Während die meisten Alpentäler Lift- und Flowtrail-Angebote aus dem Boden stampfen, schildert das Val di Non im Norden des Trentinos lieber eine kernige Vier-Tages-Tour aus. Auf dem Programm stehen steile Anstiege und unbehandelte Natur-Trails zwischen Gampenpass, Mendelkamm und Brenta. 

  • Blick über den Mendelkamm, den äußersten Rand des Val di Nons. Einen Schritt weiter, und man schlägt unten in Südtirol auf.
  • Gleich hinterm Gampenpass muss man das Bike 150 Höhenmeter tragen. 
  • Ob die nächsten zwei Kilometer Trail zur Till-Hütte fahrbar sind, hängt von der Fahrtechnik ab. 
  • Rampe Richtung Mendelpass. Oben wartet aber ein toller Flowtrail.
  • Unsere liebe Frau im Walde: Dieser kleine Ort mit Wallfahrtskirche liegt ganz im Norden des Nonstals und gehört schon zu Südtirol. Daher fragt uns die Bedienung im Biergarten auch auf Deutsch, ob wir selbst gemachte Kartoffelchips möchten.
  • Pfade, die nicht mal die Landkarte verraten will: Der Mendelkamm streckt sich vom Gantkofel bis hinters Graunerjoch. 30 Kilometer mit Gipfelerlebnissen, 360-Grad-Panoramen und versteckten Pilzsucher-Pfaden. Bergauf wird’s wieder steil, bergab aber wartet Flow pur.
  • Gantkofel: Dort, wo das Val di Non plötzlich abbricht, blickt man übers Etschtal und die erste Reihe Dolomiten-Zähne. Hier mit Schlern und Seiseralm. Nur am 2116 Meter hohen Monte Roen (Tag drei) wird die Aussicht noch besser.
  • Idyllischer See mit 1a-Kuchenadresse. An der Felixer Alm ist die Einkehr Pflicht.
  • Die Abfahrt vom Mendelpass am Castel Thun vorbei. Der Trail-reiche Hochgebirgsteil der Runde liegt hinter uns. Die letzte Etappe quert die östlichsten Brenta-Flanken.
  • Italien: Val di Non Bike-Trails