Langsam angehen
Gerade in der Gruppe lässt man sich gern vom Tempo der anderen mitreißen. Fahren Sie mit Pulsmesser und richten Sie sich nach Ihrem Grundlagen-Puls. Nur so reicht die Kraft bis zum Ziel!

• Morgens früh starten
Sie werden überrascht sein, wie viel Zeit man mit An- und Ausziehen, Fotografieren, Austreten, Orientierung, Rasten und Wasserauffüllen verbraucht. Wenn dann noch eine Panne dazukommt ... Planen Sie so, dass Sie bis 16 Uhr Ihr Etappenziel erreicht haben, dann entgehen Sie auch den Wärmegewittern!

• Regeneration für die nächste Etappe
- Rollen Sie die letzten Meter des Tages mit hoher Trittfrequenz locker aus
- Trinken Sie nach Ankunft möglichst gleich kohlenhydratreiche Getränke (Apfelschorle), um die Glykogen-Speicher wieder aufzufüllen
- Essen: Besonders gut eignen sich Nudeln, Reis, Kartoffeln, Gemüse und mageres Fleisch oder Fisch
- Bike-Check: Prüfen Sie abends Bremsen, Schaltung, Ferderung auf Funktion und tasten Sie die Reifen auf Schnitte und Dornen, damit Sie morgens nicht von einem Schleicher überrascht werden
- Schlafen: Acht bis neun Stunden sind optimal. Legen Sie vor dem Einschlafen noch die Beine hoch: Auf dem Rücken liegend die Beine an die Wand (20 Sekunden), dann wieder aufstehen und das mehrmals im Wechsel. Das beschleunigt den Abtransport der Stoffwechselschlacke. Außerdem: leichtes Stretching von Armen, Beinen, Rücken und Rumpf.
- Vor dem Lichtausknipsen noch ein Blick in die Karte und auf morgen freuen!

Ein kleines Kabelschloss für’s Bike lässt Sie auch in der Hütte ruhig schlafen. Machen Sie Ihr Bike nachts fahruntüchtig: Bremsen aushängen und Sattelstütze mit ins Bett nehmen!

Gehört zur Artikelstrecke:

Transalp-Special 2006


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Themen: Transalp


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