Dolomiti Super Summer Gröden

Biken in Gröden

  • Dolomiti Superski
 • Publiziert vor 4 Jahren

Umrahmt von den Dolomitengipfeln Lang- und Plattkofel glänz die Bike-Region Gröden mit ihrer besonderen Höhenlage: 30 MTB-Strecken durchziehen das Grödnertal von 700 bis 2450 Meter Meereshöhe.


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Die Bike-Region Gröden/Seiser Alm präsentiert eine Reihe von Strecken für alle Ansprüche. Die Eigenheit dieser Bike-Region ist ihre besondere Höhenlage – die 30 Strecken befinden sich nämlich zwischen 700 und 2450 Metern.

Umrahmt von den Dolomitengipfeln Lang- und Plattkofel liegt eine der größten und schönsten Hochalmen Europas - hier verlaufen die Strecken meist auf Wald- und Wiesenwegen.

Um einen Einblick in die Vielfalt und Eigenheiten der zu befahrbaren Strecken im Bikeparadies Gröden/Seiser Alm zu erhalten, wurde die Internet-Seite www.mtb-dolomites.com online gestellt. Hier findet man Charakteristiken, Tourendaten, Roadbooks, Höhenprofile, GPS-Daten sowie weitere interessante und nützliche Infos zu den einzelnen Routen im Bikeparadies Gröden/Seiser Alm. Das Portal wurde äußerst bedienerfreundlich gestaltet und enthält wichtige Informationen zum Gebiet, den Mountainbike-Schulen, den Verleihstellen, sowie Angebote und Urlaubspakete.

Gröden, das Feriental im Herzen der Dolomiten – UNESCO Welterbe

Die Ortschaften St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein (nur insgesamt 8 km voneinander entfernt) bieten neben herrlicher Natur auch eine Fülle von abwechslungsreichen Angeboten rund um Sport, Tradition, Kunst und Kultur.
Als international renommiertes Ski- und Wandergebiet ist Gröden die Ferienregion für den trendbewussten, aktiven und sportlichen Urlaubsgast. Die ladinische Kultur ist durch die gesprochene Sprache, die Holzschnitzkunst und das gelebte Brauchtum fest in der Bevölkerung verankert. Gastfreundschaft und edle Kochkunst haben in Gröden eine jahrhundertlange Tradition, es lohnt sich diese kennen zu lernen! Auch für begeisterte Radsport Fans wird das "Reich der Bleichen Berge" immer beliebter. Neben einer prächtigen Kulisse bietet die Region um Gröden abwechslungsreiche Mountainbike-Touren, nicht nur für Profis. Es gibt Strecken für alle Ansprüche: Genießer, Aktiv-Sportler und Gipfelstürmer kommen voll auf ihre Kosten. Die Pässe der Dolomiten sind für Biker seit jeher eine große Herausforderung.

