BIKE & SUP BIKE & SUP

Mit dem Mountainbike und SUP auf Tour

BIKE & SUP

Steve Chismar am 29.04.2015

Hike & Bike, Bike & Ski, Hike & Fly und jetzt auch noch Bike & SUP? Ja, das heißt: Mit dem Mountainbike in luftige Höhen strampeln und unberührte Bergseen mit dem aufblasbaren Stand-up-Brett genießen.

Genießen? Drei drahtige Burschen aus Bayern verstehen darunter was anderes: In drei Tagen 4.100 Höhenmeter biken und dabei 24 Bergseen mit dem Stand-up-Brett erpaddeln. Hier ein Vorgeschmack auf die Story in SUP 1/2015, die am 6. Mai erscheint.

24 Bergseen in 3 Tagen! Unendliche Strapazen, höllische Höhenmeter und ein Rucksack so schwer wie Beton! Im Interview erzählt Manuel Stecher von der exotischen BIKE & SUP-Tour:

Interview: „Eine unglaubliche Reise ist zu Ende!“

SUP: Stopp, stopp, stopp, stopp, stopp! Wie, zu Ende? Es hat doch erst gar nicht angefangen. 

Manuel Stecher: Okay, okay, ich kann ja ein bisschen was raus lassen: Also, eigentlich war das ja eine Schnapsidee mit dieser Tour.

SUP: Hört sich aber an, wie ein realistisches aber sportliches Unterfangen.

Ja, aber als wir alle unsere Rucksäcke abends vor Aufbruch zum ersten Mal aufgeranzt haben, fielen wir beinah rückwärts um und mussten über das, was wir vor hatten herzlich lachen. Wir öffneten ein Bierchen, um noch mal in Ruhe die Lage zu überdenken....

BIKE & SUP

Erster Tag Bike & SUP: der Eibsee

SUP: Ein Bierchen? Überdenken?

Naja, zwei oder drei. Dann waren wir aber entschlossen. Am nächsten Tag hing der Nebel tief, die Schatten waren lang …

SUP: Kann ich mir vorstellen.

Am Heiterwanger See bei Reutte trafen die ersten Sonnenstrahlen auf uns und tauchten das Wasser und das gelbe Herbstlaub in atemberaubende Farbpaletten. Es war, als ob wir mit jedem Paddelzug den Nebel ein wenig zur Seite schoben, während die Sonne langsam den See in ein tiefes Blau färbte. Aber mehr verrat’ ich jetzt nicht!

Fotostrecke: BIKE & SUP

SUP: Also komm! Ein paar Highlights, eine Schlüsselstelle, das davor war ja schon eher kitschig. Was sollen die Biker denken?

Ich kann mich noch genau an den schwierigsten Aufstieg der Tour erinnern. Der Aufstieg war so extrem steil, dass wir gezwungen waren, die Fahrräder nahezu eine Stunde mit den Boards zu schultern! Auf der feuchten Erde des Nordhanges rutschten wir mehrmals ab und hatten mit unseren Fahrradschuhen nur wenig halt auf dem schmalen Wanderpfad. Der Schweiß floss in Strömen und wir waren schon zu Beginn der Tour am absoluten Limit angelangt. Wir fluchten und schrien, feuerten uns damit auch gegenseitig an und beteten, dass dieser Aufstieg bald ein Ende hat.

Und der Rest sollte nur noch purer Genuss werden? Denkste. Wie die Geschichte ausgeht, lesen Sie in SUP 1/2015.

SUP 1/2015

SUP 1/2015 erscheint am 6. Mai am Kiosk

Steve Chismar am 29.04.2015
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