Für Biker ist die 400 Kilometer lange Via dei Monti Liguri in Norditalien noch ein Mysterium. Soldaten legten die exponierten Pfade einst an. Sie ahnten nicht, dass Biker das Geheimnis des Kammpfades in den Alpi Maritime einst lüften würden.

  • Tatsächlich scheint der Pfad die vertikale Felswand zu durchqueren. Er zieht sich wie eine überdimensionale Narbe über den Stein.
  • Der erste Tag ist ein Forstwegmassaker: Wir verzweifeln fast an unserem ungestillten Trail-Durst. Am Abend hilft nur kühles Bier.
  • Die Landkarte sieht aus, als hätte hier ein vierjähriges Kind seine Malkunst auf eine Serviette geschmiert. Wir können nur erahnen, ob der Weg fahrbar ist.
  • Was geschieht hier? Die Reifen rutschen jetzt auf Sandstein, Staub wirbelt, die Bremsen quietschen. Die Abfahrt weiter zum Rifugio Cardelle ist furios und schnell, verdammt schnell – ein Rausch!
  • Was uns am meisten Angst macht, ist die Tatsache, dass wir überhaupt nicht wissen, was uns erwartet. Es ist die Angst vor dem Ungewissen, vor den Folgen unserer Schnapsidee.
  • Der letzte Tag, die spannendste Herausforderung: die Entmystifizierung der Via dei Monti Liguri.
  • Fotograf Dan Milner: Der Brite gewöhnt sich langsam an Alpenanstiege.