Ausgewählte MTB-Touren rund um Gröden



Mittelschwere Touren

SELLAJOCH & STEINERNE STADT

Das Sellajoch mit seinem umwerfenden Dolomitenpanorama und die Felstrümmer der steinernen Stadt am Fuße des Langkofels sind magische Anziehungspunkte für Skifahrer, Wanderer und Bergradler. Besonders intensiv erlebt dieses Ziel, wer es sich vom Grödner Tal aus mit eigener Muskelkraft erarbeitet hat. Die Auffahrt im oberen Teil kurz vor der steinernen Stadt ist ein Sahnestück, wenn auch kurzzeitig steil. Der Weg durch die steinerne Stadt bis zum Rifugio Comici bietet großen Fahrspaß auf den Trails direkt unterhalb des mächtigen Langkofels. Die passende Einkehr dazu bietet das Rifugio Comici, wo selbst Gourmets auf ihre Kosten kommen. Die lange und abwechslungsreiche Abfahrt zurück nach Wolkenstein rundet diese kurze, aber sehr lohnenswerte Tour ab.
Vom Tourismusverein in Wolkenstein kann man sich auf der sanft ansteigenden ehemaligen Bahntrasse perfekt warm fahren. Knapp 2,5 Kilometer folgt man dann der in der Saison stärker befahrenen Passstraße bis Plan de Gralba. Hier gibt es für Mountainbiker keine sinnvolle Alternative. Die weniger als 200 Höhenmeter sind aber schnell erledigt, und ab Plan de Gralba geht es nun merklich steiler bergauf immer Richtung Sellajoch. Erst verläuft der Weg auf einer Schotterstraße, wandelt sich dann aber im oberen Teil zu einem traumhaften schmalen Trail mit einigen engen Serpentinen. Hier finden sich bereits die unteren Ausläufer der steinernen Stadt. Für gute Fahrtechniker mit ausreichend Kondition ist das alles fahrbar. Wer absteigen möchte oder muss, genießt hier bereits den eindrucksvollen Blick auf den steil aufragenden Langkofel.
Ab dem Parkplatz der Gondel zur Langkofelscharte beginnt der nur noch leicht ansteigende Weg mitten durch die steinerne Stadt. Diesen Abschnitt teilt man in der Saison und an schönen Wochenenden sicherlich mit vielen anderen Wanderern und Bikern. Macht aber nichts, hier sollte man sowieso langsam fahren und die steinernen Zeitzeugen eines mehrere Jahrhunderte zurück liegenden Felssturzes vom Langkofel in ihren vielfältigen Formen bestaunen.
Die folgende Abfahrt beginnt mit einem Supertrail im Schatten des Langkofels. So könnte es weitergehen, aber mit dem Rifugio Comici liegt eineinhalb Kilometer weiter eine Einkehrstation am Wegesrand, an der Biker schlecht vorbeifahren können. Man mag es kaum glauben, aber auf dieser herrlich gelegenen Berghütte kann man hervorragend essen. Woher der Wirt den frischen Fisch bezieht, für den er unter anderem berühmt ist, bleibt sein Geheimnis. Jedenfalls können sich Feinschmecker hier nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen.
Gut, dass es auf dem restlichen Weg bis Wolkenstein nun fast nur noch bergab geht, denn der volle Bauch schiebt mit Macht talwärts. Vorsicht: Die abwechslungsreiche Abfahrt zweigt ab in einen unscheinbaren Pfad, an dem man garantiert vorbei brettert, wenn man nicht genau auf das Roadbook oder GPS-Gerät schaut (Wegpunkt 36).
Etwas überraschend geht es vor La Selva noch einmal 50 Höhenmeter bergauf, dann aber rollt man entspannt und glücklich zurück zum Ausgangspunkt der Tour nach Wolkenstein.


Varianten
1. Auffahrt mit der Gondel: Sellajoch und steinerne Stadt sieht man bei dieser Variante zwar nicht, aber man kann natürlich auch in Wolkenstein in die Gondel nach Ciampinoi steigen und von der Bergstation der Beschilderung zum Comici folgen. Man mündet bei Wegpunkt 30 in die hier beschriebene Tour, ganz in der Nähe der Einkehrstation.
2. Verlängerung über Monte Pana: Am leicht zu übersehenden Wegpunkt 36 nicht scharf rechts, sondern geradeaus weiter auf der Schotterstraße. Nach genau zwei Kilometern scharf rechts Richtung Monte Pana. Weiter bergab und über den schönen Trail nach Cislat und La Selva. Dort mündet man bei Wegpunkt 46 in die hier beschriebene Tour.
3. Auffahrt komplett auf der Passstraße: Denkbar, aber nur bei wenig Verkehr empfehlenswert, ist die Auffahrt von Plan de Gralba bis zum Parkplatz der Seilbahn zur Langkofelscharte auf der Passstraße zum Sellajoch. Dazu in Plan de Gralba bei Wegpunkt 10 geradeaus auf der Hauptstraße bleiben und dieser immer weiter bergauf folgen. Kurz vor dem Sellajoch liegt rechts der Parkplatz der Seilbahn, wo man bei Wegpunkt 23 die hier beschriebene Tour fortsetzt.

