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Schweiz

Schweiz: Vierwaldstättersee

Marco Toniolo am 07.08.2007

Mitten in der Zentralschweiz liegt der Vierwaldstättersee. Wie mit Krakenarmen greift er nach Luzerns Hausbergen. Zum Touren-Start nimmt man am besten das Schiff; zum Gipfelglück von Rigi und Pilatur vielleicht sogar die Zahnradbahn. (BIKE 5/2007 – Teil 2 der Seen-Serie)

Die Schweizer haben ein Händchen für Züge und Bahnen. Anders kann man es sich nicht erklären. Von Tirano über St. Moritz und von Andermatt bis nach Zermatt haben sie gewagte Bahnstrecken über ihre Berge verlegt, die bis heute Hauptattraktionen für Touristen aus aller Welt sind. Hier, am Vierwaldstättersee, zuckeln die roten Zugschlangen schon seit 1871 fast jeden Berg hinauf. Sogar solche, die selbst zu Fuß nur schwer zu erklimmen sind.

Wir strampeln über eine steile Schotterstraße die Rigi (1797 m) hinauf, einen der Hausberge des Vierwaldstättersees. Über tausend Höhenmeter liegen schon unter uns, bald haben wir den höchsten mit dem Bike befahrbaren Punkt erreicht – da kommt hinter uns der Zug angestampft. Die roten Waggons überholen uns auf der linken Seite. Die Touristen winken und schießen Fotos von uns abgekämpften Bikern. Dann schwenken sie die Objektive wieder Richtung Luzern und auf den See, der mit seinen Krakenarmen die Berge umschließt – willkommen in der Schweiz.

Der Vierwaldstättersee verdankt seinen Namen den vier Kantonen, in die er sich rankt: Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern. Waldstätte ist der Name der Ur-Schweiz, die aus diesen vier Kantonen bestand. Schon auf der Autobahn Richtung Süden verliebe ich mich in diese Fjord-artige Seen- und Berglandschaft.

Den gesamten Tourenbericht finden Sie im gratis PDF-Download.

Marco Toniolo am 07.08.2007