Die besten MTB-Touren im Pustertal

Südtirol: Mountainbike Revierguide Pustertal

  • Gitta Beimfohr
 • Publiziert vor 5 Jahren

Kronplatz, Pragser Wildseee, Sextner Dolomiten – allesamt Touren-Klassiker mit einem Maximum an Panorama. Unsere MTB-Touren im Pustertal führen Mountainbiker direkt dorthin.

Tal der Träume: Pustertal in Südtirol/Italien

8 Bilder

Die Wege Richtung Kronplatz, Pragser Wildsee und den Sextner Dolomiten mit den berühmten Drei Zinnen zweigen allesamt vom Pustertal ab. Schon das ist für Touren-Biker ein Traum. Doch die Locals beflügelt diese Kulisse noch zu ganz anderen Ideen.

Meine Unterarme scheinen mit pumpenden Maikäfern gefüllt, das Balance-Gefühl braucht dringend eine neue Kalibrierung. Keuchend komme ich am Ausstieg des Furcia-Trails zum Stehen und blicke mich noch mal um: Aha, das war also der Freeride-Kurs der Kategorie "einfach". Innerlich versetzt mir das eine kleine Ohrfeige. Ich habe mich für deutlich fitter gehalten. "Hey Makke, wie viele Kehren hast Du da eigentlich eingebaut?", suche ich nach einer plausiblen Erklärung. "Keine Ahnung", zuckt Makke, der eigentlich Markus Irschara heißt, mit den Schultern: "Ich habe sie noch nie gezählt." Es gibt noch nicht mal einen Plan für diesen erst im letzten Jahr angelegten Bike Trail vom Kronplatz zum Furkelpass hinunter. Der Pustertaler Local hat ihn einfach nach Gefühl in die mächtige Südflanke des Kronplatzes baggern lassen. Oder besser: Er hat ihn den natürlichen Gegebenheiten so weit wie möglich angepasst.

Die nackten Daten von 500 Tiefenmetern auf viereinhalb Kilometern lassen nur erahnen, was wirklich im Furcia steckt. Für mich als normalen Touren-Biker sind die knackig abfallenden Passagen nach den Anliegerkurven gewöhnungsbedürftig. Kurz vor den Haarnadelkurven zuckten meine Finger immer wieder nervös an den Bremshebeln. Völlig unnötig, was ich leider erst nach der zwanzigsten Kehre gemerkt habe. Zuvor musste ich in den eigens angelegten Gegenanstiegen immer wieder extra antreten. Lässt man sich dagegen einfach beherzt auf den Rhythmus des Tracks samt seiner zahllosen Serpentinen ein, dann gerät man irgendwann in eine Art schwereloses Schwingen. So, wie beim Skifahren, wenn sich das Erleben von Schwerkraft, Gleiten und Loslassen im Tiefschnee zum Spiel, statt zum Kampf entwickelt.

Wer einen "Traam" hat, der muss ihn auch verwirklichen: Markus Irschara, genannt Makke, war mit dem Ladenangebot unzufrieden, daher baut er sich mit seinen Freunden nun eigene Ski. Im Sommer gehört seine Passion aber natürlich dem Mountainbike.

Und da sind wir schon bei der zweiten großen Leidenschaft von Makke: dem Skifahren. Wir kurbeln gerade die Schotterkehren zum Furkelpass hinauf, als der Pustertaler den Neigungsgrad der Bergflanken abschätzt. "Gute Powder-Hänge erkennt man schon im Sommer", raunt er mir zu. Später wird er mir in seiner Werkstatt noch zeigen, wozu ihn diese zweite Faszination bereits getrieben hat: zur eigenen Ski-Marke "Traam". Ja, was will man machen, wenn es den idealen Ski bisher noch nicht gab? Also hat er sich mit zwei Freunden zusammengetan, und so shapen sie sich den optimalen Touren- und Freeride-Ski eben selbst. Wo nimmt der Mann die Zeit her, fragt man sich beim Dahinpedalieren. Schließlich hat er außerdem noch einen Job in der Forstwirtschaft. Makkes Frau Michaela scheint jedenfalls kein Problem mit dem straffen Zeitplan ihres Mannes zu haben. Schon als mich das Paar am Morgen in Olang zur gemeinsamen Tour abholte, war schnell klar: Sie ist aus dem gleichen Holz geschnitzt. Hauptberuflich Geschäftsführerin des Verbandes Südtiroler Bike-Hotels. Im Nebenberuf: Mountainbike Führerin.