Mehr Infos unter: http://www.mtb-dolomites.com/deu/sellajoch_steinerne_stadt.htm

SELLARONDA IM UHRZEIGERSINN

Was Skifahrer aus der ganzen Welt seit Jahrzehnten begeistert, geht jetzt auch im Sommer mit dem Mountainbike:
Die Umrundung des eindrucksvollen Sellamassivs an einem einzigen Tag. Möglich machen das insgesamt fünf Bergbahnen, die die fast 4.000 Höhenmeter, die man ansonsten bergauf kurbeln müsste, auf moderate 800 Höhenmeter zusammenschrumpfen lassen. So wird aus einer für Normalbiker unmöglichen Unternehmung eine ungewöhnliche Traumtour, bei der unvergessliche Panoramen im Weltnaturerbe Dolomiten und Unmengen Abfahrtsspaß nur relativ wenig Mühe bergauf gegenüberstehen.
Nach kurzem Warmfahren von Wolkenstein zum Eingang des Langentals bringt die Umlaufbahn die Biker zur Bergstation Dantercepies. Kurz hat man Zeit, sich auf der Schotterstraße Richtung Grödnerjoch auf die folgende Abfahrt einzustellen. Denn direkt beim Grödnerjoch beginnt der erste fahrtechnische Höhepunkt dieser Tour: Der Singletrail Richtung Colfosco bringt 300 Höhenmeter feinstes Abfahrtsvergnügen. Vorsicht im oberen Teil: Es geht über ein paar Holzstege, die bei Nässe sehr rutschig sein können. Ansonsten weiß man schon nach diesem ersten Abschnitt, dass man für den heutigen Tag genau die richtige Tour gewählt hat! Die weitere Abfahrt nach Corvara führt vorbei am markanten Einschnitt des Mittagstals, das zum höchsten Gipfel der Sellagruppe, dem Piz Boé, hochzieht.
In Corvara wartet schon die zweite Bergbahn: Die Gondel zum Col Alto. Von der Bergstation hat man einen prachtvollen Blick in die Südwände des gegenüber liegenden Sassonghers. Nach kurzer Abfahrt nimmt ein Sessellift den ersten Teil der Auffahrt zur Bioch Hütte ab. Der folgende Abschnitt der Runde über die Bioch Hütte nach Pralongia bietet viel Abwechslung auf Trails und Wiesenwegen, aber auch Treppenstufen bergauf. Und das bei traumhaften Bergblicken, z. B. auf den Piz Boé oder bis zur Marmolada. Wer das so richtig genießen möchte, kehrt hier oben ein. Pralongia Hütte oder – nach kurzer steiler Abfahrt auf der Schotterstraße – die Hütte La Marmotta bieten sich an.
Nun folgt das zweite Fahrtechnik-Fest, der flüssige Höhenweg hinüber zum Pass Campo Longo, auf dem nur ein paar heftige Stufen den ansonsten perfekten "Flow" unterbrechen. Dann kurz auf der Straße bis zur Passhöhe, wo gleich die nächste Traumabfahrt beginnt. Steil, aber genial zu fahren, geht es abseits der Passstraße auf einem schmalen Weg Richtung Arabba.
Von Arabba katapultiert eine Gondel die Biker 900 Höhenmeter hinauf zur Porta Vescovo. Direkt gegenüber liegt nun die Marmolada, der Blick in den vergletscherten Gipfelbereich ist majestätisch. Tief unten erkennt man gerade noch den Fedaia-Stausee. Die folgende Abfahrt Richtung Passo Pordoi besticht zunächst durch ihren genialen Blick auf die Sellagruppe. Weiter unten zweigt sie dann auf einen Singletrail ab, auf dem sich die Fahrtechniker so richtig austoben können. Erst kurz vor der Passhöhe endet der Spaß, die letzten 100 Höhenmeter gehören der Passstraße.
Direkt unterhalb des Sas de Pordoi, den übrigens eine kühne Gondel vom Passo Pordoi für Wanderer erschließt, beginnt nun die nächste Traumabfahrt der Sellaronda: 850 abwechslungsreiche Höhenmeter fordern den inzwischen schon etwas müderen Bikern noch einmal volle Konzentration ab. Auch direkt unterhalb von Lupo Bianco gibt es noch eine knifflige Trailpassage. Entspannt rollt man dann nach Canazei im Fassatal und über einen Wiesenweg bis nach Campitello.
Die letzten 1.000 Höhenmeter mit der Gondel stehen an: Eine riesige Kabine bringt die Mountainbiker, häufig in Begleitung von Gleitschirm- und Drachenfliegern, zum Col Rodella oberhalb des Sellajochs. Oben angekommen, zieht der Langkofel den Blick magisch an. Den folgenden Abschnitt der Tour durch die steinerne Stadt teilt man in der Saison und an schönen Wochenenden sicherlich mit vielen anderen Wanderern und Bikern. Macht aber nichts, hier sollte man sowieso langsam fahren und die steinernen Zeitzeugen eines mehrere Jahrhunderte zurück liegenden Felssturzes vom Langkofel in ihren vielfältigen Formen bestaunen.
Die folgende Abfahrt beginnt mit einem Supertrail im Schatten des Langkofels. So könnte es weitergehen, aber mit dem Rifugio Comici liegt eineinhalb Kilometer weiter eine Einkehrstation am Wegesrand, an der Biker schlecht vorbeifahren können. Man mag es kaum glauben, aber auf dieser herrlich gelegenen Berghütte kann man hervorragend essen. Woher der Wirt den frischen Fisch bezieht, für den er unter anderem berühmt ist, bleibt sein Geheimnis. Jedenfalls können sich Feinschmecker hier nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen.
Gut, dass es auf dem restlichen Weg bis Wolkenstein nun fast nur noch bergab geht, denn der volle Bauch schiebt mit Macht talwärts. Aber Vorsicht: Die abwechslungsreiche Abfahrt zweigt ab in einen unscheinbaren Pfad, an dem man garantiert vorbei brettert, wenn man nicht genau auf das Roadbook oder GPS-Gerät schaut (Wegpunkt 127).
Etwas überraschend geht es vor La Selva noch einmal 50 Höhenmeter bergauf, dann aber rollt man entspannt und glücklich zurück zum Ausgangspunkt der Tour nach Wolkenstein.


