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Advertorial: Bikezeit | SalzburgerLand 2019

Auf den Spuren der Weltmeister

SalzburgerLand Tourismus - Heiko Mandl am 15.04.2019

Weltmeister haben die Regionen Saalbach Hinterglemm und Saalfelden Leogang schon genug gesehen. Immerhin kommen jedes Jahr die besten Mountainbiker in den Pinzgau, um die Trails unsicher zu machen.

Valentina Höll, frischgebackene Downhill-Junioren-Weltmeisterin aus Saalbach Hinterglemm muss dafür nicht weit fahren. Sie ist im Bike-Mekka Europas aufgewachsen. So ist es kein Wunder, dass die junge Saalbacherin in ihrer ersten Downhill-Saison sämtliche Rennen dominiert hat und den Downhill-Weltmeistertitel souverän ins Glemmtal geholt hat. (Siehe auch Interview mit Valentina Höll). Ihre Trainingstrecken in Saalbach Hinterglemm und Saalfelden Leogang sind einer Weltmeisterin auf jeden Fall würdig. Direkt vor ihrer Haustür starten die besten Trails Europas, die Weltcupstrecke in Leogang ist nur einen Steinwurf entfernt.

GlemmRide und World Games of Mountainbiking

Saalbach Hinterglemm ist nicht nur Heimat von Weltmeistern und Weltcup-Siegern. Das Glemmtal ist auch für seine einzigartigen Events bekannt. So wird heuer das GlemmRide Bike Festival bereits zum fünften Mal ausgetragen. Vom 3. bis 7. Juli kommen die internationalen Stars der Mountainbike Szene in das Glemmtal und zaubern beim FMB Gold Slopestyle ihre besten Tricks auf den Kurs in Hinterglemm, während die Downhiller am Reiterkogel um Sekunden fighten. Über 50 Aussteller präsentieren in der Expo-Area die neuesten Produkte und neben den vielen Side-Events sind einige bekannte DJs und Bands am Start!

Anfang September kommen dann die Marathonfahrer nach Saalbach Hinterglemm, um bei den World Games of Mountainbiking um den Titel "World Games Champion" mitzufahren. Die fünf Marathonstrecken – von 21km für Einsteiger bis zu 80 km für Ausdauerprofis – führen durch das Herzen und über die besten Trails des Glemmtals. Für die Zuschauer wird am Schattberg-Ostgipfel eine Fanzone eingerichtet, in der mit Moderation und Musik für beste Stimmung gesorgt wird. 

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WM 2020 als Highlight

In Leogang fiebern die Verantwortlichen bereits auf das Jahr 2020 hin. Acht Jahre nach der erfolgreichen Austragung der UCI Mountain Bike & Trial WM 2012 wird es im Pinzgau wieder Medaillenentscheidung im Downhill geben. Aber nicht nur das, auch die Austragung des UCI Downhill Weltcups wurde bis 2020 gesichert. Somit wird Saalfelden Leogang auch zukünftig im internationalen Radsport mitmischen. Valentina Höll freut es umso mehr, von ihrer Homebase in Saalbach Hinterglemm hat sie nicht weit zum WM-Ort. Mit Unterstützung ihrer Familie und Freunde greift sie in zwei Jahren nach den begehrten WM-Medaillen in der Elite-Klasse. 

BIKE Festival 2019

Neben dem UCI Mountain Bike Downhill Weltcup findet 2019 bereits zum zweiten Mal das BIKE Festival in Leogang statt. Vom 13. bis 15. September trifft die europäische Bikeszene mit verschiedene Markenherstellern im Pinzgau zusammen. Der Rocky Mountain BIKE Marathon ist der sportliche Höhepunkt der drei Tage. Auf drei unterschiedlichen Distanzen matchen sich die Marathonbiker um die wertvollen Sekunden. Dabei wurden die Strecken für 2019 komplett überarbeitet. Diesmal sind die legendären Trails, wie der Hangman II oder der Matzalmtrail, Teil der Marathonstrecke. Durch den Termin im September werden einige Hersteller im EXPO-Bereich ihre Neuheiten für 2020 präsentieren können, die auf den Teststrecken gleich getestet werden können.

Riders Playground – für die Weltmeister von morgen

Während die neue Downhill-Junioren-Weltmeisterin Valentina Höll die Trails in Saalbach Hinterglemm und Saalfelden Leogang unsicher macht, kann sich der Nachwuchs im Riders Playground in Leogang für zukünftige WM-Titel fit machen.