Wahrscheinlich liegt das einfach an der Umgebung. Das rund 60 Kilometer lange Pustertal verzweigt sich in mehrere Seitenäste, die völlig unterschiedliche Bike-Reviere erschließen. Von saftig-grünen Almrunden um Gais und Bruneck, über die wurzeligen Wald-Trails rund um den Kronplatz, bis hin zu karstig-alpinen, ausgesetzten Dolomiten-Pfaden steckt alles drin im "Puschtertoal".

Sanfte Almen-Trails und die Dolomiten nur als Bildrahmen: Das kann das Pustertal auch.

"Diese Furcia-Fojedöra-Tour ist wie eine kleine Rundreise durchs Tal", erklärte mir Michaela schon während der Gondelauffahrt zum Kronplatz hinauf. Der Furcia-Trail war nämlich erst der spaßige Auftakt dieser Runde. Zum Lockermachen, gewissermaßen. Die anschließende Schotterauffahrt zum Furkelpass, auf der wir uns gerade befinden, ist angenehm im Steigungsgrad. Was zum Warmmachen, quasi. Doch dahinter wartet jetzt der Mann mit dem Hammer. Oder anders ausgedrückt: die Auffahrt zum Kreuzjoch! Bis zum Val di Fojedöra spurt der Weg noch ganz harmlos den Wald hinauf. Doch auf einmal stehen nur noch vereinzelt Bäume. Jetzt muss ich den Kopf schon in den Nacken legen, um den weiteren Verlauf des Schotterwegs zu verfolgen. Hektisch pumpt mein rechter Daumen nach dem kleinsten Gang. Doch der ist leider schon drin. Makke drückt noch stoisch seine 1x11-Enduro-Übersetzung durch. Am letzten Anstieg ist aber auch für ihn Schluss. "Die Tour zum Pragser Wildsee ist zwar eines der Highlights, aber wir fahren sie meistens nur einmal in der Saison. Jetzt weiß ich auch wieder, warum", lacht Michaela, als wir gemeinsam die letzten Meter schieben. Direkt neben uns ragen steile Schotterreißen nach oben. Makke scannt sie schon wieder auf ihre Wintertauglichkeit. Ein Grinsen huscht über sein Gesicht: "Guter Powder-Hang!"

Endlich am Kreuzjoch angelangt, eröffnet sich uns eine neue Welt. Der Blick weitet sich über das Lärchental. Links und rechts recken sich die bleichen Dolomiten-Zinnen in den Himmel. Handtuchschmal, aber erfreulich glatt, schlängelt sich der Weg fast eben Richtung Krippeskofel. Wohin man blickt türmen sich Scharten, Felsmassive, steile Kalkwände. Wir sind mittendrin im Schauspiel der Pragser Dolomiten. Was für ein Kon­trast zum heimelig-grünen Kronplatz zwei Stunden zuvor! Bis zum Grünwaldjoch lässt es sich entspannt dahinrollen – wenn man es schafft, die nach links abfallenden Steilhänge zu ignorieren. Doch spätestens auf der Abfahrt ins Lärchental blickt man dann doch in den Abgrund: Der Weg kippt so steil in Richtung Tal ab, dass ich meinen Hintern weit hinter den Sattel schieben muss. Nur meine Ellenbogen können sich nicht entscheiden zwischen "strecken" für mehr Gewichtsverlagerung, und "beugen" für mehr Stoßdämpfung. Faustgroße Kiesel überziehen den Weg. Würden sie nicht durch Kanten und Rinnen gehalten, würden sie wahrscheinlich bergab rollern.

Verschwitzt, durchgerüttelt, leicht angeschrammt, aber grinsend sitzen wir kurz darauf in einer lärmenden Horde von Touristen. Die Grünwaldhütte liegt nur einen kleinen Fußmarsch oberhalb des Pragser Wildsees. Unser Weg von der entgegengesetzten Seite war zwar hart erkämpft, dafür aber vollkommen menschenleer. Umso eindrücklicher schwingen die letzten, ungestörten zwei Stunden in uns nach. Noch etwas voller wird es nur noch am Ufer des Pragser Wildsees. Bis zum Hotel am See führt eine Teerstraße aus dem Tal herauf. Trotzdem hat der Blick über das grüne Spiegelwasser mit dem mächtigen Seekofel dahinter eine beruhigende Wirkung. Die Heimfahrt verläuft erst auf Waldwegen und dann auf dem Radweg am Olanger Stausee vorbei. Michaela hatte nicht zu viel versprochen. So viel Abwechslung in einer Tages-Tour fühlt sich an wie eine kleine Reise.

