Frankreich

Frankreich: Alpe d'Huez

Holger Meyer am 29.07.2004

Für Jan Ullrich ist es die Bergankunft auf der Straße, für die Marathon-Racer sind es die knackigen Auffahrten. Wir aber setzen uns in Alpe d'Huez lieber in die Gondel und genießen die Aussicht aufs Freeride-Paradise. (BIKE 6/2004)

Als Ski-Arena, Austragungsort der Megavalanche und Bergankunft der Tour de France, war uns Alpe d’Huez (1860 m) längst bekannt. Doch dass man das riesige Alpen-Areal auch als Mountainbiker den ganzen Sommer über mit Gondeln entdecken kann, war uns neu. Schon vom Lift aus haben wir uns die Hälse nach den vielen Trails verrenkt, die sich in wildesten Zickzack-Formationen in die Täler winden. Karen faltet die kleine Panorama-Karte auf, die wir mit den Lifttickets in die Hand gedrückt bekommen haben: Eine Übersicht mit allen Liftund Abfahrtsvarianten, nach Schwierigkeitsgraden farblich gekennzeichnet. Lustige Ortsnamen wie Oz en Oisans, Vaujany, Allemont, Bourg d’Oisans oder Les Deux Alpes auf der anderen Talseite, sind mit über 200 Kilometern ausgeschilderter Bergpfade miteinander verbunden. Es gibt drei permanent abgesteckte Abfahrtspisten und 23 normale Abfahrtsvarianten. Auf der längsten findet jedes Jahr der Megavalanche statt. Die Strecke zieht sich über stramme 2610 Höhenmeter, vom Eisgipfel des Pic Blanc bis nach Allemont, auf 720 Meter hin. Und alle Pfade haben eins gemeinsam: Sie sind ausdrücklich für Mountainbiker freigegeben.

Im kostenlosen PDF-Download finden Sie den Reisebericht von Holger Meyer und Karen Eller.

Holger Meyer am 29.07.2004
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