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„Huamspiel“: 3-wöchige MTB-Tour durch Südtirol

Trans-Südtirol: vom Pustertal ins Vinschgau

Gitta Beimfohr am 05.10.2020

Auch Weltenbummler David Niederkofler und Greta Weithaler waren im Corona-Jahr auf heimische MTB-Trails angewiesen. Allerdings heißt ihre Heimat Südtirol: 21 Etappen mit jeder Menge Bike-Highlights.

Da hat man gefühlt schon die halbe Welt bereist, aber die eigene Heimat kennt man kaum – als deutscher Biker kennt man das Gefühl gut. Aber, dass es selbst einem Südtiroler so gehen könnte, verwundert dann doch. Genau das aber stellten die beiden Südtiroler Weltenbummler Greta Weithaler und David Niederkofler fest, als sie im Corona-Frühjahr notgedrungen über der Karte ihrer Heimat saßen. Strudelkopf, Speikboden, Fanestal – klar, alles markante Bike-Spots, aber selbst oben waren beide noch nicht. Schnell waren alle Orte, die sie schon immer mal selbst erlebt haben wollten, markiert und möglichst Trail-haltig zu einer Route vom Pustertal bis ins Vinschgau miteinander verbunden. Nur, wie das eben so ist, wenn man mit großem Hunger einkaufen geht: am Ende lag ein Berg von 1000 Kilomtern und 32000 Höhenmetern im Wagen. Ein Kürzen der Strecke kam für beide nicht infrage. Dann lieber auf 21 Tagesetappen ausdehnen.

 

Die komplette Geschichte zur Tour lesen Sie in BIKE 11/20 – ab 6. Oktober im Handel. Dazu gibt's Infos zur Route und die GPS-Daten der einzelnen Touren. Mit dieser Fotostrecke bekommen Sie einen kleinen Vorgeschmack:

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Der August war vielleicht nicht der beste Monat für dieses Unternehmen: Die ohnehin steilen Anstiege bäumten sich bei 34 Grad im Schatten nur noch mehr auf. Auch Wanderer waren viele unterwegs, aber die gaben David zum Teil sogar Schiebehilfe.

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Die Dolomiten waren mit Sonnenklarspitze, Strudelkopf, Kronplatz, Fanestal und Sella-Stock ein landschaftlicher Traum – aber fast jeden Abend schlug ein Gewitter zu.

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Davids Hausrevier: die Sextener Dolomiten – und trotzdem zog es ihn immer eher in den Himalaya.

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„Alles passiert aus einem Grund“ – Davids Lebensmotto half über so manche Durststrecke auf der Tour hinweg. Auch wenn sich der Himmel gerade so richtig über ihm ausgeschüttet hatte.

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Gretas Instagram-Follower durften im August jeden Tag live dabei sein.

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Greta schleppte nicht nur ihr Gepäck, sondern auch ihre Fotoausrüstung mit und gönnte sich daher ein E-MTB. So saß sie manchmal schon in der Hütte, bis David den Gipfel erreichte.

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Wie wahnsinnig gut eine heiße Suppe tun kann, weiß man erst, wenn einen zuvor Regen und Hagel zur Sillianer Hütte hinauf gepeitscht haben.

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Auf dem Weg zum Kronplatz stellt sich erst noch die Giro d'italia-Legende Furkelpass in den Weg.

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Wenn Regen und Graupel abgezogen sind, ist die Dolomiten-Welt rund um die Sillianer Hütte schon wieder mehr als in Ordnung.

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Für Greta ein „Huamspiel“, für David das erste Mal: der Tibet-Trail am Stilfserjoch.

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Früh morgens pfeift auch im August ein beißender Wind um die Schaubachhütte. Aber auf den restlichen 400 Höhenmetern zum Madritschjoch wird einem auch schnell wieder warm.

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Der Weg zum 3123 Meter hohen Madritschjoch ist gemein lang und wahnsinnig zäh. Vor allem, wenn man schon zweieinhalb Wochen im Sattel sitzt.

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Mit Greta und David schaffte es auch die Morgensonne gerade aufs Madritschjoch.

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Je mehr Gepäck man am Bike verstauen kann, desto weniger Verspannungen und Sitzprobleme. Das merkt man auf Touren, die länger als fünf Tage dauern, relativ schnell.

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Akribisch geplant, GPS-Track immer am Mann – aber ganz ohne Verfahrer hat es trotzdem nicht geklappt.

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Andere leisten sich einen Shuttle, aber David bestand darauf, die heiligen Kehren zum Stilfserjoch hinauf selbst zu treten. Gut, er war ja noch nie hier.

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Vorbei mit der Ruhe am Berg: Halligalli am Stilfserjoch.

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Gitta Beimfohr am 05.10.2020
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