Auch wenn eine Asphaltstraße mittlerweile Busladungen von Touristen an den Pragser Wildsee führt, gibt es noch lauschige Ecken. 

Der nächste Tag: Tibetische Gebetsfähnchen flattern im schneidend kalten Westwind. Ich würde jetzt gern meine Jacke zumachen, aber meine Hände halten das Bike auf dem Rucksack fest. Mühsam setze ich einen Fuß vor den anderen, um die letzten Meter der Demut-Passage hinter mich zu bringen. Der Name kommt nicht von "demütig", wie mir meine heutigen Guides Arno und Markus versichern. Die beiden sind bikende Hoteliers im Pustertal und haben mich heute mit nach Sexten genommen, damit ich ein weiteres Touren-Highlight kennen lerne: den Stoneman-Trail von Roland Stauder. Der ehemalige Marathon-Extremist gehört eben auch zu den Praktikern der Region. Einfach eine gute Idee gehabt und diese in den Sextner Dolomiten schnell mal umgesetzt. Die komplette Rund-Tour hat 120 Kilometer und 4000 Höhenmeter. Abzweige sind mit Steinmännchen markiert. Zudem gibt es Stempelpunkte. Wer die Strecke an einem Tag absolviert, dem wird ein goldener Stoneman-Pokal überreicht. Klar haben Arno und Markus diese Auszeichnung bereits im Regal stehen – Ehrensache als Pustertaler. Mir reicht allerdings der Teilabschnitt mit der Demut-Passage. Wieder bin ich ganz schön am Keuchen. Als ich am Abend meine GPS-Daten am Laptop auslese, erkenne ich auch, warum: Ein Großteil der heutigen Strecke verlief auf einer Höhe von über 2400 Metern.

Neugierig zoome ich mir auch gleich noch mal den GPS-Track von unserer gestrigen Tour heran: Der Furcia-Trail, der mich so ans Limit brachte, hat 62 Kehren! Kein Wunder, dass sich die Unterarme da anfühlen, als würden Maikäfer in ihnen krabbeln.

Die fünf Top-Touren: Das Pustertal zieht sich wie eine Hauptschlagader durch die Südtiroler Dolomiten. Von hier zweigt man zu den Touren-Highlights ab.

Die besten Bike-Touren im Pustertal – Downloads


01 Pragser Wildsee / 50,84 km / 1423 hm / 5:05 h / Schwierigkeit: schwer
Der schönste See der Dolomiten, bis zur Kitschgrenze auf Postkarten und Wandkalendern gedruckt, ist bei dieser Tour nur die optische Kirsche auf der Trail-Sahnetorte. Bis man den Prag­ser Wildsee mit seinem Touristen-Rummel zum Cappu-Stopp erreicht, hat man schon alles hinter sich, was eine perfekte – jawohl, perfekte! – Mountainbike-Tour ausmacht. Einen wunderbar in den Wald gelegten Flowtrail mit Kehren bis zum Abwinken vom Kronplatz, zu dessen Startpunkt man gondeln kann. Dann ein brutal-knackiger Aufstieg zum kargen Kreuzjoch. Ab dort balanciert man auf handtuchschmalen Wegen in unschlagbarer Dolomiten-Kulisse zum Grünwaldjoch. Nun sind Bremsen und Fahrtechnik durch die Neigung und die losen Steine bis zum Maximum gefordert. Gelegentliches Schieben ist meist entspannter. Es folgt trailiges Ausrollen zur schnuckelig gelegenen Grünwaldalm, wo man sich mit Südtiroler Spezialitäten stärkt, bevor man in wenigen Minuten den grünspiegeligen Wildsee erreicht. Zurück nach Olang mit wenigen, kurzen Zwischenanstiegen über Schotter und Radwege.


