Auf der Alpe Cimbra von Folgaria, Lavarone und Lusérn Auf der Alpe Cimbra von Folgaria, Lavarone und Lusérn Auf der Alpe Cimbra von Folgaria, Lavarone und Lusérn

Trentino: Alpe Cimbra

Auf der Alpe Cimbra von Folgaria, Lavarone und Lusérn

  • Gitta Beimfohr
 • Publiziert vor 6 Jahren

Die bestens beschilderten Mountainbike-Routen der "100 Kilometri dei Forti" verknüpfen Relikte des Ersten Weltkriegs mit den schönsten Aussichtspunkten der Region und sind im Herbst besonders schön.

Man darf es eigentlich nicht. Doch wenn die reifen Zwetschgen im Valsugana nun mal so direkt neben dem Radweg baumeln, dann greift die Hand schon mal reflexartig zu. Das süß-saftige Fleisch zergeht fast auf der Zunge, so reif sind die Früchte. Scheinbar haben die Bauern gerade alle Hände voll mit der Traubenernte zu tun. Schon seit einigen Touren-Kilometern duftet es wie in einer Kellerei. Um die Zwetschgen kümmern sich dagegen bereits die Wespen. Daher hat sicher niemand etwas dagegen, wenn wir noch mal zugreifen.

Trentino: Alpe Cimbra

8 Bilder

Mountainbiken auf der Alpe Cimbra von Folgaria, Lavarone und Lusérn.

Geschichtsträchtig: die Trails des Altopiano

Wegen der Erntezeit kommen Mountainbiker eigentlich weniger in diese südöstliche Ecke des Trentinos. Wer hierher kommt, hat die geschichtsträchtigen Trails von Folgaria, Lavarone und Luserna im Visier. Denn hier auf den strategisch wichtigen Hochebenen fiel im Mai 1915 der erste Schuss des Gebirgskrieges. Südlich von Caldonazzo, gleich hinter den Zwetschgen-Bäumen, türmt sich eine knapp 1000 Meter hohe Felswand. Und dort oben auf der Wand thronen die Hochebenen, das Altopiano. Doch wie da hoch kommen? Auf den ersten Blick gibt es dort keinen Weg hinauf. Man muss schon eine Weile mit zugekniffenen Augen in die Wand starren, bis man doch das Zickzack eines Straßenverlaufs erkennt: der berühmte Kaiserjägerweg. Fast übereinander stapeln sich seine Serpentinen den senkrechten Fels hinauf. Die österreichischen Truppen hatten diesen abenteuerlichen Weg angelegt, um richtig schweres Kriegsmaterial zur Front hinauf zu karren. Und diese verlief quer über die Hochebenen von Folgaria, Lavarone und Luserna. Dort, wo heute noch die alten Forts von den blutigen Gefechten erzählen. Einige der historischen Gemäuer wurden inzwischen zu Museen umgebaut.

Der Kaiserjägerweg ist heute zwar komplett asphaltiert und windet sich unten noch als zweispurige Fahrbahn bergauf, doch bald zieht sich die Trasse im Fels einspurig zusammen, duckt sich unter Felsvorsprüngen und fädelt in zwei kurze Tunnels ein. Nach zehn Kilometern und knapp 800 Höhenmetern ist schließlich der höchste Punkt erreicht. Die Augen schweifen gen Norden weit über das breite Valsugana und den Lago di Caldonazzo bis zum dahinter liegenden Lago di Levico. Doch Mountainbiker zweigen nun gen Süden in den Wald ab. Auf teils schmal eingewachsenen Schotterstraßen und alten Militärpfaden geht es nun weiter auf die Hochebene. Aber von eben und flach kann nicht die Rede sein. Zwischen 1000 und maximal 2000 Metern Höhe geht es im ständigen Auf und Ab dahin und kostet Körner.

Die Hochebenen sind alles andere als eben oder flach. Auf den Militärstraßen geht es ständig bergauf und bergab.