Varianten
1. Verlängerung über Val Duron:
Deutlich anspruchsvoller, aber landschaftlich noch eindrucksvoller wird die Tour, wenn man sie im letzten Teil mit der Tour ins Val Duron kombiniert. An der Talstation in Campitello (Wegpunkt 107) nicht die Gondel zum Col Rodella einsteigen, sondern ab hier der Tour ins Val Duron folgen (Wegpunkte 47-91). Man mündet bei Wegpunkt 136 wieder in die hier beschriebene Tour (+22 Km, +950 Hm).
2. Vom Sellajoch direkt nach Wolkenstein: Wenn es spät geworden sein oder das Wetter nicht mehr passen sollte, kann man die sehr attraktive Abfahrt von der steinernen Stadt über Plan de Gralba nach Wolkenstein nehmen. Hierzu am Parkplatz der Gondel zur Langkofelscharte bei Wegpunkt 114 geradeaus fahren und nun in umgekehrter Richtung der Tour "Sellajoch und steinerne Stadt" bis nach Plan de Gralba folgen (Wegpunkte 23-11). Beim Abzweig links nach Plan, nach 100 Metern halb rechts auf die Skipiste nach Wolkenstein. Nach 1,3 Kilometern erreicht man die Hauptstraße und fährt scharf rechts. Nach 60 Metern mündet man bei der Casa Alpina bei Wegpunkt 7 wieder in die Tour "Sellajoch und steinerne Stadt", der man scharf links in umgekehrter Richtung bis zu ihrem Startpunkt in Wolkenstein folgt.