02 Hühnerspiel / 29,92 km / 1663 hm / 3:15 h / Schwierigkeit: mittel
Der Spielplatz der Hühner liegt auf einem über 2000 Meter hohen, weithin offenen Rücken oberhalb des Tauferer Tals. Und glücklicherweise läuft auf dem ganzen, sanft abfallenden Rücken ein schmaler Pfad entlang. Am höchsten Punkt sollte man eine kurze Pause einlegen, um das Panorama über zwei Täler und den Blick zum Kronplatz und den Dolomiten-Spitzen des Fanes-Nationalparks zu genießen. Denn der später aus Steinplatten bestehende Weg ist weder ein Hühner- noch ein Kinderspiel. Die vorherige steile Auffahrt zur Tesselberger Alm und eine Schiebepassage haben einige Körner gekostet, sodass man jetzt die Konzentration zusammenhalten muss. Und was die Pustertaler als Flowtrails bergab bezeichnen, läuft in anderen Regionen als Wurzel-Dampfhammerpfad. Handgelenke, Ellenbogen und Knie locker lassen, den Rest wird schon die Federung erledigen. Über 1300 Tiefenmeter vernichtet man auf dem Rückweg zu unserem Startort Gais. Die Wege werden dann wirklich noch flowiger, weisen aber immer wieder erhebliches Gefälle auf. Bremsbeläge vorher checken und Ersatz mitnehmen!


03 Stoneman-Trails / 31,5 km / 910 hm / 3:30 h / Schwierigkeit: schwer
Die Trail-Sahnestückchen der Stoneman-Runde von Roland Stauder: Karstig und steinig präsentiert sich die Tour auf der Demut-Passage. Der Trail ist sehr ausgesetzt und verläuft auf 2400 Metern Höhe. Ab dem Passo Silvella rauscht man bergab, quert grüne Almwiesen zur Coltrondo-Hütte und schlängelt sich dann zurück nach Sexten.


04 Auf den Speikboden / 46,4 km / 880 hm / 4:50 h / Schwierigkeit: mittel
Viel Singletrail für wenig Anstrengung im Tauferer Ahrntal: Die Gondel liftet auf 2000 Meter Höhe unterhalb des Seenocks. Auf Schotter und kantigen Plattenwegen geht es um den Speikboden. Nach der Rast in der Weizgruber Alm wartet der Wald-Trail ins Tal. Auf dem Waldweg Nr. 7 im Auf und Ab zurück nach Gais. Oder auf dem Radweg zurück.


05 Tauernalm-Runde / 42,2 km / 1270 hm / 4:15 h / Schwierigkeit: mittel
Die urige Tauernalm liegt direkt unterhalb der Krimmler Tauern. Im Talschluss wartet die Birnlücke mit 2665 Metern. Anfahrt durchs Ahrntal über den Radweg, die angenehme Schotterauffahrt und schließlich auf dem Pfad hinüber zur Alm. Der Rückweg nach Steinhaus verläuft durch die Geschichte des Tales mit seinen Erzminen.


Die GPS-Daten aller fünf MTB-Touren im Pustertal finden Sie unten als kostenlosen PDF-Download.  


Fünf Dinge, die man im Pustertal nicht verpassen darf:


1. Bergila-Besuch Die Latschenöl-Brennerei Bergila in Issing hat sich ganz auf die Herstellung von Kräutersalben, Tees und ätherischen Ölen spezialisiert. Wie die Familie Niederkofler das macht, kann man bei kostenlosen Führungen von Mitte Mai bis Ende Oktober immer von Montag bis Freitag von 8 bis 12 sowie von 13 bis 18 Uhr erfahren. www.bergila.it


2. Werschta Vielleicht kennen Sie die (Recycling-) Taschenmarke "Freitag"? Es gibt ein Pusterer Pendant dazu: "Werschta" – was so viel wie Wochentag heißt. Die Werschta-Taschen, Portemonnaies und Handy-Hüllen werden von Menschen mit Behinderung in der Werkstatt Biedenegg hergestellt. Zu kaufen gibt es diese Kunstwerke im Inso Weltladile in Toblach sowie in der Geschützten Werkstatt in Gais.