Holzschilder übernehmen nun die Wegweisung Richtung Cima Vezzena: Es geht weiter auf Schotter bergauf. Manchmal fehlen auch Schilder, dann weiß aber das GPS-Gerät weiter. Das Gestein wird gröber, Rampen türmen sich auf. Die letzten 200 Höhenmeter zum Gipfel des Vezzena ziehen noch mal richtig in den Beinen. Doch oben angekommen, weiß man wieder warum man sich das angetan hat. Der Blick reicht nun sogar bis in die Dolomiten. Wieder zurück am Pizzo Alto geht es nun weiter auf Karrenwegen über die Hochebene. Dabei blitzen auch immer wieder die Wegweiser-Pfeile der Transalp Challenge im Wald auf. Die Route Richtung Carbonare war schon öfter als Rennstrecke ausgeschrieben. Unterwegs hangelt man sich durch die Skiorte, die jetzt im Sommer, ihre verdiente Ruhe haben. Nur in Bertoldi auf der Lavarone-Hochebene herrscht reger Betrieb am Sessellift. Die italienische Downhill- und Freeride-Szene hat sich hier einen Spielplatz mit drei Abfahrtsstrecken geschliffen und gehämmert. Den Park sehen wir uns aber morgen an. Auf uns wartet jetzt noch die Trailabfahrt auf dem Sentiero della Pace ins Valsugana hinunter!

  • Interview:  Peter Schlickenrieder, ehemaliger Skilangläufer, Olympia-Teilnehmer und Trentino-Kenner 100 Kilometri dei Forti – welche der drei Runden gefällt dir am besten und warum? Mir gefällt tatsächlich die kleinste Runde auf der Hochebene von Luserna am besten, weil man sozusagen auf "bayerischen Pfaden" wandelt. In Luserna lebt noch heute die bayerische Ursprache (Zimbrisch), die von Auswanderern aus Benediktbeuern im 11./12. Jahrhundert sozusagen als "Mitbringsel" hier manifestiert wurde. Wer tiefer in die Geschichte eintauchen will, sollte unbedingt das Dokumentationszentrum von Herrn Nicolussi (freier Eintritt, Infos:  www.luserna.it ) besuchen. Neben dem kulturhistorischen Aspekt ist es einfach genial – ohne viele Höhenmeter absolvieren zu müssen – einen grandiosen Ausblick entlang der Grenzen der Hochebene genießen zu können .
  • Warst du schon mal im Bikepark von Lavarone? Wie schwierig sind die Strecken? Ja, einmal war ich schon dort. Es gibt verschiedene Strecken von easy bis anspruchsvoll. Der gesamte Downhillberg ist mit Sessellift erschlossen, aber nicht so steil wie die anderen Parks im Trentino. Nahezu jedes größere Hindernis kann auf einer einfachen Variante umfahren werden. Also zusammenfassend gesagt: optimaler Park, um den Einstieg zu wagen und sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Peter Schlickenrieder: Der Ex-Skilangläufer und Olympia-Teilnehmer, Unternehmer und Abenteurer ist ein ausgewiesener Trentino-Kenner.

"100 Kilometri dei Forti" – Top-Tour über die Hochebenen

Bereit für eine große Runde? Auf den "100 Kilometri dei Forti" warten lange Anstiege, schnelle Abfahrten, entspannte Abschnitte und dann wieder harte Anstiege und spannende Abfahrten... Keine Frage die 100 Kilometri dei Forti ist eine der spektakulärsten Mountainbike-Runden im südlichen Trentino. Vor allem weil sie sich an der ehemaligen Frontlinie des Ersten Weltkrieges entlang hangelt.

Die durchgehend beschilderte Mountainbike-Route "100 Kilometri dei Forti" durch die Zimbrischen Alpen führt über insgesamt 104 km und 2700 hm über die drei Hochebenen von Folgaria, Lavarone und Luserna und ist auch für gut trainierte Biker eine echte Herausforderung. Wer es lieber etwas ruhiger angehen lässt, der kann sich die Tour in drei verschiedene Rundkurse einteilen: Die Folgaria-, die Lavarone- und die Luserna-Runde. Wobei die Folgaria-Tour eindeutig die schwierigste ist. Bereit für diese neue Herausforderung?


Mountainbike-Runde über die Hochebene von Folgaria

Startpunkt ist der Marktplatz von Folgaria auf 1168 Meter Höhe. Gen Westen führt ein Weg etwa 400 Meter lang den Berg hinauf, am Fußballfeld vorbei bis nach Costa. Dort die Landstraße SP350 überqueren und von Negheli (1250 m) weiter bergauf Richtung Maso Spilzi und weiter zum Passo Sommo (1343 m). Von dort geht es weiter durch die kleinen Gemeinden Perpruneri und Tezzeli. Dann Richtung San Sebastiano abbiegen. Dort bergab und bald an "Maso dei Morganti" vorbei bis nach Carbonare (1076 m). An der Kreuzung zwischen den Straßen SP349-SP350 links abbiegen in eine kleine Schotterstraße, die zur Malga Elbele und zur kleinen Gemeinde von Virti führt. Hier unterquert man das Virti-Portal und fährt nun immer in Richtung der ehemaligen  österreichisch-ungarischen Kommandozentrale.