Mehr Infos zur Sellaronda MTB Tour im Uhrzeigersinn: http://www.mtb-dolomites.com/deu/sellaronda_uhrzeigersinn.htm



Schwierige Tour

UNTER DEN GEISLERN

Die Runde durch den Naturpark Puez-Geisler ist eine der eindrucksvollsten Mountainbike-Unternehmungen im Grödner Tal. Schon alleine der Panoramaweg von der Raschötzhütte bis zur Heilig-Kreuz-Kapelle wäre die fast 1.000 Höhenmeter Auffahrt von St. Ulrich wert. Aber es kommt noch besser: Im zweiten Teil der Tour fährt man über geniale Trails direkt an den Fuß der steil aufragenden Geislergruppe. Dort wartet mit der markanten Felsformation Pieralongia die Szenerie für das perfekte Erinnerungsfoto. Eine lange Abfahrt führt zurück ins Grödnertal, wo der herrliche Höhenweg von Insom über die Kirche St. Jakob bis zum Annatal das unvergessliche Mountainbike-Erlebnis komplettiert.
Viel Zeit zum Warmfahren bleibt nicht, denn schon kurz nach dem Start der Tour beim Tourismusverein in St. Ulrich heißt es runterschalten: Es geht nur noch bergauf. Zunächst zur Talstation der Seceda-Seilbahn, danach erst auf Asphalt und später auf der Forststraße in Serpentinen, die immer wieder die Trasse der neuen Raschötzerbahn kreuzen. Bei der letzten Serpentine fährt man geradeaus und erreicht 150 Höhenmeter weiter oben den Höhenweg, der von der Bergstation der Raschötzerbahn zur Heilig-Kreuz-Kapelle führt.
Die Auffahrt wäre damit erledigt, und so kann man zufrieden das fantastische Panorama genießen, das sich von diesem Höhenweg aus bietet: Direkt gegenüber breiten sich die grünen Wiesen der Seiser Alm aus. Steil ragen dahinter die scharfen Spitzen des Langkofel in den Himmel. Weiter links erhebt sich die bekannte Sellagruppe. Und bei klarem Wetter kann man genau dazwischen die weißen Gletscherflächen im Gipfelaufbau der Marmolada erkennen.
Nur noch leicht steigt der Höhenweg bis zur traumhaft gelegenen Heilig-Kreuz-Kapelle an, dem Übergang ins benachbarte Villnößtal. Hier macht man kehrt, genießt auf dem Rückweg zur Raschötzhütte noch einmal in vollen Zügen den Ausblick, und rollt dann auf dem von der Auffahrt bekannten Weg zurück zur Forststraße, der man nun die letzten Meter bergauf bis zur Bergstation der Raschötzerbahn folgt. Wenig später erreicht man die Saltnerhütte, von der aus man einen ähnlich schönen Blick hat wie vom vorher gesehenen Höhenweg aus.
Direkt hinter der Hütte beginnt die steile Abfahrt auf der Skipiste Richtung Mittelstation Seceda. Die Gondel bringt Biker und Bikes in kurzer Zeit zum höchsten Punkt der Tour auf 2.450 Metern. Nun liegt die Geisler-Gruppe zum Greifen nahe, und zusammen mit dem Mont de Stevia, der Sellagruppe, dem Langkofel und Plattkofel bildet sie ein wahres Fels-Amphitheater.
Es folgt der für Fahrtechniker schönste Teil der Tour: Ein handtuchbreiter Trail zielt genau auf die Geislerspitzen, nicht zu schmal, nicht zu steil bergab, sondern einfach nur traumhaft schön zu fahren. Er endet genau unter den Geislerspitzen an der Hütte Pieralongia. Die gleichnamige Felsformation sieht so aus, als hätte ein Riese einen überdimensionierten Buchstaben V in den Boden gerammt. Der perfekte Ort für eine ausgedehnte Rast.
Noch weitere 800 Höhenmeter geht es bergab, vorbei an der Odles-, der Regensburger- und der Sangon-Hütte bis fast zur Talstation Col Raiser. Über den abgeschiedenen Weiler Insom fährt man Richtung Sankt Jakob, immer etwas oberhalb und fernab des Trubels im Tal. Der Weg wird immer schmaler und bereitet schon vor Erreichen der ältesten Kirche im Grödner Tal viel Freude.
Die kleine Kirche Sankt Jakob mit ihrem markanten Turm, dem beschaulichen Friedhof und den sehenswerten Fresken liegt auf einem Logenplatz über dem Tal. Den genießen Biker auf der großen Liegewiese neben der Kirche und lassen den Blick bis zum Plattkofel, Langkofel und zur Sellagruppe schweifen.
Es folgen drei Kilometer reiner Fahrspaß auf dem schmalen Waldweg Richtung Annatal. Immer im Wald wechseln sich schmale Trails mit breiteren Waldwegen, Serpentinen und kleinen Holzbrücken ab und lassen den Wunsch aufkommen, so möge es endlos weitergehen.
An der Pauli-Hütte ist leider Schluss mit den Trails. Nur noch wenige Meter sind es bis zur gepflegten Annatal-Hütte, der letzten Einkehrstation auf dieser Tour. Tische im Schatten oder Liegestühle in der Sonne laden zur ausgiebigen Rast ein. Oder man kühlt die erhitzten Füße im Bach hinter der Liegewiese. Nach der Einkehr rollt man, fast nur noch bergab, vorbei an der Talstation der Seceda-Seilbahn, zurück ins Zentrum von St. Ulrich.


