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Spanien

Spanien: La Palma

Marco Toniolo am 25.06.2007

Keine Abfahrten, kein Waldboden und nur kurze Trails – Alpen-Biker Marco Toniolo war nur schwer von einer Reise nach La Palma zu überzeugen. Und dann das: Alpen im Atlantik. (BIKE 3/2007)

Für einen kurzen Moment hatte ich das Gefühl, Weihnachten zu schmecken. Doch jetzt mischt sich wieder Meersalz unter den harzigen Pinienduft und ich spüre die Sonne auf der Haut. Kein Zweifel, die Luft schmeckt nach Sommer – mitten im Winter. Ich öffne die Augen: Die Bäume wiegen sich im Wind. Unter meinen Füßen knirscht Lavasand; der schwarze Untergrund, aus dem vereinzelt ein paar Büsche sprießen, erinnert an einen Teppich aus den Siebzigern. Weit draußen auf dem Meer verschmilzt das immense Blau des Atlantiks mit dem Himmel. Wenn unsere Tour später wieder hier endet, wird die Sonne wahrscheinlich gerade im Meer versinken.

Wir sind auf La Palma, der größten der kleinen Kanarischen Inseln. Es ist Dezember, 24 Grad Luft- und 20 Grad Wassertemperatur. Daniel und Philipp von Atlantic Cycling haben mich eingeladen, um mir die Trails der Insel zu zeigen. Denn La Palma sei eindeutig das Singletrail-Paradies im Atlantik, haben die beiden Guides behauptet. So richtig glauben wollte ich es nicht. Ich kenne fast nur Fotos von La Palma, auf denen Biker durch eine schwarze Landschaft stauben. Doch was jetzt kommt, fegt meine Vorurteile vom Tisch. Ein satter Waldboden-Trail saugt uns in die Tiefe, Kehre um Kehre schrauben wir uns zum Ozean hinunter.

Die ganze Story über La Palma lesen Sie im gratis PDF-Download.

Marco Toniolo am 25.06.2007
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