Vor dem Krieg gehörte die Region zu Österreich-Ungarn. Noch zu Friedenszeiten haben die Kaiserjäger die unzähligen Forts auf der Hochebene errichtet. Viele sind heute nur noch Ruinen (Foto), das Fort Belvedere beherbert heute ein Museum.

Nach der Überquerung der Landstraße (SP) folgt man der alten Lanzino-Straße bis zum Monte Rust hinauf. Nach 1,7 Kilometern und 80 Höhenmetern erreicht man das österreich-ungarische Observatorium (1282 m). Dann geht’s zum Lavarone See hinunter und durch Prà di Sopra bis nach Carbonare. Dort folgt man nun kurz der SP350, bis rechts die Schotterstraße zur Spèr-Brücke abzweigt (1070 m). Immer entlang des Flüsschens Astico. Bald geht es an der Malga Clama vorbei und weiter auf einem langen, schmalen Pfad an der Malga Grimmen vorbei bis zur Malga Seconde Poste (4,7 km, 330 hm). Weiter zum Fort Cherle (1445 m). Dahinter überquert man die SP 142 von Fiorentini und folgt der langen Forststraße im Val Fredda bis zu den Almwiesen der Malga Vall’ Orsara (1480 m). Dort in die Camini-Straße abbiegen und dieser bis zum Fort Sommo Alto folgen (1613 m). Von hier bis zur Kreuzung Camini, Passo Coe (1599 m) und weiter bergauf zum Dosso delle Somme (1570 m). Auf der langen Straße nach Martinella hinunter und weiter bergab durch Roccolo (1287 m), Richtung Serrada. Dann geht es durch die Wälder von Mezzaselva, die Gemeinde Francolini, das Ecken-Biotop und an der Kapelle Madonna delle Grazie vorbei immer bergab. Schließlich rollt man von Osten wieder nach Folgaria ein.

Streckenlänge

52,7 km

Höhenmeter

1487 hm

Fahrzeit

5 Stunden

Schwierigkeit

SCHWER


Mountainbike-Runde über die Hochebene von Lavarone

Im Gegensatz zur Folgaria-Runde ist diese Tour sanfter, kürzer und nicht so bergig. Ideal für geübte Biker. Lavarone wird auch die Freud’sche Hochebene genannt, denn am Lavarone See verbrachte Sigmund Freud, der Vater der Psychoanalyse, oft seine Sommerferien. Gleichzeitig ist Lavarone aber auch für sein Fort Belvedere Gschwent bekannt. Das ehemalige Fort ist heute ein Museum mit vielen Bildern und Erzählungen von den Soldaten im Ersten Weltkrieg.

Abends oder im Herbst ist die Stimmung auf dem Altopiano am schönsten.

Startpunkt ist der Marktplatz von Chiesa (1171 m). Von hier aus folgt man der alten Militärstraße in kleine Dorf Albertini. Dort passiert man den Brunnen rechts und folgt der Schotterstraße Richtung Stengheli bergauf. Kurz nach einem alten Bauernhof quert man die Landstraße SP349 und weiter bis nach Stengheli. Von dort folgt man nun der Beschilderung "Lavarone Trekking" und folgt dem Weg bis Bertoldi (1200 m). Nächstes Ziel ist der Ort Slaghenaufi, gleich neben einem österreichischen Soldatenfriedhof. Weitere 1,5 Kilometer bergauf zur Hochebene von Tablat. Hier durchquert man die Almwiesen und Skihänge und folgt schließlich der Schotterstraße, die zur Malga Laghetto hinunter führt. Kurz vor der Hütte nahe Antal zweigt man rechts in einen Maultierpfad ein. Dieser mündet in die Straße SP349. Für 250 Meter folgt man der Passo Cost-Straße, dann geht es links in die Camini-Forststraße bergab bis zum Forte Belvedere-Gschwent (1177 m). Hier geht’s auf der Asphaltstraße durch die Dörfer Oseli, Birti und Lenzi bis schließlich Masi di Sotto (1106 m) erreicht ist. Dieser Teil der Route verläuft auf Steinplatten "stoan platten", wie sie die deutsch-zimbrischen Siedler damals verwendet haben.