Varianten
1. Auffahrt mit der Raschötzerbahn: Deutlich kürzer und einfacher wird die Tour, wenn man mit der im Jahr 2010 neu gebauten Raschötzerbahn fährt. Dazu am Wegpunkt 4 bei der Talstation Seceda nicht geradeaus, sondern links fahren. Nun immer der Beschilderung Raschötz folgen und in die Bahn einsteigen. Unterhalb der Bergstation mündet man bei Wegpunkt 24 wieder in die hier beschriebene Tour und fährt direkt weiter zur Saltnerhütte, lässt also den Höhenweg zur Heiligkreuzkapelle aus. Man spart sich ca. 1.000 Höhenmeter und knapp 10 Kilometer.
2. Raschötzhütte und Heiligkreuzkapelle auslassen: Etwas kürzer wird die Tour, wenn man am Wegpunkt 17 direkt scharf rechts Richtung Bergstation Raschötz fährt (-185 Hm, -3,3 Km).
3. Verlängerung über La Poza und Langental: Wer die Tour etwas ausdehnen möchte, fährt am Abzweig kurz vor der Talstation Col Raiser (WP 57) nicht scharf rechts in die Unterführung, sondern halb links weiter bergab. Über La Poza Richtung Wolkenstein und weiter ins Langental, das man entlang der Langlaufloipe beliebig weit hinauf fahren kann (bis maximal zum Beginn der Hochalm Pra da Ri). Zurück wieder auf der Langlaufloipe, am Parkplatz dann halb links und über die Talstation Dantercepies nach Wolkenstein. Von dort immer auf der linken Seite des Grödner Baches zurück nach St. Ulrich (entspricht genau dem ersten Teil der Grödner Talrunde).
4. Annatal-Hütte auslassen: Wer am Ende der Tour nicht mehr einkehren will, fährt am Abzweig (WP 83) nicht scharf rechts ins Annatal, sondern direkt geradeaus Richtung Talstation Seceda (-33 Hm, -0,7 Km).

Bike-Events 2017 in Gröden

25. Mai – Etappenziel des „100 Giro d’Italia“ in St. Ulrich
15.-18. Juni – Hero BIKE Festival
17. Juni – HERO Südtirol Dolomites
24. Juni – Bike Testival "Family & Friends Bike Day”
25. Juni – 11. Sella Ronda Bike Day
18.-19. Juli – BIKE Transalp: Etappenziel
8.-10. September – MTB Trail Hunt Knödeljagd: Trail-Spaß

Gehört zur Artikelstrecke:

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