Deutschland

Deutschland: Teutoburger Wald

Joachim Osten am 27.08.2007

Man könnte den Teutoburger Wald als große Welle bezeichnen – wären da nicht die vielen Wegweiser ins kurze, aber knackige Trail-Glück. (BIKE 6/2007)

Häufig greift der Höhenzug des Teutoburger Waldes mit seinen Bäumen in die Wolkenmassen und saugt ihnen die nasse Fracht aus dem Leib. Steckt man dann mit dem Bike in der Senne, erzeugt die versandete Kette schreckliche Geräusche. Die Trails verwandeln sich in Sturzbäche, die Reifen reißen das Dreckwasser vom Boden und schleudern es einem um die Ohren. Dimensionen wie Zeit und Kategorien wie trocken oder nass hören auf zu existieren. Man fliegt durch die Natur, begleitet vom Rauschen des Wassers, und fühlt sich eins mit ihr. Und im Hintergrund des Rauschens, Gurgelns und Grollens ist es, als würde leise jemand kichern. Ist es der Wald, der sich über die Naturgewalt freut? Von diesen Geschichten sollte man sich aber nicht schrecken lassen. Denn der Teutoburger Wald zeigt sich ebenso häufig von seiner guten Seite. Dann brennt wie heute die Sonne vom Himmel und der Waldboden ist absolut trocken.

Diese Touren finden Sie im PDF-Download:

1. Teutosurf (25,04 km | 611 hm | 1 h 45 min.)
2. Bienenschmidt-Runde (43,29 km | 1000 hm | 3 h 00 min)

Joachim Osten am 27.08.2007
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