Der Gavia-Pass ist Santa Caterinas ganzer Stolz. Doch abseits der legendären Giro-d’Italia-Kehren tut sich eine wahre Pracht für versierte Hochgebirgs-Biker auf.

  • Der Gavia-Pass ist der ganze Stolz des kleinen Örtchens Santa Caterina. Doch abseits der Giro-d'Italia-Kehren tut sich eine wahre Pracht für versierte Hochgebirgs-Biker auf.
  • Die Berge hinter dem Passo Gavia waren im Ersten Weltkrieg die zweite Verteidigungslinie der Italiener. Praktisch alle Trails dort gehen auf den Gebirgskrieg zurück. Sie wurden mit großem Aufwand wieder authentisch hergerichtet.
  • Viele Einkehrmöglichkeiten finden sich auf den Santa-CaterinaTouren nicht. Aber dafür sind die vorhandenen Hütten umso uriger. So wie hier die Baite dell’Ables, die direkt auf der Trail-Querung Richtung Confinale-Abfahrt liegt (siehe Tour 3).
  • Highlight von Tour 1 ist die Trail-Querung über den Laghetto dell’Alpe. Hier wurden alte Militär-Trails wieder aufgehübscht.  
  • Die Hängebrücken unterhalb des Forni-Gletschers.
  • Trail-Sharing: Die besten Bike-Routen sind ausgeschildert.  
  • Vom Rifugio Branca geht’s direkt auf einem Trail weiter. 
  • Hochgebirge hat auch immer was mit Schieben oder Tragen zu tun.
  • Die Bilder täuschen ein bisschen. Es gibt zwar flowige Abschnitte, aber stets im Wechsel mit verblockten S2- oder sogar S3-Passagen. Echte Hochgebirgs-Trails eben.
  • Der Spaziergang zum Forni-Gletscher wird leider jedes Jahr ein bisschen länger.
  • Gels und Riegel müssen in den Rucksack, weil es in der Region nicht viele Einkehrstationen gibt. Auf den Hütten selbst stehen dann eher deftige Gerichte auf der Tafel.
  • Die Touren ziehen durch eine karge Hochgebirgslandschaft, die vom Schmelzwasser der Gletscher geformt wurde. Unter dem Passo Gavia haben sich die Wasser zum Beispiel einen Weg durch den Felsen gebohrt: die Ponte di Pietra. Für Biker eine Brücke, von der man nicht abrutschen sollte.