Vor 100 Jahren erklärte Italien Österreich den Krieg. Hundertausende starben an der Front. Was geblieben ist, sind die Versorgungspfade der einstigen Gegner. Heute ein schier unendliches Trail-Geflecht inmitten der Traumkulisse der Dolomiten.

  • Die Drei Zinnen waren schon immer umkämpft. Im Krieg stürmten die Italiener mit Artilleriefeuer das Plateau vor den Felszähnen und machten die Drei--Zinnen-Hütte dem Erdboden gleich. Heute haben Wanderer das Gebiet in ihrer Hand. Doch es gibt eine Tour, die auch für Biker erlaubt ist!
  • Col Margherita: Das Aussichts­plateau liegt über dem Val di Fassa auf 2508 Metern Höhe. Von hier aus schweift der Blick in die Runde über die Pale di San Martino, die Civetta und die Marmolada. Kein Wunder, dass der Col Margherita auch im Krieg ein strategisch wichtiger Punkt war. 
  • Sella Ronda: In der Sella-Gruppe selbst wurde nicht gekämpft. Die Felsbastion galt eher als Nachschubstation für die nur zehn Kilometer entfernte Front am Col di Lana. Die Straße zum Grödner­joch und mehrere Seilbahnen stammen aus dieser Zeit. Das Highlight für Mountainbiker heute: die Sella Ronda mit Liftunterstützung.
  • Drei Zinnen: Zur Büllelejoch-Hütte
  • Marmolada: zur Porta Vescovo
  • Cinque Torri
  • Fanes - Vigil
  • Forcella Ambrizzola
  • Strudelkopf - Dürrensteinhütte
  • Fanesgruppe – Der "Gran Canyon" in den Dolomiten. In keinem anderen Tal kommt man den bleichen Bergen näher als im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Die Kreuzkofelumrundung ist allerdings ein echter Marathon.