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Trockentraining im Riders Playground im Bikepark Leogang

Direkt an der Talstation der Asitzbahnen liegt einer der größten und actionreichsten Einsteiger-Bikeparks in Europa. Auf einer Fläche von 10.000m2 können hier die Rookies ihre ersten Kurven im Pumptrack versuchen. Wer schon etwas mehr Erfahrung hat, der arbeitet sich über die Anfängertrails zum 800 Meter langen Greenhorn-Trail hoch. 

Was die Leiterin der Bikeschule Leogang, Sabine Enzinger, dazu zu sagen hat, lesen Sie am Ende des Artikels.

Neuer Trail Richtung Salzachtal

Auch in Saalbach Hinterglemm gibt es weitere News. Für Fans der legendären Big-5-Bike-Challenge gibt es ab Sommer ein neues Video, dass auf www.big-5.at zu sehen sein wird.  

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Unterwegs auf der aussichtsreichen Big-5-Bike-Challenge

Zudem wartet ein neuer Trail auf die Biker in Hinterglemm. Über das Klinglertörl können Mountainbiker seit heuer in das Salzachtal fahren und ihren Aktionsradius erweitern. Der Trail führt direkt von der Hacklbergeralm bergauf zu den Hacklbergerseen. Achtung: Hier muss das Rad über die steilen Rampen zum Teil geschoben werden, technisch versierte E-Biker können den Anstieg aber durchtreten. An den Seen angekommen ist der anstrengendste Teil geschafft, von hier führt ein schmaler Singletrail hinauf zum Klinglertörl, dem Übergang in das Salzachtal. Auf der Südseite schlängelt sich ein neu gebauter Trail Richtung Hochsonnberghütte. Von dort geht es über eine Forststraße hinab ins Salzachtal, genauer gesagt nach Niedernsill. Weltmeisterlich ist übrigens auch der Ausblick vom Klinglertörl. Die imposanten Gipfel der Hohen Tauern bieten ein atemberaubendes Panorama.

Mehr Infos zu den beiden Bikeregionen Saalbach Hinterglemm und Saalfelden Leogang unter www.saalbach.com und www.saalfelden-leogang.com

Interview mit Vali Höll

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Vali Höll (17) ist das Mountainbiken in die Wiege gelegt worden. Aufgewachsen am Spielberghaus hat sie die besten Trails schon von klein auf vor der Haustüre. 2018, in ihrem ersten UCI-Downhill-WC-Jahr, gewann sie den Gesamtweltcup und holte sich den WM-Titel bei den Juniorinnen.

Gratulation zu deinem erfolgreichen Sportjahr. Wie fühlst du dich als aktuelle Weltmeisterin?

Ich kann es noch immer nicht glauben, das Jahr war schon einmalig, mit den Weltcup-Erfolgen. Der WM-Titel war dann die Krönung.

Du hast mit dem Downhill-Rennsport mit 12 angefangen, wie hast du so schnell dazulernen können?

Ich habe mir immer die Videos von Rachel Atherton angesehen. Ich bin ein großer Fan von ihr und wollte immer so fahren wie sie. Wenn man eine so gute Fahrerin sieht, möchte man genauso gut fahren, das habe ich dann auf meinem Hometrails in Saalbach Hinterglemm probiert.

Training, Rennen, Schule – wie bringst du das alles unter einen Hut?

Das ist wirklich hart. Nach dem Training oder einem Rennen muss ich häufig lernen. Dabei würde ich dann lieber mit Freunden und anderen Fahrern gemütlich beisammensitzen. Das geht leider nicht sehr oft. 

2020 finden die Weltmeisterschaften in Leogang statt. Glaubst du, dass du in zwei Jahren schon soweit bist, damit du um den WM-Titel mitfahren kannst?

Leogang ist sicher eines meiner großen Ziele. Ich versuche so viel wie möglich zu lernen und schneller zu werden. Ich hoffe, dass reicht dann für 2020. Ein großes Jahr ist es deshalb auch noch weil ich in dem Jahr meine Matura mache, für die sollte ich dann auch noch bereit sein ;-) 

Nach dem erfolgreichen ersten Jahr, was sind deine Erwartungen/Ziele für die kommende Saison 2019? 

Ziel wäre natürlich, dass es wieder genauso gut und locker abläuft! Das wäre der absolute Wunschtraum!

Was sind deine Lieblingstrails in Saalbach? Wo trainierst du im Glemmtal am liebsten?

Meine Lieblingstrails sind der Bergstadl-Trail und die X-Line, ersterer weil extrem technisch, zweiterer weil brutal schnell. Am liebsten trainier ich auf der Pro-Line, ich glaub ich bin da so oft gefahren, dass ich jeden Stein mit Vornamen kenne.

Gibt es einen besonderen Platz in deiner Heimat, wo du Kraft tanken kannst?

