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Bikepark-Test: Chur (Schweiz)

Bikepark Chur im großen Vergleichstest

Laurin Lehner am 23.12.2015

Der noch recht unbekannte Bikepark Chur entstand auf Initiative eines Bike-Vereins und glänzt mit einer hohen Dichte an Stunt-Features.

Die Seilbahn Brambrüesch startet mitten aus der Stadt heraus und liftet ihre Besucher in einer großen Kabinenbahn auf 1170 Höhenmeter. Von da aus geht es mit einer Personengondel auf 1595 Meter. Es führen zwei Freeride-Lines bis zur Mittelstation (400 Höhenmeter). Beide Strecken verlaufen hauptsächlich im Wald und sind mit Stunts gespickt. Zwar wurden diese Features auf beiden Strecken sehr großzügig verstreut – was besonders Stunt-Freerider freut – doch sie wirken oft homemade und richten sich eher an Fortgeschrittene und Könner. Absprünge und Landungen sollte man zuvor inspizieren. Markierungen und Warnschilder sahen wir bei unserem Besuch kaum. Auf der Downhill-Strecke fanden 2009 die Schweizer Downhill-Meisterschaften statt. Die Abfahrt ist steil, rumpelig und anspruchsvoll. Dieses Jahr soll eine einsteigerfreundliche Strecke eröffnet werden, um mehr Biker anzusprechen.

Fazit Freerider und Downhiller sind in Chur genau richtig. Parkneulinge sind in Flims, Laax oder Lenzerheide (30 Autominuten Entfernung) besser aufgehoben.

PLUS Viele Stunts, gut zu verbinden mit Besuchen in Flims, Laax oder Lenzerheide
MINUS Nässeempfindlich, homemade-Stunts, teuer

Streckenanzahl 4
Lift Gondel
Saisonbeginn Juni
Infos www.alpenbikepark.ch
Bike-Verleih Ja
Preis 39 SFR (ca. 37 Euro) 

Bikepark-Test: Chur (Schweiz)

Bikepark-Test: Chur (Schweiz)
Die Note spiegelt den Gesamteindruck des Parks wider und kann nur eine grobe Orientierung liefern.

Bikepark-Test: Chur (Schweiz)

Bikepark-Test: Chur (Schweiz)
Die Note spiegelt den Gesamteindruck des Parks wider und kann nur eine grobe Orientierung liefern. 

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Laurin Lehner am 23.12.2015