Weiter geht’s Richtung Süden, bis man am Lavarone See (1100 m) herauskommt. Die Tour führt um den See herum zum südlichen Ufer, wo eine Schotterstraße erst nach Prà di Sopra führt und über Carbonare weiter zum Sole Neve-Campingplatz. Dort fädelt man in die Landstraße SP349 ein und folgen ihr bis zum Abzweig Richtung Malga Elbele und Virti. Nach dem Torbogen von Virti weiter Richtung Dorfzentrum bis zum österreich-ungarischen Kommandositz. Dort wieder bergauf zur SP 349, diese überqueren und weiter auf der alten Lanzino-Straße und später auf einer Schotterstraße bergauf kurbeln zu Gipfel des Monte Rust (1282 m). Hier thront das österreichische Observatorium. Von hier oben auf einem Panorama-Pfad zur Via Roma hinunter, die zum Marktplatz von Chiesa zurück führt.

Streckenlänge

23,4 km

Höhenmeter

622 hm

Fahrzeit

2 Stunden

Schwierigkeit

MITTEL


Mountainbike-Runde über die Hochebene von Luserna

Die Tour über die Luserna-Hochebene ist lang und führt über herausfordernde Trails. Sie führt durch den Wald von Tannbolt und im Auf und Ab zum höchsten Punkt des Val d’ Assa, das die Grenze zwischen Trentino und Venezien markiert. Unterwegs passiert man tolle Panorama-Plätze und Stellungen aus dem Ersten Weltkrieg. Eine weitere Besonderheit dieser Tour ist: Sie führt in die Region "Lont von Cimbarn", wie Luserna einst hieß. Die Stadt ist für seine sprachliche Besonderheit und ethnische Minderheit bekannt. Selbst heute wird hier noch Zimbrisch gesprochen, ein alter deutscher Dialekt, den die Siedler im 13. Jahrhundert eingeführt haben.

Startpunkt ist der Marktplatz von Lusern (1333 m). Von hier aus geht’s in die Castellani-Allee. Hinter der Stadt nimmt man die kleine Straße rechts, die zu den Terrassenhängen hinunter führt. Nahe des Reinigers geht es bergauf Richtung Tezze und dort auf dem Pfad nach Masetti (1156 m). Dann auf der Asphaltstraße zur Malga Laghetto, ein Alm, die berühmt ist für ihre "Avez del Prinzep", die höchsten Tannenbäume Europas. Von der Malga geht es hinüber zur Landstraße SP349. Diese überqueren und nun dem kernigen Pfad bergauf folgen nach Tablat (1350 m). Am Gipfel zweigt man nach rechts ab und nimmt die Straße nach Spiazzo Alto (1380 m). Nach Überquerung der Menador-Straße folgt man dem Pfad entlang der Straße bis Seghetta. Dann folgt ein langer Anstieg (3,2 km) nach Spiazzo della Volpe und Ponte Alto (1460 m). Dort folgt man der gepflasterten Straße und lässt links das Fort Busa Verle liegen. Weiter Richtung Passo Vezzena (1402 m) und biegt dort oben rechts in die SP349 ein.

Es sind auch noch Teilabschnitte des Original-Kaiserjägerwegs erhalten. Die sind im oberen Bereich deutlich ruppiger als die asphaltierte Straße.

Nach 800 Metern klettert man links die Forststraße bergan. Es ist der härteste Anstieg der Runde und führt zum Monte Cucco (1582 m) hinauf. Oben nimmt man den Karrenweg zur Malga Costalta und durchquert die Almwiesen der Malga Millegrobbe di Sopra (1430 m) nahe der Malga Basson immer Richtung Vezzana. Dann folgt man für etwa 400 Meter einem Karrenweg und biegt dann rechts ab. Jetzt auf dem langen Abfahrtstrail von Bisele hinunter. Bis zur ersten Kreuzung (1410 m). Hier nun auf den Pfad Richtung Malga Campo abbiegen und an der Hütte selbst in den Anstieg zum Fort Campo Luserna (1549 m) hinauf. Ist das Fort erreicht, geht es auf der Forststraße zur Malga Millegrobbe di Sotto (1424 m) hinunter, wo die Route auf die SP9 mündet. Der Straße kurz folgen, dann links in die Straße "Fratelle" abbiegen. Dieser einfach folgen bis Luserna.

