Österreich

Österreich: Freeride-Stadt Innsbruck

Gitta Beimfohr am 03.12.2004

Innsbruck ist die schönste Freeride-Stadt der Welt – behaupten die „Locals". Wir glauben es, denn sie haben Beweis-Fotos geschickt. (BIKE 10/2004)

„Variante für eine eventuelle Route rund um die Nordkette, lohnt aber nicht“ – die Anmerkung im Moser-Guide würgt unsere Euphorie ein wenig ab. „Naa, in da Nordkettn könnt’s nix foahrn“, warnte uns heute Morgen auch der Hüttenwirt des Halleranger Hauses. Aber jetzt stehen wir schon mal oben auf dem Lafatscher Joch. Laut Moser müssten wir jetzt den Wilde-Bande-Steig durch die Schutthalden und die Rampe zum Stempeljoch rauftragen, um dann im nächsten Karwendeltal wieder nach Scharnitz abzufahren. Aber Olli will davon nichts wissen: „Los, wir versuchen es. Hinter der nächsten Bergkette muss doch schon Innsbruck sein!“ Also stoßen wir uns ab und rütteln über hochalpine Schotterwürfel Richtung Herrenhäuser Alm hinunter. Als wir den Moser-Abzweig rechts liegen lassen, komme ich mir vor wie ein Fallschirmspringer, der im Flug seine Reißleine abschneidet. Von nun an ohne Wegbeschreibung, Höhenprofil und Zeitangabe. Unser Notschirm: die Kompass-Karte im Maßstab 1:30000.

Die Idee:
Die Nordkette – eigentlich die südlichste Zahnreihe des Karwendels – thront wie eine Krone über Innsbruck. Sehr gute Skifahrer und Snowboarder schneiden hier im Winter ihre Kurven in die berühmten Steilhänge von Seegrube, Arzler-Scharte und Hafelekar-Rinne. Immer mit Vogelperspektive auf die Dächer von Innsbruck. Und genau diese Aussicht wollen wir uns nun im Sommer mit dem Bike erkämpfen.

Lesen Sie im kostenlosen PDF-Download, was wir erlebt haben.

Gitta Beimfohr am 03.12.2004
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