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Graubünden Reportage 2018 (überarbeitet) Graubünden Reportage 2018 (überarbeitet)

Auf Danny MacAskills Spuren durchs Engadin

Die MTB-Trails um St. Moritz und Scuol im Detail

Adrian Kaether am 14.06.2019


Die Trails im Detail

Graubünden Reportage 2018 (überarbeitet)

Trotz des technischen Anspruchs bieten die Trails in St. Moritz auch immer wieder flüssig rollende Passagen, die auch mal im Sprung genommen werden können.


Celerina – Trais Fluors – Panoramarunde (3h 30min, 420hm, 1470tm, 15,7km)
Von Celerina aus zur Marguns Bahn, dann auf dem „Kinderwagenweg“ (190 hm, max. 18 Prozent Steigung) zur Corviglia-Bahn. Auf dem Piz Nair Richtung Westen abfahren, dann rechts halten, um zur Fuorcla Schlattain und zum Lej Alv zu gelangen. Von dort aus über die Chamanna Saluver wieder bergauf Richtung Trais-Fluors-Sattel. Die Abfahrt folgt dann dem Trail unterhalb der Trais Flours. An der T-Kreuzung links auf den Panoramaweg einbiegen und später scharf rechts, um auf den steilen Spitzkehren-Trail zu kommen, der den Hang zwischen Samedan und Celerina in direkter Linie Richtung Ost-Südosten bergabführt (auf Karten eindeutig zu erkennen – Achtung, zum Teil als S3 qualifiziert). Von dort aus auf beliebiger Route zurück nach Celerina.

Graubünden Reportage 2018 (überarbeitet)

Der Abstecher zum Rifugio Sassal Masone lohnt sich landschaftlich wie fahrtechnisch. Weiß im Hintergrund glänzt der Palü-Gletscher.

Graubünden Reportage 2018 (überarbeitet)

Richtung Poschiavo sind die Trails meist flüssig und nicht zu anspruchsvoll. Auch für Familien eine Empfehlung wert.


Celerina – Poschiavo – Celerina Runde (5h, 290hm, 2020tm, 41,5km)
Von Celerina auf dem Radweg nach Pontresina, dann mit dem Zug Richtung Berninapass. Auf dem Berninapass dem Weg Richtung Rifugio Sassal Masone folgen, von dort aus Richtung Alp Grüm abfahren (erstes Stück steinig und technisch – S2), dann weiter Richtung Poschiavo. Hier sind die Trails eher schnell und flowig und für fast alle Fahrerlevel machbar. In Poschiavo bietet sich eine Mittagspause an, danach mit der Bahn wieder auf den Berninapass und der ausgeschilderten Trail-Abfahrt Richtung Pontresina folgen. Von dort wieder auf dem Radweg zurück nach Celerina. Alternativ lohnt sich am Ende auch ein kleiner Abstecher Richtung Lej da Staz, um von dort aus Richtung Celerina abzufahren (plus ca. 30min, 110hm, 3km).

Graubünden Reportage 2018 (überarbeitet)

Die Flowtrails sind gut gepflegt und für verschiedene Fahrerlevel attraktiv. Fahrbar auch für Anfänger, richtig schnell werden aber nur versierte Könner.


Piz Nair - Val Suvretta und Flow Trails (2h 15min, 120hm, 1300tm, 15,2km)
Diese Tour startet oben am Piz Nair, der von St. Moritz direkt mit der Bergbahn oder von Celerina aus mit der Bergbahn und einem kleinen Pedalierstück gut zu erreichen ist (siehe Celerina Trais Fluors Runde). Vom Gipfel aus folgt man der Schotterpiste Richtung Westen, dann links halten und dem Trail folgen, der fast am Ufer des Suvrettasees Richtung Südwesten verläuft und dann in Richtung Südosten abknickt (z. T. steinig bis zu S2 mit einem fiesen Rockgarden). Von dort aus über den Fopettas-Flowtrail in Richtung Tal. Es bietet sich an, diesen Trail mit einigen Runden auf dem WM- oder dem Olympia-Flowtrail zu kombinieren, die beide mit der Bergbahn von St. Moritz Richtung Corviglia leicht zu erreichen sind. Alternativ zum Suvretta-Trail kann man auch dem etwas weniger anspruchsvollen S1-Trail folgen, der sich an der Südflanke des Piz Nair Richtung Westen schwingt. Dieser Trail endet direkt an der Corviglia.


Scuol – Alp Clünas – Motta Naluns Trail (4h, 760hm, 1690tm, 27,3km)
Von Scuol-Tarasp aus mit der Bergbahn Richtung Motta Naluns, dann treten bis zur Alp Clünas. Von dort aus über die Alp Laret und die Alp Valmala Richtung Ftan abfahren (Trail vor Alp Valmala teils steinig bis S2). In einer Kehre führt der Trail wieder auf die Straße. Hier finden sich die Zwillingsbrücken über den Bergfluss Tasnan aus dem Danny-MacAskill-Video. Von dort aus bergauf Richtung Ftan, dann weiter Richtung Motta Naluns. Die Trailabfahrt liegt hier am Hang oberhalb der Clozza und windet sich in vielen engen Kehren wieder Richtung Tal (S1 bis S2, mit einer Schlüsselstelle S3).

Graubünden Reportage 2018 (überarbeitet)

Enge Kehren im Laubwald oberhalb der Clozza. Eine steile und kurvige Schlüsselstelle verlangt nach sehr guter Bike-Kontrolle, alle anderen tragen besser. Der Rest ist aber gut fahrbar.


Laj Nair Trails (1h 30min, 11km, 430hm)
Von Scoul aus den Straßen und Forstwegen zum Laj Nair folgen, von dort aus noch gute 500 Meter Richtung Südwesten, dann scharf links der Traverse Richtung Westen folgen. Dort der Abfahrt zurück nach Scuol folgen (kurviger aber leicht zu fahrender Singletrail mit einigen Forststraßen-Abschnitten). Wer sich im unteren Abschnitt rechts hält, bekommt die etwas knackigere Linie serviert, links verläuft die zahmere Route.

Graubünden Reportage 2018 (überarbeitet)

Oberhalb des Laj Nairs schwingen sich die Trails in wundervollen Kurven durch den lichten Wald. 

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Adrian Kaether am 14.06.2019