Streckenlänge

39,2 km

Höhenmeter

1097 hm

Fahrzeit

3,5 Stunden

Schwierigkeit

MITTEL-SCHWER

Infos Alpe Cimbra


Mountainbike-Routen

Das Altopiano wird im Norden durch den steilen Abbruch ins Valsugana begrenzt und im Süden durch einen steilen Hang in die venezianische Tiefebene. Die letzte Bastion vor der Poebene – das machte die Hochebene im Ersten Weltkrieg zum strategisch wichtigen Gebiet. Im Westen grenzt das Gebiet an den Pasubio und im Osten wird die Hochebene durch das Brenta-Tal vom Monte Grappa getrennt.

Die Hauptrouten für Mountainbiker sind auf der gesamten Hochebene bestens ausgeschildert. Sie verknüpfen die vielen Relikte aus dem Ersten Weltkrieg mit den aussichtsreichsten Gipfeln der Region. Wer vor allem auf der Suche nach Trails ist, muss von den Hauptrouten abzweigen. Am besten mit gut bearbeiteten GPS-Tracks, denn das Wegenetz der alten Maultierpfade ist feinverzweigt und führt oft durch dichten Wald, sodass eine Orientierung schwierig werden kann.

Alpenüberquerer klettern meist aus dem Valsugana auf dem spektakulären Kaiserjägerweg aufs Altopiano. Wer Tagestouren in der Region fahren möchte, steuert besser die drei Hauptorte der Trentiner Hochebene an: Folgaria, Lavarone oder Luserna. Hier starten auch jeweils die Rundtouren der "Cento Kilometri dei Forti".


Anreise

Von München  auf der Brenner-Autobahn bis zur Ausfahrt "Trento Sud". Dann weiter über die SS12 und die SS350 nach Folgaria (Entfernung von München: 367 km, Fahrzeit: 3:45 Std.)


Bikeshops

Die wenigen kleinen Shops sind auf Rennrad- und Hardtail-Fahrer eingestellt. Ersatzmaterial daher unbedingt mitbringen.


Beste Tourenzeit

Bedingt durch die südliche Sonne beginnt hier die Saison schon ab März. Doch bis auch die obersten Gipfel schneefrei sind, kann es schon mal Mai werden. Im Juli/August kann es jedoch zu heiß zum Biken werden. Gerade in den oberen Regionen, die der Sonne gnadenlos ausgesetzt sind. Doch gerade im Herbst (bis November) bikt es sich hier am schönsten. Dann sind Luft und Aussicht besonders klar.


Events

1000Grobbe Bike Challenge in Lavarone, Termin 10./11./12. Juni 2016, Info und Anmeldung: www.1000grobbe.it


Karten

Tabacco-Karte 057 "Levico-Altopiani di Folgaria Lavarone e Luserna" (1:25000), Preis: 10,80 Euro. Interaktive  3D-Reality-Card der Region Alpe Cimbra , die mit der entsprechenden App und geeigneter Hardware angesehen werden kann


Touren-Literatur

"Dynamite-Trails – mit dem Mountainbike auf den Militärstraßen des Ersten Weltkriegs", mit 34 Touren inkl. Karten und GPS-Daten von Ralf Glaser, Preis: 29,80 Euro, Info: www.dynamite-trails.de


Bikepark

Im Skiort Bertoldi gibt es einen Bikepark mit Lift, Leihbikes und drei Abfahrtsvarianten der Kategorien Downhill und Freeride. Länge der Abfahrten: zwei Kilometer. Info: www.bikeparklavarone.it


Unterkünfte

Die Hochebene ist touristisch sehr gut erschlossen. In den vielen kleinen Ortschaften gibt es vom Campingplatz bis zum Vier-Sterne-Hotel Unterkünfte aller Preiskategorien.


Kultur-Tipp

Im Fort Belvedere nahe der Ortschaft Oseli unbedingt einen Besichtigungsstopp einlegen. Das alte restaurierte Fort wurde zu einem Museum umgebaut. Darin gibt es unter anderem spannende Fotos und Schriften aus dem Krieg zu sehen. fortebelvedere.org

Weitere Mountainbike-Touren und GPS-Daten im Valsugana finden Sie unter www.trails.de


Alle weiteren Infos zur Region gibt's auf der Webseite: 

www.alpecimbra.it

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