Also gaaaanz oben steht da mein Bett (lacht) aber wirklich Energie gibt mir, mit meinen Freunden und Family in der Natur, speziell auf den Bergen in Saalbach Hinterglemm  - ob mit oder ohne Bike - unterwegs zu sein.


Interview mit Sabine Enzinger: "Draußen ist alles besser"

Peter Zeitlhofer

Sabine Enzinger liebt und lebt das Biken. Ihr Spielplatz: Die Natur, die Berge Saalfelden Leogangs – und der dortige Bikepark. Gemeinsam mit dem Team ihrer Bikeschule gibt sie seit über zehn Jahren ihre eigene Leidenschaft an angehende Biker jeden Alters weiter. Ein geruhsames Gespräch mit einer Frau, die sonst nur Vollgas gibt. 

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Sabine Enzinger ist unter anderem Bike Park & Freeride Guide, staatlich geprüfte Snowboardlehrerin und Geschäftsführerin der Bikeschule elements Outdoor Sports in ihrer Heimat Saalfelden Leogang. Saalfelden Leogang gilt als Europas Nr. 1 in Sachen Biken und Downhill. http://www.saalfelden-leogang.com  

Sabine, kaum jemand lebt den Bike-Lifestyle so sehr wie du. Was treibt dich an?

Ich will draußen in der Natur sein. Immer schon. Ich brauche den Speed, das Adrenalin. Den Wind um die Ohren, das ist mein Lebenselixier. In meinen ‚wilden Jahren‘ bin ich sehr intensiv Snowboard-Crossrennen gefahren. Im Sommer brauchte ich dafür einen Ausgleich.

Du hast aus der Not eine Tugend gemacht, weil im Sommer kein Schnee liegt?

Ich war beruflich in der ganzen Welt unterwegs und bin überall mit dem Bike durch die Gegend gefahren. Bis ich dann im Engadin den ersten Bikepark gesehen und mein Herz verloren habe. Als 2001 der Bikepark in Leogang eröffnet wurde, habe ich zuerst begonnen, hier als Tourenführerin zu arbeiten. 2008 habe ich meine Bikeschule gegründet. 

Wie geht es einem Anfänger, der zum ersten Mal im Bike-Sattel sitzt?

Dazu gibt es eine schöne Geschichte. Ein etwa 65-jähriger Mann hat sich zum "Basic-Bike Park Kurs" angemeldet und war dann aufgrund von wirklich schlechtem Wetter kurz davor, wieder zu gehen. Aber er ist geblieben. Nach dem Workshop kam er verdreckt aus dem Park zurück und erzählte, dass er noch nie in seinem ganzen Leben so viel Spaß beim Spielen im Matsch gehabt hätte. Rund drei Viertel aller Anfänger bleiben nach dem ersten Probieren auch dabei. 

Gibt’s zu Beginn Aha-Momente?

Dass der Speed nicht Feind, sondern Freund ist. Mit mehr Geschwindigkeit kommt man besser durch jede Kurve, trotzdem muss der Kopf erst einmal mitspielen. 

In welchem Alter sollte man denn beginnen?

Zu früh oder zu spät gibt es nicht. Kinder, die Outdoorsport machen, entwickeln sich geistig anders – besser. Dazu kommen Balance und Koordination. 

Welche Rolle spielt die Natur auf einer Biketour?

Der Wald ist für mich schon immer einer der wichtigsten und wertvollsten Rückzugs- und Erholungsorte. Als Kind bin ich mit meiner Oma zum Höhlensuchen gegangen, heute suche ich eher Schwammerl. In unseren Kursen kommt dem Naturerlebnis eine enorm hohe Wertigkeit zu. Sei es, dass wir uns im Sommer bei 30 Grad die Schuhe ausziehen und die Füße in einen Gebirgsbach halten.  Fantastisch ist auch der Dunst nach einem Sommergewitter. Das ist so viel besser, als alles, was man drinnen machen kann. 

Wie sieht es denn mit dem Thema Sicherheit aus?

Jeder Sport birgt ein gewisses Risiko. Auch das Biken, so ehrlich muss man sein. Umso wichtiger, dass die Ausrüstung hundertprozentig passt, man sich seines eigenen Levels bewusst ist und es nicht übertreibt. Und es gibt unumstößliche Verhaltensregeln. Auch im Umgang mit der Umwelt. Man fährt nicht durch einen Jungwald oder erschreckt absichtlich wild lebende Tiere. Die Natur, die wir hier zur Verfügung haben, ist wahnsinnig wertvoll und jeder ist mitverantwortlich, dass das so bleibt.

SalzburgerLand Tourismus - Heiko Mandl am 15.04.2019