3. Alpe Pragas Marmeladen, Chutneys, Smoothies, Sirups und Schnaps aus dem eigenen Obstanbau. Gesüßt wird hier nur mit Rübenzucker und Agavendicksaft, auf Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe wird gänzlich verzichtet. Die hübsch verpackten Produkte sind ein schönes Mitbringsel für Zuhause. Shop und Führungen: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. www.alpepragas.com


4. Melchamuis Eine echte Südtiroler Spezialität gibt es auf der Alprechalm bei Prettau: das Melchamuis.

Das Rezept:
50 Gramm Butter in Eisenpfanne schmelzen, 1 Liter Milch dazu. 2 Esslöffel weißes Maismehl, ½ Esslöffel feinen Grieß, eine Prise Zucker und Salz mit einem Schneebesen einrühren. Alles auf mittlerer Flamme für zirka 25 Minuten köcheln lassen und nicht mehr rühren, damit auf dem Boden eine Kruste entsteht. Abkühlen lassen, mit brauner Butter übergießen und mit Bockshornmehl und Zucker verfeinern.


5. Messner Mountain Museum RIPA Das MMM Ripa im Schloss Bruneck ist Teil einer fünfteiligen Begegnungsstätte zum Thema Berg. Hier stellt Reinhold Messner Bergvölker aus Asien, Afrika, Südamerika und Europa vor. Anhand von Wohnstätten, Filmen und Begegnungen lässt sich das "Erbe der Berge" nachempfinden. Das MMM Ripa ist vom zweiten Sonntag im Mai bis zum 1. November von 10 bis 18 Uhr geöffnet.  www.messner-mountain.museum.it


INFO PUSTERTAL

Das Revier Das 60 Kilometer lange Pustertal erstreckt sich in West-Ost-Richtung abgehend vom Eisacktal/Brenner-Autobahn und verzweigt sich in mehrere Täler, die alle ihren eigenen Charakter aufweisen. Stark erschlossen ist der Kronplatz, die bekannteste Erhebung nahe der größten Stadt im Tal, Bruneck. Nördlich des Kronplatzes fährt man um und auf typische Südtiroler Almen auf Höhen zwischen 900 und knapp über 2000 Meter. Südwestlich des Kronplatzes befinden sich die steingrauen Dolomiten des Fanes-Sennes-Prags-Naturparks, im äußeren Westen liegt das Sextner Tal mit den legendären Drei Zinnen als Wahrzeichen. Zudem zweigt nach Norden das Tauferer Tal ab, das zum Tauferer Ahrntal wird. Die mächtigen Zillertaler Alpen stellen dort die Grenze dar. Im Frühjahr erschließt man sich als Biker die unteren Regionen um den Kronplatz, in Sommer und Herbst locken die höheren Regionen der fantastischen Dolomiten-Zinnen.


Anreise mit dem Auto: Brenner-Autobahn, Ausfahrt Brixen und weiter ins Pustertal. Bruneck, Olang, Toblach, Gais und Sexten eignen sich für Übernachtungen und als Startorte für Touren. Entfernung München–Bruneck: 260 km. Wer Dolomiten-Blicke bevorzugt, fährt ins Tauferer Ahrntal oder nach Sexten.


Karten und Touren-Infos
Tappeiner: Bruneck und Umgebung, 1:25000;
Freizeitkarte Pustertal und Seitentäler, Olang und Umgebung, Sextner und Pragser Dolomiten, beide 1:35000; Kompass: Pustertal Nr. WK671 (3 Karten im Set), 1:25000, Tabacco-Wanderkarten Nr. 33-36


Unterkünfte
Unterkünfte mit speziellem Service und GPS-Touren-Angebot für Mountainbiker findet man unter: www.bikehotels.it , www.sentres.it und www.bike-holidays.com


Bikeshops
Rainer Bike Shop & Werkstatt, Gais, Tel. 0039/348/7260221;
Papin Sport, Bruneck, Tel. 0039/0474/412124


Infos allgemein
Tourismus-Info Pustertal: www.pustertal.org  und www.kronplatz.com


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Thomas Rögner, Buchautor und Bikeguide: Nach Vinschgau, Meran, Ultental und Rosengarten-Gebiet stand das Pustertal schon lange auf seiner To-do-Liste. Jetzt muss der Südtirol-Spezialist zugeben: "Die Vielfalt des Pustertals hat mich echt überrascht." 

Themen: DolomitenGPSItalienPragser WildseePustertalSextenSüdtirol

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